Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Missbrauch von Sozialleistungen

Die allermeisten Langzeitarbeitslosen wollen
wieder in Arbeit kommen. Auch das ist das Ergebnis der Statistik. Das
wichtigere. Und ihre Chancen stehen so gut wie seit langem nicht
mehr. Wenn ihnen die Arbeitsagenturen wegen der vielen offenen
Stellen deutlich mehr Einladungen zuschicken, mag das für den ein
oder anderen mehr Vorstellungsgespräche bedeuten. Aber sind die nicht
mehr eine zusätzliche Chance als zusätzlicher Stress? Ergibt sich
daraus nicht für engagier

NRZ: Form vor Inhalt – Kommentar zu den Piraten von Jan Jessen

Politik ist kein Selbstzweck. Politik sollte den
Anspruch haben, das gesellschaftliche Miteinander zu gestalten. Dazu
bedarf es eines gewissen Maßes an Ernsthaftigkeit, an der
Bereitschaft sich inhaltlich auch mit Themen auseinander zu setzen,
die staubtrocken sind; etwa Finanzen. Die Piratenpartei lässt diese
Bereitschaft noch nicht erkennen. Sie wirbt um Wählerstimmen in NRW,
ohne bisher Antworten auf grundlegende Probleme des Landes liefern zu
können. Am Wochenende

Mitteldeutsche Zeitung: zur Linkspartei

Die zentrale Figur im Spiel ist nun Oskar
Lafontaine. Doch eine Universalwaffe ist der Saarländer nicht.
Denn die Linkspartei leidet unter Mitgliederschwund, nicht
ausgetragenen Konflikten, einem miserablen Auftritt und seit Neuestem
noch unter der Bedrohung durch die Piratenpartei, die im Meer der
Protestwähler zunehmend erfolgreicher ihre Netze auswirft. Zu
glauben, eine Person allein könne all diese Probleme lösen, ist naiv.
Einiges spricht vielmehr dafür, da

Mitteldeutsche Zeitung: zu Hartz-IV-Strafen

Zwar sind die verhängten Strafen gegen säumige oder
unwillige Hartz-IV-Empfänger im vergangenen Jahr bundesweit stark
gestiegen. Aber die Zahl der Verweigerer von Arbeitsvermittlung ist
eigentlich gering. Bundesweit liegt sie unter vier Prozent, in
Sachsen-Anhalt sogar unter drei. Das heißt umgekehrt: 96 Prozent der
Leistungsbezieher wollen aus ihrer unbefriedigenden sozialen Lage
heraus. Und das ist die eigentlich gute Nachricht. Dass mehr gestraft
wurde, hat einen pl

Mitteldeutsche Zeitung: zur Doppelaufführung des „Rings des Nibelungen“ in Sachsen-Anhalt

Anderthalb Jahre brauchte man, um zu bemerken, dass
Wagners Opern-Zyklus "Der Ring des Nibelungen" in Halle und Dessau
einige Zeit nebeneinander her laufen wird. Nur rund 50 Kilometer
voneinander entfernt. Das ist so, als würde man das gleiche Stück in
Berlin zeitgleich an zwei Bühnen aufführen. Auf diese Idee würde in
Berlin selbstverständlich niemand kommen, auch wenn es nicht nur dort
kaum einen Regisseur gibt, der nicht irgendwann einmal den &qu

NRZ: Aufgabe für die Gesellschaft – Kommentar zu altengerechten Wohnungen von Christian Icking

Millionen von Wohnungen in Deutschland sind für
Menschen gehobenen Alters nicht geeignet. Laut Kuratorium Deutscher
Altenhilfe leben nur fünf Prozent in Wohnungen, die als barrierearm
gelten können. Dass die Bevölkerung immer älter wird, ist bekannt.
Doch es fehlt das Bewusstsein für das Thema. Wohnungen
seniorengerecht umzubauen kostet Geld: Um bis 2020 etwa 2,5 Millionen
Wohnungen umzurüsten, wären nach Schätzung der Experten rund 39
Milliarde

NRZ: Mitt Romney muss sich neu erfinden – Kommentar von Dirk Hautkapp

Das Gute an der Entscheidung Rick Santorums, das
Handtuch zu werfen, ist das damit verbundene Ende eines unter der
Gürtellinie verlaufenen Ideen-Boxkampfs, der die Rückständigkeit des
auf Verächtlichmachung angelegten politischen Systems in Amerika
aufdeckte. Das Schlechte: Der Mann, der als Sieger in den Kampf gegen
Amtsinhaber Barack Obama ziehen wird, hängt nach vielen Platzwunden
aus dem republikanischen Vorwahl-Getöse bereits schwer in den Seilen.
Mitt Rom

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Fernseher Zuschauer werden die Werbung mit George Clooney kennen wo er für eine Kaffeepads Marke wirbt. Kein Wunder, denn schließlich liegen seit paar Jahren die Kaffeepads voll im Trend. Im groben kann schon fast behauptet werden, dass inzwischen alle Zuhause eine Kaffeemaschine besitzen und diese meist oft in Gebrauch nehmen.

Berliner Zeitung: Kommentar zur Linkspartei

Ob die Linke sich aufrappelt oder nicht – ihre
Rolle bedarf dringend einer überzeugenden Besetzung. Der konsequente
Protest gegen die sozialen Schieflagen im Land ist weder bei den
Piraten zu Hause noch bei den hochetablierten Grünen. Und die SPD ist
noch weit davon entfernt, diesen Part wieder überzeugend zu
übernehmen.

Pressekontakt:
Berliner Zeitung
Bettina Urbanski
Telefon: +49 (0)30 23 27-9
Fax: +49 (0)30 23 27-55 33
berliner-zeitung@berlinonline.de

Burda will mehr Digitalerlöse erwirtschaften

Der Medienkonzern Burda plant bis zum Jahr 2016 bei seinen Zeitschriften eine deutliche Erlös- und Ertragssteigerung. "Wir wollen den Umsatz der Gruppe auch mit Hilfe des digitalen Geschäfts in vier Jahren um 25 Prozent steigern", sagte Burkhard Graßmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Burda News Group, dem "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe). "Im digitalen Bereich haben wir ein großes Wachstumspotenzial. Das wurde in der Vergangenh