NRZ: Wieder einmal die Banken gerettet – Kommentar zum Schuldenschnitt von Peter Hahne

Es ist vollbracht: Nach monatelangem Gezerre haben
sich Griechenlands private Gläubiger auf einen Schuldenschnitt
eingelassen bei dem sie auf mehr als die Hälfte ihrer Forderungen
verzichten. Athen bekommt damit nicht nur weitere Milliarden
zugesteckt, sondern vor allem mehr Zeit um seinen maroden
Staatshaushalt und seine kaum wettbewerbsfähige Wirtschaft in Schuss
zu bringen. Gute Banken, böse Griechen? Nichts wäre indes weiter von
der komplizierten Realität

NRZ: Mehr Flexibilität – Kommentar zur Kritik an den Ganztagsschulen von Denise Ludwig

Zeit ist knapp. Deshalb kann man verstehen, wenn
Eltern ihre Kinder gern früher von der Schule abholen möchten, um
mehr Zeit mit ihnen und der ganzen Familie zu verbringen. Diese
Bindung ist wichtig, vor allem in einer sich immer schneller
drehenden und digitalisierten Welt. Zeit ist aber auch Geld. Und so
sind die Kommunen arg darauf bedacht, die Vorgaben des
Schulministeriums einzuhalten und Kinder nur noch in Ausnahmefällen
früher gehen zu lassen. Denn sonst hä

Mitteldeutsche Zeitung: zu Weill-Fest in Dessau

Dass die Bilanz der Veranstalter positiv ausfällt,
darf man bereits einen Tag vor dem Finale prophezeien. Zugleich aber
ist festzustellen, dass die Ausdehnung auf drei Wochenenden zwar
Paralleltermine vermeidet, aber das Risiko des
Aufmerksamkeitsverlustes birgt – selbst wenn dies eher
atmosphärischer als ästhetischer Natur ist. Eine weit wichtigere
Erkenntnis aber ist die Bedeutung, die das Weill-Fest und das
Anhaltische Theater füreinander haben: Ohne die gro&szl

Mitteldeutsche Zeitung: zu Griechenland

Kann ein Schuldner mehr Entgegenkommen erwarten?
Nach der schwierigen Rettungsaktion aber bleiben viele
Ungereimtheiten und Probleme. Da ist einmal die Gläubigerseite.
Die Banken haben sich zum großen Teil rechtzeitig von ihren faulen
Hellas-Staatsanleihen getrennt und diese "Wertpapiere" an die
Europäische Zentralbank abgegeben, Hedgefonds werden über
Ausfallversicherungen oft sogar ihren gesamten Einsatz
zurückbekommen. Die privaten Glä

Westdeutsche Zeitung: Die Hartz-IV-Regelung unter den EFA-Staaten birgt Risiken – Die Helfer dürfen nicht überfordert werden Ein Kommentar von Lothar Leuschen

Für die Griechen kommt es in diesen Tagen und
Wochen knüppeldick. Zwar haben sich Banken, Hedgefonds und
Spekulanten auf den Schuldenschnitt für das Land eingelassen. Aber
das Ende der Krise ist für Griechenland noch lange nicht in Sicht.
Und auch andere Schuldenstaaten wie Italien, Portugal oder Spanien
haben mit der Entscheidung zugunsten Athens nichts gewonnen außer ein
wenig Zeit, den eigenen Minushaushalt endlich und nachhaltig in
Ordnung zu bringen. Das wird

Berliner Zeitung: Kommentar zum Erreichen zweier UN-Millenniumsziele

Die Zahl der Ärmsten wurde halbiert, 89 Prozent der
Menschen haben Zugang zu sauberem Trinkwasser. Zwei der wichtigsten
UN-Milleniumsziele sind erfüllt. Vorfristig. Doch der Jubel der
Weltretter bleibt aus, weil der Erfolg die falschen Väter hat. Er ist
nicht in erster Linie durch wohlgemeinten Hilfsgelder-Transfer von
Nord nach Süd erreicht worden, sondern durch Wachstum,
Marktwirtschaft und Freisetzung der Selbsthilfekräfte der Menschen in
den armen Ländern.

AOK-Chef kritisiert Kauder-Vorstoß für niedrigeren Beitragssatz

Der Chef der AOK Rheinland/Hamburg, Wilfried Jacobs, hat den Vorstoß von Unionsfraktionschef Volker Kauder für einen niedrigeren Kassenbeitrag kritisiert. "Ich halte es nicht für Ausdruck großer Kreativität, wenn die Politik jede Woche einen neuen Vorschlag macht, wie notwendige Finanzreserven der Krankenkassen verbraucht werden können", sagte Jacobs der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Die reflexhafte Finanzpolitik für das Gesundheits

Rheinische Post: AOK-Chef Jacobs kritisiert Kauder-Vorstoß für niedrigeren Beitragssatz

Der Chef der AOK Rheinland/Hamburg Wilfried
Jacobs hat den Vorstoß von Unionsfraktionschef Volker Kauder für
einen niedrigeren Kassenbeitrag kritisiert. "Ich halte es nicht für
Ausdruck großer Kreativität, wenn die Politik jede Woche einen neuen
Vorschlag macht, wie notwendige Finanzreserven der Krankenkassen
verbraucht werden können", sagte Jacobs der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Die reflexhafte

Porsche verkauft im Februar weltweit 19 Prozent mehr Fahrzeuge

Der Sportwagenbauer Porsche hat im Februar nach eigenen Angaben einen Rekordmonat verbucht. Wie das Unternehmen in Stuttgart mitteilte, wurde mit weltweit 8.846 verkauften Fahrzeugen ein Plus von 19,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat erzielt. Dies stelle zugleich den besten Februar-Wert der Unternehmensgeschichte dar. Alle Verkaufsregionen lagen im Februar 2012 über den Werten des Vorjahresmonats. Im Raum Asien-Pazifik wurden im Februar 3.393 Neuwagen an Kunden übergeben, ein