Zeitung: Gauck traf sich nach Staatsakt für Neonazi-Opfer mit türkischem Botschafter

Der designierte Bundespräsident Joachim Gauck hat sich im Anschluss an den Staatsakt für die Opfer des Nazi-Terrors mit dem türkischen Botschafter in Berlin, Hüseyin Avni Karslioglu, und den Hinterbliebenen der Mordserie getroffen. Wie die Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe) berichtet, telefonierte Gauck am Rande der mehrstündigen Begegnung auch kurz mit dem türkischen Staatspräsidenten Abdullah Gül. Das Telefonat sei sehr freundlich verlauf

WAZ: Kuhhandel in der Energiepolitik. Kommentar von Jürgen Polzin

Solarförderung und EU-Energiesparziele – monatelang
hatten sich Wirtschaftsminister Rösler (FDP) und Umweltminister
Röttgen (CDU) darüber bekriegt, nun sind sie sich einig. Doch es ist
ein absurder Kuhhandel: Deutschland torpediert seine eigene
Energiepolitik. Erstens: Die Kürzungen bei der Photovoltaik sind
angemessen, sie fallen sogar glimpflicher aus als geplant. Rösler
hatte ab einer bestimmten Zubaurate eine komplette Kappung der
Vergütungen geforde

WAZ: Wahlkampf als Tortur. Kommentar von Dirk Hautkapp

Das Trauerspiel um die Suche der US-Republikaner
nach einem Herausforderer für Amtsinhaber Barack Obama hat ein Ende;
jedenfalls auf dem Bildschirm. Die 20. TV-Debatte, die Publikum wie
Analytiker mal wieder ratlos zurückließ, soll die letzte gewesen
sein. Man kann es nur hoffen. Wer den irrlichternden Auftritt der
Herren Santorum, Romney, Gingrich und Paul Revue passieren lässt, mag
verstehen, warum die "Grand Old Party" insgeheim nach einem Retter in
letzter

WAZ: Ende einer Freundschaft. Kommentar von Gudrun Büscher

Das Verhältnis zwischen Griechenland und Deutschland
schlecht zu nennen, wäre eine maßlose Untertreibung. Im Jahr drei der
Schuldenkrise leiden die Griechen sehr an den verordneten
Sparprogrammen. Und vor allem Deutschland wird für die Misere
verantwortlich gemacht. Die jüngste Umfrage ist alarmierend: Wenn 76
Prozent der Griechen Deutschland als "feindliches Land" betrachten,
läuft etwas gewaltig schief zwischen Berlin und Athen. Es ist eine
alte Fr

Butterwegge würde sich über Nominierung für Bundespräsidentenamt freuen

Der Kölner Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge ist zur Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten bereit. "Ich würde mich über die Kandidatur freuen, da sie die Möglichkeit bietet, auf die soziale Spaltung in Deutschland hinzuweisen", sagte Butterwegge dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitagausgabe). "Die Reichen werden immer reicher, die Armen zahlreicher", kritisierte er. Freiheit sei für ihn ein zentraler Begriff, s

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Spritpreis

Seit der Atomkonflikt mit dem Iran eskaliert,
kann man den Öl-Notierungen beim Klettern zusehen. Die Drohung, die
Lieferungen einzustellen, reicht, um die Kurse nach oben zu treiben.
Verschärft wird die Lage, weil die Griechenlandkrise den Euro massiv
unter Druck gebracht hat. Bisher wirkte ein starker Euro wie ein
Puffer, der die Energieverbraucher in Europa vor den Auswirkungen der
Ölpreisexplosion teilweise bewahrte. Heute ist der Euro schwach, und
das verteuert das Benz

Kölner Stadt-Anzeiger: Butterwegge würde sich über Nominierung für Bundespräsidentenamt freuen – „Möglichkeit auf soziale Spaltung hinzuweisen“

Der Kölner Politikwissenschaftler Christoph
Butterwegge ist zur Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten
bereit. "Ich würde mich über die Kandidatur freuen, da sie die
Möglichkeit bietet, auf die soziale Spaltung in Deutschland
hinzuweisen", sagte Butterwegge dem "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Freitagausgabe). "Die Reichen werden immer reicher, die Armen
zahlreicher", kritisierte er. Freiheit sei für ihn ein zentraler
Be

Neues Deutschland: Lafontaine: Merkel zerstört Europa

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist nach Ansicht des
Linke-Politikers Oskar Lafontaine dabei, Europa zu zerstören. Merkel
verspiele das Erbe solcher Kanzler wie Adenauer, Kohl, Brandt und
Schmidt, die "erheblich zum Zusammenwachsen Europas beigetragen
haben", sagte Lafontaine in einem Interview mit der Tageszeitung
"neues deutschland" (Freitagausgabe). Das Vertrauen, das Deutschland
in Europa gewonnen habe, werde jetzt zerstört. An der Empörung der

Berliner Zeitung: Kommentar zur Gedenkveranstaltung für die Neonaziopfer

Was wir gestern erlebten, war ergreifend. Nicht
zuletzt darum, weil kaum mit großen Worten über unser Entsetzen, über
unsere Hilflosigkeit hinweggetäuscht wurde. "So etwas darf nie wieder
passieren", heißt es jetzt in den Zeitungen. So etwas wird immer mal
wieder passieren – wissen wir. Wir wissen auch, dass wir gar nicht
wissen, was alles mit "so etwas" gemeint ist.

Pressekontakt:
Berliner Zeitung
Bettina Urbanski
Telefon: +49 (0)30 23 27-9
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