FT: Flensburger Tageblatt

Politisch korrekt ist nichts gegen die von der
Linkspartei nominierte Bundespräsidentschafts-Kandidatin Beate
Klarsfeld zu sagen. Die 73-Jährige hat sich kompromisslos für die
Verfolgung und Auslieferung von Nazi-Verbrechern eingesetzt und sich
uneingeschränkt mit Israel solidarisiert. Politisch inkorrekt lässt
sich indes fragen, wo die in Paris lebende Deutsch-Französin in den
vergangenen Jahrzehnten innerhalb der deutschen Gesellschaft Brücken
gebaut,

Das Erste, Dienstag, 28. Februar 2012, 5.30 – 9.00 Uhr Gäste im ARD-Morgenmagazin

7.35 Uhr, Christian Schmidt, CSU, Parlamentarischer
Staatssekretär des Bundesministers der Verteidigung, Thema:
Afghanistan

8.05 Uhr, Norbert Lammert, CDU, Bundestagspräsident, Thema:
Urteilsverkündung in Sachen "Beteiligungsrechte des Bundestages/EFSF"

Pressekontakt:
WDR Presse und Information, Kristina Bausch, Tel. 0221-220-7121
Agentur Ulrike Boldt, Tel. 02150 – 20 65 62

Mitteldeutsche Zeitung: zu Linke und Klarsfeld

Man hat Klarsfeld nicht gefragt, sondern öffentlich
über sie geredet, was bei ihr den Eindruck eines Vorschlags erweckte
– von dem die Linke dann nicht mehr Abstand nehmen konnte. So etwas
ist, auch wenn die Sache gut ausgegangen ist, peinlich. So schusselig
geht man nicht mit Menschen um. Es zeigt, wie wenig professionell die
Parteiführung der Linken handelt: Man redet so daher und wird dann
ein Gefangener der eigenen Worte. Kaum etwas ist durchdacht, Politik
findet von der

Mitteldeutsche Zeitung: zu Gutachten zum Aufbau Ost

Man mag sich dabei an autoritäre Staaten erinnert
fühlen, aber es ändert nichts. Dass das jetzt in Rede stehende
Ost-Gutachten weggeschlossen wird, ist falsch, aber verständlich.
Denn es ist explosiv. Eine Veröffentlichung des Papiers würde latente
Verteilungsdebatten weiter verschärfen. Erst kürzlich hat die
nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft nach Geld
für das Ruhrgebiet gerufen. An dieser Misere ändert ni

Der Tagesspiegel: FDP schiebt Schuld für Verfehlen der Kanzlermehrheit auf Union

Berlin – Der designierte FDP-Generalsekretär
Patrick Döring hat die Schuld an dem Verfehlen der Kanzlermehrheit
bei der Abstimmung über das zweite Griechenlandhilfspaket auf die
Union geschoben. "Wir sehen mit Sorge, dass der Euro-Kurs der
Bundesregierung innerhalb der Unionsfraktion ganz offensichtlich
kontinuierlich schwindet", sagte Döring dem Berliner "Tagesspiegel"
(Dienstagsausgabe).

Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tag

NRZ: Kommentar zu Mobbing am Arbeitsplatz von PETER HAHNE

"Die Hölle, das sind die anderen!" Was Jean-Paul
Sartre als trostlose Quintessenz menschlichen Daseins beschrieb,
erleben Millionen Menschen heute jeden Tag am Arbeitsplatz. Die
Hölle, das sind für Mobbing-Opfer Kollegen, die jeden Morgen einen
Psychokrieg entfachen, die mit Schikanen, Intrigen und systematischen
Bösartigkeiten andere in die Verzweiflung und Krankheiten treiben.

Gut, dass jetzt eine Studie mit Vorurteilen gegen Mobbing-Opfer
aufräumt.

Rheinische Post: Perfekt für Putin

Ein Kommentar von Doris Heimann:

Die Nachricht über ein angeblich vereiteltes Attentat auf Wladimir
Putin macht skeptisch. Putin gehört zu den am besten geschützten
Männern dieser Welt. Dass der tschetschenische Guerillachef Doku
Umarow ausgerechnet einige offensichtliche Dilettanten auf den
wichtigsten Mann Russlands ansetzt, wirkt ebenso unwahrscheinlich wie
die angeblich brillante Ermittlungsarbeit der russischen Ermittler,
die in Rekordzeit den kompletten Hintergr

NRZ: Kommentar zu fünf Jahren Elterngeld von JULIA EMMRICH

2007 war die Hoffnung groß. Das neue Elterngeld
sollte die deutsche Kleinfamilie modernisieren, die Mütter schneller
in den Job zurückschicken, die Väter an den Wickeltisch holen. Fünf
Jahre später zeigt sich: Das Elterngeld wirkt – doch die Verhältnisse
sind zäh.

Beispiel Vätermonate: Jeder vierte Vater bleibt heute mindestens
zwei Monate bei seinem Kleinkind zu Hause. Umgekehrt heißt das: Bei
drei von vier Vätern hat sich wenig

NRZ: Kommentar zur Rettungspaket-Abstimmung von MIGUEL SANCHES

Für Griechenland macht es keinen Unterschied. Aber
in Berlin ist es ein Vorgang, wenn Angela Merkel in einer zentralen
Frage ihre "Kanzlermehrheit" verliert. Das bedeutet: Sie war für das
zweite Griechenland-Paket auf die Stimmen von SPD und Grünen
angewiesen. Ihre Überzeugungskraft schwindet. Das erste Paket hatte
Merkel aus eigener Kraft stemmen können. Sie erlebt eine Erosion
ihrer Macht. Dazu passt auch, dass ihr eigener Innenminister den
Griechen de