Die Fehler sind erkannt, ein Teil der in den Morast
des brasilianischen Urwalds gesetzten Milliarden rund um den Bau
eines neuen Stahlwerks wird abgeschrieben – es ist an der Zeit, dass
sich Thyssen-Krupp mit neuem Schwung der Zukunft zuwendet. Die
Führungsmannschaft um Vorstandschef Heinrich Hiesinger hat sich auf
den Weg gemacht. Bei der gestrigen Konzern-Hauptversammlung wurden
Fehler eingeräumt. Aber gleichzeitig hat Hiesinger, fast wie befreit,
die Hinwendung zu einem st&aum
Die Konkurrenten zeigen, wie Einkaufen in modernen
Drogerien funktioniert: breite Gänge, großes Sortiment, angenehme
Atmosphäre, ausreichend Personal. Schlecker muss nun die Sanierung
fortsetzen und das immer noch zu große Filialnetz auf ein gesundes
Maß schrumpfen. Sortiment, Optik und Service sollten in allen
Filialen auf das Niveau der neuen XXL-Märkte gehoben werden, wenn
Schlecker langfristig eine Chance haben will.
Jetzt hat die US-Justiz gezeigt, dass sie auch ohne
neue Gesetze durchgreifen kann. Man ist fest entschlossen, die
Interessen der einflussreichen Film- und Musikbranchen mit Nachdruck
zu verteidigen. Natürlich hat die Netzwelt die Verhaftung von Herrn
Dotcom nicht still hingenommen. Der Vergeltungsschlag folgte
umgehend. Die Schlacht um die Internetfreiheit hat gerade erst
begonnen.
Die rund 30.000 Mitarbeiter der größten deutschen Drogeriekette Schlecker haben erst am Freitag von der Insolvenz des Unternehmens erfahren: Zwar habe es laut Schlecker-Sprecher eine hausinterne Mitteilung gegeben, dennoch erreichte ein Großteil der Beschäftigten die Nachricht aus den Medien. Das sagte ein Ver.di-Sprecher am Freitag. "Die Berichte sind für viele Beschäftigte ein Schock gewesen. Es sind Tränen geflossen", so der Sprecher. Die Gewerks
Menschen, die einem Angehörigen oder einem engen
Freund ein Organ spenden, sollen danach vernünftig medizinisch
versorgt werden und keine wirtschaftlichen Nachteile haben. Was so
selbstverständlich klingt, soll – erst – jetzt Gesetz werden. Aktuell
sieht es noch so aus: Lebende Organspender werden zwar für ihre
menschliche Größe gelobt – siehe SPD-Fraktionschef Frank-Walter
Steinmeier, der seiner Frau eine Niere spendete und dafür allerorten
Respekt ernt