Zwar hat die Kanzlerin Geduld. Sie hat auch
bewiesen, dass sie Machtproben aushalten kann. Und bislang haben die
Unionsparteien davon auch profitiert. Aber in mehreren Bundesländern
stehen Landtagswahlen an: Neben Sachsen-Anhalt wählen im Frühjahr
Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Und die Angst vor der AfD
lässt dort die Bereitschaft zur Geduld schwinden. Spätestens Anfang
2016 wird Merkel also einen Erfolg präsentieren müssen. Sonst wird
die
Der Landtag, vor allem die CDU, hat nun die
Verantwortung, den Schaden für die parlamentarische Demokratie nicht
noch zu vergrößern. Es darf jetzt nicht auch noch ein kleinliches
Parteiengezänk um die Nachfolge geben. Für die letzten Monate dieser
Regierungszeit braucht es schnell, klar und unaufgeregt eine Lösung.
Der vorletzte Platz für Sachsen-Anhalt im
bundesweiten Glücksatlas lässt sich aus Sicht von Prof. Erdmuthe
Fikentscher mit der wirtschaftlichen Entwicklung erklären. Die
ehemalige Direktorin der halleschen Uniklinik für Psychotherapie
sagte der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung
(Donnerstag-Ausgabe), Sachsen-Anhalt habe durch das Wegbrechen der
Großindustrie nach der Wende vergleichsweise schlechtere
Startvoraussetzungen gehabt als etwa Sachsen o
Der kultur- und medienpolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marco Wanderwitz, will den
Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, anders als
die SPD für eine volle zweite Amtszeit von fünf Jahren wählen. "Ich
kenne diese Argumente der SPD bereits seit längerem in verschiedenen
Abwandlungen – sie überzeugen mich in keinster Weise", sagte er der
in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe)
In seiner Amtszeit hat er kaum tiefe Spuren
hinterlassen. Er blieb meist blass und signalisierte von Anfang an,
dass er auf diese Position keine Lust hat. So hätte das noch bis März
2016, bis zur nächsten Landtagswahl, eigentlich weitergehen sollen.
Eigentlich. Aber der sachsen-anhaltischen CDU bläst nun schon wegen
der Flüchtlingskrise der Wind ins Gesicht. Die Leute im Land sind
verunsichert, weil sie das Gefühl haben, die Kanzlerin, die CDU und
der Minis
Der Zeitpunkt der Konfrontation ist überraschend,
weil sich Russland und die Nato-Staaten nach dem Anschlag auf ein
russisches Passagierflugzeug und den Terrorattacken von Paris im
Kampf gegen den IS näher zu kommen schienen. Aber im entscheidenden
Moment waren die Differenzen größer als die Gemeinsamkeiten. Zudem:
Putin und Erdogan sind sich in mancher Hinsicht wesensnah. Beide sind
machtbewusst und skrupellos. Beide regieren fragile Großreiche, in
denen die ei
Das Unternehmen ist inklusive seiner Zulieferer als
Arbeitgeber viel zu wichtig, insbesondere für Niedersachsen, wo
namhafte Politiker herkommen. Allen voran Vize-Kanzler Sigmar
Gabriel. Da spielt auch keine Rolle, dass sich der Konzern durch
massives Missmanagement in eine Existenzkrise gefahren hat. Da kennt
die Politik keine Tabus. Wenn der Slogan "too big to fail" auf ein
deutsches Unternehmen zutrifft, dann auf VW.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augu
Wegen Absatzrückgängen entlässt das Flanschenwerk
Bebitz zahlreiche Mitarbeiter. Bis Ende März 2016 wolle sich der
Unternehmen aus Bebitz bei Bernburg von 74 der 185 Mitarbeiter
trennen, sagte Geschäftsführer Oliver Schellberg der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe). Das
Unternehmen sei stark von der Öl- und Gasindustrie abhängig. Aufgrund
der niedrigen Rohstoffpreise würden viele Projekte geschoben. "Das
wi
Mehr Pfefferspray, Elektroschocker und
Schreckschusspistolen in der Gesellschaft werden nicht mehr
Sicherheit bringen. Die Gefahr ist real, dass es ins Gegenteil
umschlägt: Genau dann, wenn Menschen überreagieren und das zur
Eskalation führt. Vielleicht sollte man also eher vor der Angst
vieler Menschen Angst haben.
Im Schatten einer hochmodernen Metropole wuchs eine
Generation junger Menschen heran, die keinen Job, keine Ausbildung,
keine Perspektive hat – und die deshalb empfänglich wird für radikale
Botschaften. Diese Entwicklung allein mit mangelnder oder
unzureichender Integration zu begründen, führt in die Irre. Weil es
nicht allein um Zuwanderer geht. Die Attentäter von Paris, die in
Belgien lebten, wurden auch nicht im Gefängnis radikalisiert, sondern
vor ihrer Hau