Rheinische Post: Ergo-Managerin: Vertreter-Provisionen auch an Kundenzufriedenheit ausrichten

Die Bezahlung von Versicherungsvermittlern
sollte sich nach Einschätzung der Ergo-Managerin Stefanie Held nicht
nur an den Abschlusszahlen orientieren. "Man kann in die Steuerung
auch weitere Kriterien einbeziehen, beispielsweise die Stornoquote
oder den Grad der Kundenzufriedenheit", sagte Held der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Ein
Versicherungsunternehmen dürfe Kunden keine Produkte verkaufen, die
sie nicht wollten

Gabriel will Altersarmut mit massivem Ausbau von Betriebsrenten bekämpfen

Mit einem mas­si­ven Aus­bau der Be­triebs­ren­ten will die SPD dro­hen­de Alters­ar­mut be­kämp­fen. Das geht nach einem Bericht der "Bild-Zeitung" (Samstagausgabe) aus dem Ren­ten­kon­zept von SPD-Chef Sig­mar Ga­bri­el her­vor, über das der SPD-Vorstand am Montag beraten wird. Die so ge­nann­te "Be­triebs­ren­te Plus" soll der Ries­ter-Ren­te den Rang ab­la

Weser-Kurier: zum Streik der Flugbegleiter bei der Lufthansa schreibt der Bremer WESER-KURIER.

Die Gewerkschaft UFO fordert nach drei Jahren
Nullrunde unter anderem mehr Gehalt – verständlich. Der
Lufthansa-Vorstand sucht wegen der verschärften Konkurrenzsituation
durch die Billig-Airlines seit Längerem nach Einsparpotenzialen –
ebenfalls verständlich. Die Differenz zwischen dem, was die
Gewerkschaft fordert, fünf Prozent mehr Gehalt, und dem, was die
Lufthansa inzwischen bereit ist, anzubieten, nämlich eine Steigerung
um 3,5 Prozent, erscheint nicht m

Schröder verteidigt Rechtsanspruch auf Krippenplätze

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hat Forderungen zurückgewiesen, den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz einzuschränken. "Allen muss klar sein: Am Rechtsanspruch wird mit mir nicht gerüttelt", sagte Schröder der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagsausgabe). Zuletzt hatte die Mitgliederversammlung des Städte- und Gemeindebunds Nordrhein-Westfalen am Donnerstag vom Bund eine Klausel verlangt, die es ermöglicht, zun&aum

BERLINER MORGENPOST: Blamage auch für deutsche Hightech / Leitartikel von Jochim Stoltenberg

Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut, und in
München hat es vom Planungsentscheid bis zur Eröffnung des Flughafens
Franz Josef Strauß 23 Jahre gedauert. So gesehen liegt Berlin mit
bislang vergleichbaren 21 Jahren gar nicht so schlecht im Rennen.
Wären da nur nicht die leeren Versprechungen, der nun schon vierte
Eröffnungstermin und die haarsträubenden Fehler bei Planung und
Technik. Das macht den Flughafen Willy Brandt zum Milliarden-Grab und
Gespött i

SPD-Spitzenkandidat Weil: Wulff wird Wahlkampfthema in Niedersachsen

Der Spitzenkandidat der SPD für die Landtagswahl in Niedersachsen, Stephan Weil, will die Affäre um den ehemaligen Bundespräsidenten und niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff zu einem Thema im Wahlkampf machen. "Ich muss mich nicht an Christian Wulff abarbeiten. Das ist jetzt Sache der Justiz", sagte Weil gegenüber der Online-Ausgabe der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Aber die Frage, ob sein Nachfolger im Wege der Frucht

Arbeitgeberpräsident Hundt begrüßt umstrittene Anleihekäufe der EZB

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat die Pläne der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Eindämmung der Euro-Krise grundsätzlich gutgeheißen. "Ich begrüße, dass anders als beim bisherigen Kauf von Staatsanleihen durch die EZB künftig klare Bedingungen und Voraussetzungen definiert werden sollen", sagte Hundt der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagausgabe). Es sei richtig, erst dann zugunsten eines Landes zu intervenieren, wenn die

Rheinische Post: Obamas Kunststück

Nein, es war nicht die zündende, brillante
Rhetorik des Hoffnungsherbstes 2008. "Hope" und "Change" hätten auch
schlecht gepasst zur aktuellen Stimmungslage der Amerikaner, zu hoher
Arbeitslosigkeit und Rekordschuldenbergen. Vielmehr musste Barack
Obama das Kunststück fertigbringen, die großen Versprechen der
euphorischen Zeit mit der deutlich tristeren Realität zu versöhnen.
Er versuchte es, indem er die Geduld der Amerikaner beschwor, wie

Rheinische Post: Riskantes Fracking

Die Landesregierung hat klug entschieden:
Erdgasbohrungen unter Einsatz von Chemikalien, das sogenannte
Fracking, soll es in NRW nicht geben. Bemerkenswerterweise ziehen
hier Umweltminister (Grüne) und Wirtschaftsminister (SPD) an einem
Strang. Sie haben dafür gute Gründe: Die Risiken für Mensch und
Umwelt sind nämlich groß. Das geht nicht nur aus der von der
rot-grünen NRW-Regierung in Auftrag gegebenen Studie hervor, sondern
auch aus einem Gutachten,

Rheinische Post: Das Gericht wird vernünftig sein

Kaum hat die Europäische Zentralbank den
finanziell unbeschränkten Ankauf von Staatsanleihen maroder
Euro-Länder beschlossen, wartet der nächste Schicksalstag für den
Euro. Obwohl? Dass die Verhandlung der Klage gegen den dauerhaften
Euro-Rettungsschirm ESM vor dem Bundesverfassungsgericht am 12.
September wirklich ein solcher wird, darf bezweifelt werden. Die
Verfassungsrichter werden vernünftig handeln, was in ihrem Falle
heißt: Gerichtspräsident