Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Verkehr Halle-Leipzig: S-Bahnen fallen wegen Motorenproblemen aus

Im Großraum Halle-Leipzig kommt es verstärkt zu Ausfällen der S-Bahn. Der Hintergrund sind Motorenprobleme. „Wir stellen vermehrt einen Ausfall der Fahrmotoren fest“, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Mittwochausgabe). Die betroffenen Züge müssten für längere Zeit in die Werkstatt. Die Folgen bekommen Fahrgäste seit Wochen zu spüren, vor allem […]

Mitteldeutsche Zeitung: zur Pflege

Eine mögliche Erklärung für das Verhalten Spahns: Er kündigt nur die Beitragsanhebungen an, die im kommenden Jahr nötig sind. Er glaubt nicht daran, dass diese Große Koalition noch lange hält. Warum sich also unnötig Ärger aufhalsen? Zumal Spahn höher hinaus will. Da möchte er sich nicht mit unangenehmen Entscheidungen belasten. Damit zeigt er wenig Verantwortung […]

Mitteldeutsche Zeitung: zu Asyl und Europa

Ohne Zweifel ist die Migrationspolitik auch jenseits des Streits zwischen den deutschen Schwesterparteien eine der wichtigsten Baustellen Europas. Wenn hier neue Dynamik entsteht, ist das an sich zu begrüßen. Nur sind schnelle Lösungen, wie Merkel sie jetzt braucht, nicht in Sicht. Merkel will jetzt Abkommen mit einigen wenigen EU-Staaten, die sicherstellen sollen, dass weniger Flüchtlinge […]

Mitteldeutsche Zeitung: zum BND

Wer glaubt, ein Auslandsgeheimdienst mit 6 000 Mitarbeitern, der bald – jedenfalls gemessen an der Investitionshöhe – in das größte öffentliche Bauwerk der bundesdeutschen Geschichte umzieht, ließe sich an die Kette legen, der irrt gewaltig. Der Bundesnachrichtendienst ist vielmehr nicht nur, aber auch dazu da, Regeln zu verletzen und Gesetze zu brechen. Daran wird sich […]

Mitteldeutsche Zeitung: zu Audi/VW

Die Aufklärung des Dieselskandals muss endlich auf das Niveau des Vorstands gehievt werden. Mehr noch: Auch der Aufsichtsrat selbst steht nun im Fokus. Zuallererst geht es dabei um den Vorsitzenden. Bevor Hans Dieter Pötsch 2015 in das Kontrollgremium wechselte, war er zwölf Jahre lang im Konzernvorstand für Finanzen und Controlling zuständig. Es stellt sich nun […]

Mitteldeutsche Zeitung: zur Koalition

„Große Koalition“ – diese Worte standen mal für gediegene Langeweile, aber auch für eine gewisse Stabilität. Jetzt klingt selbst die Idee eines Bündnisses von CDU, SPD und Grünen, ohne CSU, für einige solider. Nur dass ein solcher Weg angesichts der inneren Zerrissenheit der CDU unrealistisch ist. Insgesamt gilt: Es wirkt abschreckend, wenn Menschen, die den […]

Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik Haseloff begrüßt vorläufige Einigung im Asylstreit

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat die vorläufige Einigung im unionsinternen Asyl-Streit zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) begrüßt. „Das ist ein erster Schritt zu einer gemeinsamen Lösung in Deutschland und mit den europäischen Partnern. Die Menschen erwarten zeitnah eine machbare und überzeugende Lösung. Wir müssen in Deutschland und in Europa […]

Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zur Lebensmittel-Ampel:

Jahrelang war es in Deutschland ruhig um das Thema Lebensmittel-Ampel. Die Agrar- und Lebensmittellobby hatte es mit Unterstützung der Union geschafft, die Frage einer gesunden Ernährung von der politischen Tagesordnung fern zu halten. Auch Agrarministerin Julia Klöckner von der CDU lehnt eine einfache Kennzeichnung ab und will an dem unverständlichen Zahlensalat auf den Verpackungen festhalten. […]

Mitteldeutsche Zeitung: zu Strafzöllen gegen China

Mit den hohen Zöllen fordert Trump dagegen eine Abwärtsspirale im Handel heraus: Schocktherapie statt schonende Umstellung. Er missachtet auch die Psychologie der Politiker in anderen Ländern. Ob der linksliberale Justin Trudeau, ob Chinas Machthaber Xi Jinping – sie alle können es sich innenpolitisch nicht leisten, gegenüber Trump demütig dazustehen. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: […]

Mitteldeutsche Zeitung: zum Streit in der Union

Es wäre nun zwar konsequent, wenn CSU und CDU sich trennen würden, weil man offenbar mehr aneinander leidet als miteinander agiert. Gewinnen würde dabei aber keine der beiden Parteien. Die CSU verlöre an Einfluss, und weil es in der CDU einen CSU-Flügel und in der CSU gemäßigtere Merkel-Leute gibt, stünden beide Parteien vor einer Zerreißprobe. […]