Stärkung der amtlichen Statistik in Europa

Die nationalen amtlichen Statistiken der
EU-Mitgliedstaaten verschmelzen immer stärker zu einer europäischen
Statistik. Die am 8. Juni 2015 in Kraft getretene Änderung der
Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über europäische
Statistiken VO (EG) Nr. 223/2009 soll die nationalen Statistikämter
in die Lage versetzen, diese Integration zu gestalten.

Der Statistische Beirat begrüßt die Kernpunkte der geänderten
Verordnung:

Tarifverdienste 2014 in Deutschland deutlich stärker gestiegen als in Frankreich

Die tariflichen Monatsverdienste der
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft stiegen
2014 in Deutschland um 2,9 % und in Frankreich um 1,4 % gegenüber dem
Vorjahr. Betrachtet wurden die regelmäßig gezahlten tariflichen
Grundvergütungen ohne Sonderzahlungen. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) weiter mitteilt, war der Anstieg der Verbraucherpreise –
gemessen am Harmonisierten Verbraucherpreisindex – im Jahr 2014
gegenüber 2013 in Deutschland

Öffentlicher Dienst 2015: 4,8 % mehr Pensionäre im Landesbereich

Am 1. Januar 2015 gab es im Landesbereich rund
656 000 Pensionärinnen und Pensionäre des öffentlichen Dienstes. Wie
das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger
Ergebnisse der Versorgungsempfängerstatistik weiter mitteilt, waren
das 4,8 % mehr ehemalige Landesbeamtinnen und Landesbeamte als ein
Jahr zuvor.

Der Anstieg der Zahl der Ruhegehaltsempfänger und -empfängerinnen
hat sich im Landesbereich seit Mitte der 1990er-Jahre beschleunigt

Weltweite Studie: Banken geben 67 Prozent der IT-Kosten allein für Wartung und Compliance aus

Den größten Teil des IT-Budgets geben die Banken
weltweit für Pflichtaufgaben aus: Regulatorische Anforderungen und
technische Wartung verschlingen 67 Prozent der Kosten. Das Problem:
82 Prozent der Institute sehen dadurch die eigenen
Innovations-Chancen beschränkt. Mehr als jede dritte Bank fürchtet
dadurch sogar Nachteile im Wettbewerb. Das zeigt die aktuelle
Banken-IT-Studie "Redress the Balance" von CSC (NYSE:CSC) und
Finextra. Dazu wurden im Auftrag

Börsen-Zeitung: Aus der Defensive, Kommentar zur Fusion von Ahold und Delhaize von Annette Becker

Größe, Größe, Größe. Das Mantra, das seit jeher
im Handel gilt, findet seinen Niederschlag im Zusammenschluss der
Handelsketten Ahold und Delhaize. Es ist bereits der zweite Anlauf
binnen zehn Jahren, den die Holländer mit den Belgiern unternehmen.
Das allein spricht Bände. Mit einem kombinierten Umsatz von 54 Mrd.
Euro schiebt sich der neu entstehende Konzern unter die Top 20 der
Branche.

Die Fusion hat eindeutig defensiven Charakter, ist sie

Frankfurter Rundschau: Druck von unten

Was sich Barack Obama und François Hollande am
Telefon gesagt haben, wird wohl nie bekannt werden. Es darf
angenommen werden, dass der französische Präsident weniger empört
war, als er glauben macht. Er weiß genau, dass er genauso handelt wie
sein US-Amtskollege: Frankreichs gerade verabschiedetes
Sicherheitsgesetz ermöglicht eine Massenüberwachung, die der des
US-Geheimdiensts NSA in nichts nachsteht. Von einer Regierung wie der
französischen zu e

Achtung Chefwechsel(t)!: Gehalt und Mitarbeiter sorgen für Manager-Frust

Geht es um ihren aktuellen Job, hadern
Führungskräfte in deutschen Unternehmen vor allem mit ihrer
Entlohnung. So haben sich laut einer aktuellen Umfrage der Baumann
Unternehmensberatung bei 62 Prozent der erfahrenen Manager die
Gehaltserwartungen in ihrer derzeitigen Position nicht erfüllt. Jeder
fünfte ist mit seiner Vergütung sogar eher nicht bis gar nicht
zufrieden. Das birgt ein erhebliches Frustpotenzial, denn Wunsch und
Wirklichkeit klaffen hier weit auseina

Fast 3 Millionen Erwerbstätige wollen mehr arbeiten

Im Jahr 2014 wünschten sich rund 3 Millionen
Erwerbstätige im Alter von 15 bis 74 Jahren mehr Arbeit, während
knapp 1 Million Erwerbstätige lieber weniger arbeiten würden. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wollten damit deutlich
mehr Erwerbstätige länger als kürzer arbeiten. Nach Ergebnissen der
Arbeitskräfteerhebung möchten Unterbeschäftigte ihre
Wochenarbeitszeit dabei durchschnittlich um 11,3 Stunden erhöhen,

Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im April 2015: – 5,2 % saisonbereinigt zum Vormonat

Im April 2015 ist der preisbereinigte
Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum März 2015 saison-
und arbeitstäglich bereinigt um 5,2 % zurückgegangen. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, sank dabei die
Baunachfrage im Hochbau um 3,8 % und im Tiefbau um 6,7 %. Im
Vorjahresvergleich war der preis- und arbeitstäglich bereinigte
Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im April 2015 um 6,1 % niedriger
als im April 2014. In den ersten vier Monaten