Umfrage: Erstmals deutliche Mehrheit für Rücktritt des Bundespräsidenten

Nach Bekanntwerden neuer Vorwürfe gegen Christian Wulffs engen Mitarbeiter und langjährigen Vertrauten Olaf Glaeseker spricht sich erstmals eine deutliche Mehrheit der Deutschen für einen Rücktritt des Bundespräsidenten aus. 53 Prozent der Deutschen sagen in einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für "Bild am Sonntag", ein Rücktritt Wulffs wäre für das Ansehen Deutschlands besser. Nur 37 Prozent wollen, dass

Niedersachsen-SPD will Wulff vor Landesverfassungsgericht verklagen

Die niedersächsische SPD will Bundespräsident Christian Wulff vor dem Landesverfassungsgericht verklagen, weil er in seiner Zeit als Ministerpräsident das Parlament falsch über die Finanzierung der Veranstaltungsreihe "Nord-Süd-Dialog" informieren ließ. Dies kündigte SPD-Fraktionschef Stefan Schostok gegenüber "Bild am Sonntag" an. Die Klage soll nach Möglichkeit noch in dieser Woche eingereicht werden. Hintergrund sind Informatio

Sonntag aktuell: Kommentar zuÄgypten

In den dreistufigen Parlamentswahlen in Ägypten
haben die Islamisten eine noch größere Mehrheit errungen als
ursprünglich erwartet. Folgt auf den so hoffnungsfroh begonnenen
"arabischen Frühling" unweigerlich ein düsterer "arabischer Winter"?
Das muss nicht so sein. Hauptgrund für die Popularität der Islamisten
ist, dass sie ihren vielen armen Landsleuten mit Wohltätigkeit
aushalfen, wo das alte Regime erbärmlich versagt

Bericht: Monti wirbt für Verdoppelung des ESM-Finanzvolumens

Wie das Nachrichten-Magazin "Der Spiegel" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, wirbt Italiens Ministerpräsident Mario Monti dafür, dass Finanzierungsvolumen des dauerhaften europäischen Rettungsschirms ESM von 500 Milliarden Euro auf eine Billion Euro zu verdoppeln. Eine solche Maßnahme schaffe Vertrauen in die Währungsunion, was die Zinsen für Staatsanleihen sinken lasse, argumentiert Monti. Die Bundesregierung hat er von seinen Wüns

Inder melden Übernahme der insolventen Solarfirma Solon an

Es gibt neue Hoffnung für das insolvente Berliner Solarunternehmen Solon: Das von Indern geführte Unternehmen Microsol mit Sitz im arabischen Emirat Fudschaira hat beim Bundeskartellamt die Übernahme von Solons Fotovoltaik-Sparte angemeldet. Das berichtet der "Tagesspiegel" (Samstagausgabe). Der Schritt wurde von dem Amt am Freitag auf der Liste aktueller Zusammenschlussverfahren veröffentlicht. Solon hatte im Dezember des vergangenen Jahres Insolvenz angemeldet und

Der Tagesspiegel: Inder meldenÜbernahme der insolventen Solarfirma Solon an

Es gibt neue Hoffnung für das insolvente Berliner
Solarunternehmen Solon: Das von Indern geführte Unternehmen Microsol
mit Sitz im arabischen Emirat Fudschaira hat beim Bundeskartellamt
die Übernahme von Solons Fotovoltaiksparte angemeldet. Das berichtet
der "Tagesspiegel" (Samstag). Der Schritt wurde von dem Amt am
Freitag auf der Liste aktueller Zusammenschlussverfahren
veröffentlicht.

Pressekontakt:
Der Tagesspiegel
Chef vom Dienst
Thomas Wurster
Telefon

Der Tagesspiegel: „Nord-Süd-Dialog“: Auch Stuttgarter Regierung unter Ministerpräsident Günther Oettinger an Sponsorenwerbung beteiligt. Aber „nur sehr zurückhaltend“.

Für die umstrittene Werbeveranstaltung
"Nord-Süd-Dialog", die Bundespräsident Christian Wulff und seinen
ehemaligen Sprecher Olaf Glaeseker in Schwierigkeiten bringt, hat
offenbar auch das Staatsministerium des ehemaligen
Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Günther Oettinger (CDU),
Sponsoren angeworben. Allerdings "nur sehr zurückhaltend", wie ein
Regierungssprecher dem Tagesspiegel (Samstagausgabe) sagte. Aus den
Unterlagen, d

Westerwelle verurteilt Anschläge in Nigeria

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat die jüngsten Anschläge der radikal-islamischen Sekte Boko Haram in Nordnigeria scharf verurteilt. Die Angriffe auf Christen und staatliche Stellen seien eine große Gefahr für den inneren Frieden im Vielvölkerstaat Nigeria, teilte das Auswärtige Amt am Samstag mit. Westerwelle rief alle Verantwortlichen dazu auf, das Recht auf freie Religionsausübung und religiöse Toleranz entschieden zu verteidigen. Ex

Merkel setzt auf nachhaltiges Wachstum

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht Wirtschaftswachstum und Nachhaltigkeit nicht als Gegensätze. Allerdings werde sich der Charakter der Wachstumsbranchen ändern, sagte Merkel in ihrem am Samstag veröffentlichten Video-Podcast. "Wir werden besser mit unseren Ressourcen umgehen, mehr Kreislaufwirtschaft haben", so die Kanzlerin. Vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos zeigte sich Merkel optimistisch, dass Deutschland auf Wachstumskurs bleibt. Sie hob zudem die gute Ar