Die Zukunftsangst ist wieder da. Genauso plötzlich
und im selben Maß wie im August 2008 vor dem Ausbruch der
Bankenkrise. Binnen eines halben Jahres war damals in der Umfrage
Deutschlandtrend der Prozentsatz der Ausblicks-Pessimisten um 30
Prozentpunkte auf einen Gesamtanteil von nahezu 60 Prozent gewachsen.
Auslöser des Stimmungsumschwungs war damals die Beinahe-Pleite der
New Yorker Investmentbank Bear Stearns im März 2008. Fast identische
Zahlen liefert jetzt der ne
Abgesehen davon, dass die Bundesärztekammer in
ihrer Berufsordnung jede Hilfe zur Selbsttötung verbietet, stören
sich die Kritiker vor allem an dem Wort gewerbsmäßig. Aus gutem
Grund. Der Fall des ehemaligen Hamburger Justizsenators Roger Kusch
lehrt, dass Vereine, denen es per Gericht untersagt wurde, für Geld
Sterbehilfe zu leisten, in neue Organisationsformen wechseln. Die
gelten dann nicht als gewerbsmäßig, weil sie sich etwa aus
B
Grüne und Umweltverbände beklagen erneut das
"Steuergeschenk" an die Industrie. Doch diese Kritik ist wohlfeil.
Die energieintensiven Unternehmen befinden sich fast alle im
internationalen Wettbewerb. Hohe Energiekosten führen bereits dazu,
dass etwa in der Chemie weniger investiert wird. Soll dies verschärft
werden? Ohne das industrielle Fundament würde in Sachsen-Anhalt auch
an vielen anderen Stellen die Lichter ausgehen. Keine gute Methode,
Strom zu sp
Klar, absichtlich zu verlieren, widerspricht der
Grundidee des Sports. Wenn man dann auch noch weiß, dass sich selbst
die Weltranglistenersten für diesen Quatsch hingegeben haben, dann
ist das völlig inakzeptabel. Es gibt nur dummerweise auch die
Kehrseite der Medaille. Ein Gruppensystem öffnet nämlich häufig Tür
und Tor für solche Manipulationen. Das Fußballspiel Deutschland gegen
Österreich bei der WM 1982 ist zur Legende geworden. Der
Der Duden beschreibt ihn als "Sturm der Entrüstung
in einem Kommunikationsmedium des Internets, der zum Teil mit
beleidigenden Äußerungen einhergeht". Wer seinem Ärger Luft machen
möchte, findet im Netz die Plattform dafür. "Shitstorm" nennt das die
Netzgemeinde. Das Wort hat es sogar schon ins Standardwerk der
deutschen Sprache geschafft. Und ein solcher Shitstorm kann jeden
treffen: Firmen, Künstler, Politiker. Einmal ausgebrochen, i
Philipp Rösler droht ein äußerst unangenehmer
Herbst. In der Sportberichterstattung gibt es das Sprichwort: "Wenn
die Blätter fallen, müssen auch die ersten Trainer gehen." Nicht
ausgeschlossen, dass diese Weisheit auch auf den formell obersten
Liberalen zutrifft. Es dürfte in den kommenden Monaten eng werden für
den Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister. Sein Parteiamt ist in
höchster Gefahr. In den vergangenen Wochen mehrten sich die
Dem Bund entgehen 2,3 Milliarden Euro, weil er der
Industrie für ein weiteres Jahrzehnt die Ökosteuer erlässt. Das ist
eine Menge Geld, das für die ohnehin stockende Energiewende fehlt.
Die EU-Kommission beobachtet diese Form der Subvention mit
Argusaugen. Deshalb müssen die Unternehmen, die von der Entlastung
profitieren, künftig in Form von Energieeinsparquoten eine
Gegenleistung erbringen. Es zeichnet sich schon jetzt ab, dass die
Bundesregierung mit ihrer
Man kann sich nur wundern, welche Politik sich die
Regierung bei der Energiewende traut. Die Belastungen für den
Kleinverbraucher werden immer größer – und für die Großverbraucher in
der Industrie immer geringer. Das hat nichts mit dem Schüren von Neid
zu tun, sondern lässt sich an Zahlen belegen. Während Privathaushalte
seit 2005 Strompreissteigerungen von über 40 Prozent zu tragen haben,
ist der Preis für viele Unternehmen auf das Niveau vo
Der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, hat einen Rücktritt aufgrund von Fehlern bei der Pleite des Nürburgrings abgelehnt. Medienberichten zufolge hatte die CDU-Landtagsfraktionschefin Julia Klöckner bei einer Sondersitzung am Mittwoch einen Rücktritt nahegelegt und mit einem Misstrauensvotum gedroht. Bereits am Dienstag sagte sie, dass die "Werte des Landes am Nürburgring vernichtet" worden seien. Der Ausbau der Rennstrecke in der Eifel f&u
Der Rentenbeitrag kann wegen der günstigen Konjunkturentwicklung im nächsten Jahr vermutlich noch stärker sinken als bislang geplant. Statt von 19,6 auf 19 Prozent sei eine Senkung auf 18,9 Prozent zum 1. Januar möglich, erfuhr das "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) aus Rentenversicherungskreisen. Damit würde ausgerechnet im Bundestagswahljahr der Beitragssatz erstmals seit 1995 die Schwelle von 19 Prozent unterschreiten. Für Arbeitnehmer und Arbeitgeber b