SPD-Chef Gabriel will Wachstumsprogramme durch Finanzmarktabgabe finanzieren

SPD-Chef Sigmar Gabriel will Wachstumsprogramme durch eine zusätzliche Finanzmarktabgabe finanzieren. "Das Geld übrigens dürfen wir uns nicht erneut per Kredite leihen auf den Finanzmärkten. Sondern das Geld, um in Wachstum zu investieren, müssen wir dadurch erzielen, dass wir die Finanzmärkte endlich besteuern", sagte Gabriel im "ARD – Bericht aus Berlin". Es könne nicht sein, dass die, die schuld daran seien, dass man gigantische Schulden

Vorratsdatenspeicherung: FDP-Chef Rösler hofft auf Einschwenken der Union

FDP-Chef Philipp Rösler hofft beim Thema Vorratsdatenspeicherung auf ein Einlenken der Union. "Wir rechnen damit, dass sich der Koalitionspartner diesen guten Gesetzentwurf von Frau Leutheusser-Schnarrenberger ansieht, die Argumente abwägt und dann zu der selben Entscheidung kommt wie wir: Dass es gut ist, dass es nicht einen Staat gibt, der alles sieht, alles weiß und seine Bürger pauschal verdächtigt", sagte Rösler im "ARD – Bericht aus Berlin&quot

Rheinische Post: Liberale Leerstelle Kommentar Von Michael Bröcker

Drei Wochen vor den für die FDP
überlebenswichtigen Wahlen schließen die Liberalen die Reihen. Ein
Putsch gegen den unglücklich agierenden Parteichef Philipp Rösler war
nicht zu erwarten. Vielleicht braucht man ihn im Land ja noch als
Sündenbock, wenn die Wahlen schiefgehen. Inhaltlich hat die FDP in
Karlsruhe mit ihrer Formel der "einzigen Partei der Mitte" den
Wahlkampf gegen die tatsächlich auf vielen Themen nach links rückende
Union er&

FT: Flensburger Tageblatt zur Wahl in Frankreich

Für den zweiten Wahlgang in zwei Wochen ist
alles offen. Alles wird davon abhängen, wie die Wählerströme in den
nächsten Tagen verlaufen und was den Politikern versprochen wird, die
mit ihrer Empfehlung das Zünglein an der Waage spielen könnten. Das
gilt vor allem für den Zentristen François Bayrou. Mit seinen knapp
drei Millionen Stimmen wird er den Ausschlag geben. Denn die Wähler
des rechten Front National von Marine Le Pen (ihr Erfolg

WAZ: Es geht auch um Gerechtigkeit – Kommentar von Ulf Meinke

Rekord-Gehälter und üppige Bonuszahlungen standen
schon oft in der Kritik. Dabei wurde beinahe übersehen, dass sich
Deutschlands Top-Manager eine weitere Einnahmequelle erschlossen
haben. Die Rede ist von Luxus-Pensionen, die wie ein
Rundum-sorglos-Paket für den Ruhestand wirken. Die Debatte über eine
faire Bezahlung für "die da oben" ist längst eröffnet. Wie viel
Ungleichheit verträgt die soziale Marktwirtschaft? Mini-Löhne hier,

Führende deutsche Manager werben für freiwillige Gehaltsobergrenzen für Vorstände

Der Streit um überhöhte Vorstandsvergütungen wird jetzt auch unter den führenden Managern kontrovers geführt: In einem Brandbrief an die Vorsitzenden des Aufsichtsrats aller 30 Dax-Konzerne warnen Klaus-Peter Müller und Manfred Gentz vor drohenden Eingriffen der Politik. "Mit Sorge erfüllt uns, dass schon wieder Stimmen – auch im politischen Lager – laut werden, die Regelungen im Kodex oder gar durch Gesetz verlangen", heißt es in dem Schreiben,

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum FDP-Parteitag:

Mitten in ihrer schweren Krise leisten sich die
Liberalen einen geradezu theatralisch doppelbödigen Bundesparteitag.
Die Delegierten schaffen es in einem bewundernswerten Akt politischer
Selbstverleugnung gleichzeitig, den Ausführungen von Parteichef
Philipp Rösler und denen seiner Widersacher Wolfgang Kubicki und
Christian Lindner Beifall zu zollen. Sie folgen damit der in
liberalen Kreisen hinlänglich erprobten Überlebensdevise, dass man
vor wichtigen Landtagswah

Studie: Jedes zweite deutsche Unternehmen von Wirtschaftsspionage betroffen

Fast die Hälfte aller deutschen Unternehmen ist von Industriespionage bedroht. Dies geht aus einer Studie unter knapp 600 deutschen Unternehmen hervor, die die Münchner Sicherheitsfirma Corporate Trust, unterstützt vom TÜV Süd und der Internet-Sicherheitsfirma Brainloop, im Januar und Februar befragt hat und die der "Süddeutschen Zeitung" vorliegt. 20 Prozent aller Unternehmer haben schon einmal Spionageangriffe der Konkurrenz erlebt, weitere 33 Prozent be

VDMA-Vorstandsmitglied: Produktionsstandort Deutschland hat Vorteile gegenüber China

Deutschland hat als Produktionsstandort für Maschinen immer noch große Vorteile gegenüber China, obwohl dort die Löhne niedriger sind und jedes Jahr Hunderttausende Ingenieure die Hochschulen verlassen. Das sagte Eberhard Veit, Vorstandsvorsitzender der schwäbischen Maschinenbaufirma Festo, im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" (Montagsausgabe). "Ein deutscher Ingenieur ist immer noch besser als ein chinesischer", sagte der Manager des Aut