Westdeutsche Zeitung: Vermeintliche Robin Hoods aus dem Netz Ein Kommentar von Horst Kuhnes

Sie nennen sich Anonymous, Teampoison, Lulzsec
oder bleiben gleich von vorneherein namenlos: Computer-Hacker, die
von ihren Rechnern aus über die unendlichen Weiten des Internets
scheinbar gottgleich und allmächtig in unsere alltägliche Welt zu
regieren versuchen. In eine Welt, die von Tag zu Tag abhängiger wird
von Computern und vom Internet – und die damit fast schon
zwangsläufig immer mehr Einfallstore all– jenen bietet, die die
elektronischen Mechanismen behe

Wirtschaftsweiser: Deutschland bleibt eine Rezession erspart

Der Chef des Sachverständigenrates, Wolfgang Franz, blickt trotz der Euro-Schuldenkrise und des weltweiten Konjunkturabschwungs zuversichtlich in das neue Jahr. Die deutsche Wirtschaft werde 2012 zwar wohl nur um 0,5 Prozent wachsen, sagte Franz dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). In dem im November vorgelegten Jahresgutachten gingen die Wirtschaftsweisen noch von einer fast doppelt so hohen Zuwachsrate aus. "Aber eine Rezession befürchte ich nicht – erst recht nicht e

SPD fordert weiterhin Aufklärung von Wulff

Für die SPD ist die Affäre um Bundespräsident Christian Wulff auch nach dessen persönlicher Erklärung nicht beendet. Die Regierung verfolge eine "Schwamm-drüber"-Taktik, sagte SPD-Fraktionsvize Hubertus Heil dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Doch das Thema lasse sich nicht "über die Feiertage vergraben". Heil forderte, die gegen Wulff erhobenen Vorwürfe, die sich noch auf seine Amtszeit als niedersächsischer Ministerp

WAZ: Deutliche Worte. Kommentar von Gregor Boldt

Weltweit müssen Christen um ihr Wohlergehen
fürchten, wenn sie in der Minderheit sind. In Ägypten werden Kopten
von radikalen Muslimen überfallen, in Indien sind es militante
Hindus, die Christen töten. In Pakistan musste 2011 ein katholischer
Minister sterben, weil er gegen ein Gesetz war, das Blasphemie unter
Todesstrafe stellt.

Dass an Weihnachten in Nigeria wieder viele Christen aus dem Leben
gebombt werden, passt auf den ersten Blick nahtlos in diese Reihe.

WAZ: Beim Arzt sind nicht alle gleich. Kommentar von Daniel Freudenreich

Eigentlich ist es eine Frechheit, dass
Kassenpatienten viel länger auf einen Facharzt-Termin warten müssen
als privat Versicherte. Eigentlich dürften die Ärzte diese Form der
Zwei-Klassenmedizin nicht fördern.

Doch bei aller Empörung sind die unterschiedlichen Wartezeiten
nüchtern betrachtet durchaus nachvollziehbar. Die Behandlung eines
Privatpatienten ist für den Arzt attraktiver, weil er dafür mehr Geld
bekommt. Und eine Arztpraxis ist am

WAZ: Deutliche Worte. Kommentar von Gregor Boldt

Weltweit müssen Christen um ihr Wohlergehen
fürchten, wenn sie in der Minderheit sind. In Ägypten werden Kopten
von radikalen Muslimen überfallen, in Indien sind es militante
Hindus, die Christen töten. In Pakistan musste 2011 ein katholischer
Minister sterben, weil er gegen ein Gesetz war, das Blasphemie unter
Todesstrafe stellt.

Dass an Weihnachten in Nigeria wieder viele Christen aus dem Leben
gebombt werden, passt auf den ersten Blick nahtlos in diese Reihe.

WAZ: Beim Arzt sind nicht alle gleich. Kommentar von Daniel Freudenreich

Eigentlich ist es eine Frechheit, dass
Kassenpatienten viel länger auf einen Facharzt-Termin warten müssen
als privat Versicherte. Eigentlich dürften die Ärzte diese Form der
Zwei-Klassenmedizin nicht fördern.

Doch bei aller Empörung sind die unterschiedlichen Wartezeiten
nüchtern betrachtet durchaus nachvollziehbar. Die Behandlung eines
Privatpatienten ist für den Arzt attraktiver, weil er dafür mehr Geld
bekommt. Und eine Arztpraxis ist am

WAZ: Westerwelle wird 50 . . . – . . . und Seehofer lobt die FDP. Ein Irrtum. Leitartikel von Ulrich Reitz

In diesem Jahr versuchte sich Horst Seehofer als
Weihnachtsmann. Er legte der FDP die Vorhersage auf den Gabentisch,
das kommende Jahr werde das ihrer Rückkehr sein. Das werden die
Liberalen zunächst als ausgesprochen freundlich empfinden und dann
werden sie sich wundern, sind sie doch verantwortlich für das Ende
der CSU-Alleinherrschaft in Bayern. Wer Horst Seehofer auch nur ein
wenig kennt, der weiß, dass es der Bayer anders gemeint haben muss
als freundlich. Als au

WAZ: Westerwelle wird 50 . . . – . . . und Seehofer lobt die FDP. Ein Irrtum. Leitartikel von Ulrich Reitz

In diesem Jahr versuchte sich Horst Seehofer als
Weihnachtsmann. Er legte der FDP die Vorhersage auf den Gabentisch,
das kommende Jahr werde das ihrer Rückkehr sein. Das werden die
Liberalen zunächst als ausgesprochen freundlich empfinden und dann
werden sie sich wundern, sind sie doch verantwortlich für das Ende
der CSU-Alleinherrschaft in Bayern. Wer Horst Seehofer auch nur ein
wenig kennt, der weiß, dass es der Bayer anders gemeint haben muss
als freundlich. Als au

Tunnelbau-Unternehmer Herrenknecht fordert Solidarbeitrag der Griechen

Martin Herrenknecht, Chef des gleichnamigen Weltmarktführers im Tunnelbau, sieht wenig Chancen, dass die Griechenland-Hilfen fruchten und fordert einen Beitrag wohlhabender Griechen. "Solange es in Griechenland kein funktionierendes Finanz- und Steuersystem gibt, sind die Hilfen zwecklos – ein Fass ohne Boden", sagte Herrenknecht dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Der Unternehmer hat in Athen einen Teil der U-Bahn-Tunnel gebaut. Eine ganz kleine Oberschicht profitiere