Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Wirtschaft Chinesen bauen erstes Hotel am Flughafen Leipzig/Halle

Die chinesische Plateno-Gruppe will ein Hotel am
Flughafen Leipzig/Halle bauen. Das Haus mit 150 Betten soll direkt am
Terminal errichtet und Ende 2017 eröffnet werden, teilte
Plateno-Manager Roland Paar der in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung (Freitagausgabe) mit. Eine Sprecherin des
Flughafens bestätigte die Pläne.

Nach Unternehmensangaben soll es sich um eine Premium Budget-Hotel
handeln, das unter der Marke "7 Days Premium" firmiert. Ein ähnl

Mitteldeutsche Zeitung: zum Wegfall der Roaming-Zuschläge

Ein Rätsel bleibt gleichwohl, warum die Kommission
glaubt, dass sie Vorkehrungen gegen vermeintlichen Missbrauch der
neuen Freiheit treffen muss. Stellt der Netzbetreiber fest, dass sich
ein Nutzer etwa eine billige Sim-Karte im Ausland besorgt, um damit
dauerhaft zu Hause zu telefonieren, soll er wieder Zuschläge
verlangen dürfen. Brüssel ist an dieser Stelle offenbar dem
Lobby-Druck der Telekom-Konzerne erlegen.

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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin

Mitteldeutsche Zeitung: zu der Kritik anÄußerungen des CSU-Generalsekretärs

Natürlich hat Seehofer Scheuer nicht gerügt. Denn
Scheuer ist voll auf Linie, sein Satz über den schlecht
abzuschiebenden fußballspielenden ministrierenden Senegalesen
entspricht dem, was Seehofer und seine Getreuen seit Monaten
intonieren. Sie nutzen die Ausländerfeindlichkeit zum Stimmenfang.
Der Rassismus, oft zwischen den Zeilen, wurde mit dem angeblichen
Wählerwillen und der bayerischen Handfestigkeit begründet. Als
rechtfertige eines von beiden He

Mitteldeutsche Zeitung: zu dem Bericht zum Stand der Deutschen Einheit

Wer Fremdenfeindlichkeit duldet oder als Frustventil
nutzt, handelt nicht nur falsch. Er schadet auch sich selbst. Wer
kann es internationalen Investoren verübeln, wenn sie lieber
investieren, wo Weltoffenheit herrscht? Und: Gibt es nicht auch Ziele
für Urlaube und Städtereisen, wo keine menschenverachtenden Parolen
gebrüllt werden? Fremdenfeindlichkeit ist beides: engstirnig und
teuer.

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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

Mitteldeutsche Zeitung: zu Merkel

Am gravierendsten ist das Bekenntnis, die Regierung
habe in der Flüchtlingspolitik im letzten Herbst kurz die Kontrolle
verloren. Wie ein lässlicher Stilfehler wirkt daneben der Hinweis,
sie habe den Satz "Wir schaffen das", der für ihre Gegner in der
Union und außerhalb zu einer Art Rotem Tuch geworden ist, wohl etwas
zu oft gesagt. Merkel versucht nun das Feld anders aufzurollen: Über
die Fehlerbeichte will sie die CSU besänftigen. Über eine

Mitteldeutsche Zeitung: zu Verdi und Braunkohleausstieg

Die Positionierung der Gewerkschaft hat das Zeug
dazu, die Debatte über den Umbau des Energieversorgungssystems in die
richtige Richtung zu drehen – insbesondere in der SPD. Nächstes Jahr
wird zuerst in NRW und dann im Bund gewählt. Es kursiert die Furcht,
dass Wähler massenweise den Sozialdemokraten den Rücken kehren, wenn
ein Kohleausstieg nebst Jobabbau zum Wahlkampfthema wird. Das ist ein
wesentlicher Grund dafür, dass Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel bei

Mitteldeutsche Zeitung: zum OECD-Bildungsbericht

Lehrer an der gymnasialen Oberstufe werden besser
bezahlt als diejenigen, die einen schwierigen Job in Grundschulen in
sozialen Brennpunkten machen. Die frühkindliche Bildung spielte lange
Zeit eine untergeordnete Rolle. Und das, obwohl sie für den späteren
Bildungserfolg gerade für diejenigen wichtig ist, die von zu Hause
wenig gute Startchancen haben. Grundsätzlich hat die deutsche Politik
dieses Problem nach dem Pisa-Schock 2001 erkannt – und auch viel
getan. 94

Mitteldeutsche Zeitung: zu Beckenbauer

Hat sich der "Kaiser" seine Arbeit für die WM 2006
mit Millionen Euro vergolden lassen, könnte das dazu beitragen,
eine ohnehin schon wacklige Säule des Sports einzureißen: das
Ehrenamt. Ohne die 8,6 Millionen Freiwilligen müsste das System
kollabieren, ohne die freiwilligen Helfer hätte es Olympia in Rio
nicht gegeben und auch nicht die WM 2006 in Deutschland. Die
Scheinheiligkeit ist aber systemimmanent. Das IOC scheffelt in
einer O

Mitteldeutsche Zeitung: zu Bayer

Bayer-Chef Werner Baumann geht die Sache forsch an,
sogar sehr forsch. In einem der größten Deals der deutschen
Wirtschaftsgeschichte kauft er den US-Saatgutspezialisten Monsanto
für 66 Milliarden Dollar. Das ist ein hoher Preise. Das heißt, er
wettet darauf, dass das Geschäft mit Saatgut und
Pflanzenschutzmitteln und Dünger in den nächsten Jahren massiv
wachsen und dass Bayer/Monsanto zu den Profiteuren gehören wird. Vor
allem hat er es auf die

Mitteldeutsche Zeitung: Wirtschaft/Korruption Razzia bei 22 Landwirten

Mehr als 100 Ermittler haben am Dienstag bundesweit
22 Agrar-Unternehmen wegen Korruptionsverdachts durchsucht. Allein 17
Betriebe waren in Sachsen-Anhalt betroffen, teilte die
Staatsanwaltschaft Halle der Mitteldeutschen Zeitung
(Donnerstagausgabe) mit. Untersucht wird der Vorwurf der
Bestechlichkeit. Ein Mitarbeiter des Chemiekonzerns BASF soll
Urlaubsreisen für Mitarbeiter von Agrar-Firmen bezahlt haben, wenn
diese Saat- und Pflanzenschutzmittel bei dem Konzern erwerben. BASF
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