Der Vatikan hat kein Verständnis für das angekündigte Fernbleiben von Oppositionsabgeordneten bei der Rede vom Papst Benedikt XVI. im deutschen Bundestag anlässlich seines Deutschlandbesuches. Der deutsche Kurienkardinal Walter Brandmüller rügt die Abgeordneten, die der Rede fern bleiben wollen. Der "Bild-Zeitung" (Donnerstagausgabe) sagte Brandmüller: "Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages müssen sich der Wirkung dieser Art von Protest
Die gesetzlichen Krankenkassen sind in der
Versorgung alter und kranker Menschen unterfinanziert, während für
junge Versicherte mit nur geringen Gesundheitsproblemen teilweise
sogar zu viel Geld fließt. Das geht aus einem Gutachten im Auftrag
der Regierung hervor, das der in Düsseldorf erscheinenden
"Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe) vorliegt. Darin heißt es:
"Krankheiten, die eine hohe Sterblichkeit aufweisen oder ältere
Bevölkerun
Der Grünen-Fraktionsvize Fritz Kuhn übt scharfe Kritik an Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP). "Rösler führt die Energiewende ad absurdum. Er hat gar nicht verstanden, was der Atomausstieg energiepolitisch bedeutet", sagte Kuhn dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Der Grünen-Politiker nimmt Anstoß an einem internen Papier aus dem Bundeswirtschaftsministerium, in dem empfohlen wird, den Vorschlag der EU-Kommission für eine
Der US-Konzern Pfizer will einem Zeitungsbericht zufolge mehr als 500 seiner insgesamt 4.000 Arbeitsplätze in Deutschland abbauen. Wie das "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) aus Unternehmenskreisen erfuhr, sei davon vor allem der Außendienst im Bereich der Allgemeinmedizin betroffen. Ferner sollen bestimmte Verwaltungsfunktionen in Berlin entfallen. Auslöser für die Pläne sind unter anderem erwartete Einbußen aufgrund der Gesundheitspolitik und staatlich
Die Zeit für eine Rettung Griechenlands wird
langsam knapp. Die Finanzmärkte glauben nicht daran, dass selbst ein
straffes und mutiges Sparprogramm das Land vor der Pleite bewahren
kann. Zu hoch sind Schuld und Zinsen, zu gering die
Wirtschaftsleistung. Wahrscheinlich wird Griechenland selbst bei
gutem Willen noch nicht einmal in der Lage sein, die Auflagen von EU
und Internationalem Währungsfonds zu erfüllen. So hart es klingt, das
Land wird um eine geordnete Insolvenz
Erst lehnt sich FDP-Chef und Vizekanzler Philipp
Rösler aus dem Fenster und spricht sich für eine "geordnete
Insolvenz" Griechenlands aus, dann gießt FDP-Generalsekretär
Christian Lindner Öl ins Feuer und verwahrt sich gegen ein
Schweigegelübde für die "längst überfällige Debatte" einer möglichen
Zahlungsunfähigkeit der Hellenen. Nun hat auch die CSU das Thema für
sich entdeckt und Bundesverkehrsminister P
Noch vor kurzem versprach die Bundesregierung
hoch und heilig, die EEG-Umlage, über die Lieschen Müller den
Ökoausbau finanziert, würde stabil bleiben. Jetzt plötzlich – welch
Wunder – steigt sie an. Der Akzeptanz der Energiewende, die die
Menschen bisher in großer Mehrheit mittragen, erweisen die
Verantwortlichen damit einen Bärendienst. Die Kosten des Ökoumbaus
müssen daher endlich verlässlich kalkuliert werden. Der Wildwuchs bei
Solaran
Als sich nach der Pleite der City BKK vor den
Filialen der Krankenkassen in Berlin und Hamburg Schlangen alter
Menschen mit Rollatoren bildeten, wurde der Öffentlichkeit vor Augen
geführt, dass Alte und Kranke bei den gesetzlichen Kassen unbeliebt
sind. Diese Handlungsweise der Kassen war verwerflich. Allerdings
waren die Schlangen auch Sinnbild für ein Problem im System, wie das
bislang unveröffentlichte Regierungsgutachten zeigt. Alte und Kranke
sind im Kampf der Kas
Die gesetzlichen Krankenkassen sind in der Versorgung alter und kranker Menschen unterfinanziert, während für junge Versicherte mit nur geringen Gesundheitsproblemen teilweise sogar zu viel Geld fließt. Das geht aus einem Gutachten im Auftrag der Regierung hervor, das der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe) vorliegt. Darin heißt es: "Krankheiten, die eine hohe Sterblichkeit aufweisen oder ältere Bevölkerungsgruppen betreffen, weisen Unterdeckunge
Die rot-grüne Minderheitsregierung will in den
Gaststätten von NRW ein generelles Rauchverbot einführen. Geplant ist
ein strenger Nichtraucherschutz nach bayerischem Vorbild. Die
bisherigen Ausnahmeregelungen, die die schwarz-gelbe
Vorgängerregierung möglich gemacht hatte, sollen komplett wegfallen.
Das Thema Nichtraucherschutz wurde in der rot-grünen Koalition vor
allem von NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne)
vorangetrieben. Sie konnte nun