Die Aufregung der Eon-Mitarbeiter ist
verständlich. War der Konzern über Jahrzehnte ein Hort der
Stabilität, der seinen Aktionären sichere Dividenden und seinen
Mitarbeitern sichere Arbeitsplätze bot, bleibt nun kein Stein mehr
auf dem anderen. Die Ursachen der Krise sind hausgemachte Fehler
(langfristige Gaslieferverträge, später Einstieg in den grünen Strom)
und der abrupte Ausstieg aus der Atomkraft, mit dem die
Bundesregierung dem größ
So energisch haben die Amerikaner ihren Präsidenten
lange nicht erlebt. Barack Obama schnürte ein 447 Milliarden Dollar
schweres Job-Paket, das – politischen Willen vorausgesetzt – schnell
umgesetzt werden könnte.
Angesichts 14 Millionen Arbeitsloser dürfen die Amerikaner
freilich kein Wunder erwarten. Die Zauberformel, mit der die
nationale Job-Krise über Nacht verschwindet, gibt es nicht. In einer
Situation, in der jeder sechste Amerikaner zu wenig oder keine
Es spielt wirklich überhaupt keine Rolle, ob sich
das 13-jährige Kind, das in einem Bordellbetrieb aufgefunden wurde,
freiwillig prostituierte. In diesem Zusammenhang von "Freiwilligkeit"
zu sprechen, ist an sich schon empörend und soll einen schweren
Missbrauch legitimieren. So viel vorab.
Ziemlich klar scheint es inzwischen, nach eintägiger Ermittlung,
dass zwei junge Männer mit äußerst ausgeprägter krimineller Energie
das Mädc
Was eigentlich ist die Steigerungsform von
Donnerschlag? Schon vor der Sommerpause sorgte das Vorgehen des
Eon-Managements für Kopfschütteln nicht nur außerhalb des
Unternehmens, sondern auch intern. Den Abbau von 11 000
Mitarbeitern und mithin jeder siebten Stelle anzukündigen, keine
Gespräche mit den Gewerkschaften zu führen und auch sonst nichts als
Unsicherheit zu hinterlassen – das Vorgehen schien in kaltschnäuziger
Brutalität kaum z
Jeder weiß, wo er war, als die Flugzeuge am 11.
September 2001 ins World Trade Center rasten. Die Menschen auf der
ganzen Welt waren Zeugen des Terroranschlags, der eine Dekade prägte,
das Leben veränderte. Es sind nicht die Wasserflaschen, die wir beim
Fliegen nicht mehr mitnehmen dürfen. Oder der Umgang mit unseren
Daten. Freiheit und Sicherheit standen schon immer in einem
Spannungsverhältnis, das durch Hysterie aus den Fugen gerät. Es ist
der Verlust, der
Im FDP-internen Streit über den richtigen Kurs in der EU-Schuldenkrise streben die Euro-Skeptiker nun einen Mitgliederentscheid an. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Samstagsausgabe). Wie aus Parteikreisen verlautete, wird der Plan vom Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler sowie einer Reihe von nordrhein-westfälischen Kreisvorsitzenden vorangetrieben. Sie lehnen die Haltung der FDP-Führung ab, die der Errichtung eines dauerhaften Hilfsfonds` für fi
Nach der Festnahme der beiden Terrorverdächtigen in Berlin entscheiden die Richter am Freitag über einen Haftbefehl. Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden Männern die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vor. Den Verhafteten müsse ein dringender Tatverdacht nachgewiesen werden, sagte eine Justizsprecherin. Rein rechtlich dürfen die beiden Männer bis zum Ablauf des Tages nach der Festnahme ohne Haftbefehl festgehalten werden. Dann müss
"Nineeleven" hat die Welt nachhaltig verändert. Bis
zum heutigen Tag spüren wir die Nachbeben der Anschläge auf New York
und Washington bis in unseren Alltag hinein: wenn wir mit dem
Flugzeug verreisen, wenn wir der Datengier der Behörden ausgeliefert
sind, wenn wir unseren muslimischen Nachbarn mit Argwohn begegnen.
Aktuell erinnern uns erneute, ernste Terrorwarnungen daran, dass vom
gewaltbereiten Islamismus weiterhin eine tödliche Gefahr ausgeht.
Auch
Wer heute, zehn Jahre nach den Terroranschlägen auf das World
Trade Center in New York und das Pentagon in Washington, die Bilder
von damals sieht, ist immer wieder erschüttert. Und noch immer ist
nahezu unvorstellbar, mit welcher Heimtücke die Massenmorde von ihren
Anstiftern geplant waren. Und mit welcher Brutalität die Täter
handelten, die vorher mitten unter uns in Hamburg gelebt und studiert
hatten. Wir waren voller
Es ist ein deutliches Zeichen eine Woche vor der
Abgeordnetenhauswahl: Heute wollen wieder Tausende Lehrer, Eltern und
Schüler auf die Straße gehen, um für eine bessere Bildung in Berlin
zu demonstrieren. Sie fordern mehr Lehrer- und Erzieherinnen-Stellen,
mehr Kita-Plätze, bessere Arbeitsbedingungen für die Pädagogen und
weitere Investitionen in die Schulgebäude und die Schulsportstätten.
Es geht also um viel Geld, doch nicht nur. Die Forderungen der