Die AfD hat aus ihrem großen Krisenjahr 2015
gelernt. Scharf in der Sache bleibt sie: Grenzen dicht, Euro und
Merkel weg, Asylrecht verschärfen. Aber nach dem Rauswurf von
Parteigründer Bernd Lucke, nach Aufspaltung und Richtungsstreit, ist
nun Disziplin in den eigenen Reihen angesagt. Die AfD 2.0 hat
Rückenwind, die Umfragen sehen so gut aus wie nie. Die Zeiten in
Deutschland und Europa sind zwar schwierig und krisenhaft, für die
AfD allerdings rosig. Näch
Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ist das
Erpressungspotenzial abhanden gekommen. Seit dem Zerwürfnis mit
Russland wegen des abgeschossenen Bombers muss das Land nicht nur
mit den Folgen eines fulminanten politischen Fehlers um Ansehen
kämpfen, sondern auch mit den drastischen Folgen der absehbaren
wirtschaftlichen Sanktionen. Das wertet die EU für die Türkei auf,
weil Ankara nicht länger durch Geschäfte mit Russland ausgleichen
kann, was ihr die EU
Sind jetzt die Manager unter die Weltverbesserer
gegangen? Natürlich nicht. Zunächst ist festzuhalten, dass die
Ankündigungen rechtzeitig vor Beginn der Weltklimakonferenz in Paris
kommen. Es geht um Imagepflege. Entscheidend aber ist: Wir sind
jetzt an einem Punkt angekommen, da es ökonomisch rational ist, in
Erneuerbare zu investieren. Soll sich irgendwas beim Klimaschutz
bewegen, muss es mit der Verstromung von Kohle möglichst bald
aufhören. Deshalb sind
Ohne Zweifel wird das Hamburger Abstimmungsergebnis
auch durch die Nachwirkungen der Pariser Terrorattacken negativ
beeinflusst. Aber eine positive olympische Gestimmtheit wird nicht
allein durch äußere Gefahren zersetzt. Der Sport leidet mehr an sich
selbst, als dass er als gesellschaftlicher Impulsgeber in Erscheinung
zu treten vermag. Die großen internationalen Sportorganisationen
gelten als Synonyme eines Systems, in dem die Sumpfblüte aus dunklen
Geschäfte
Abgeordnete einer Partei sind nicht die Regierung.
Sie müssen Vorschläge machen dürfen, die von der Kanzlerlinie
abweichen, beziehungsweise darüber hinausgehen. Manchmal kommt dabei
auch ziemlicher Unsinn heraus, wie die Forderung, alleinreisende
männliche Flüchtlinge im mittleren Alter an der Grenze abzuweisen und
damit sozusagen das Geschlecht zum sicheren Herkunftsland zu
erklären. Nehmen wir es als Idee alleinreisender männlicher Politiker
im mitt
Einiges spricht für die Annahme, dass Angela Merkel
von den Erfolgsaussichten des Krieges gegen den Terror, Abteilung IS,
nicht so überzeugt ist wie Hollande. Berlin zögert, versucht den
eigenen Beitrag so gering wie möglich zu halten. Aber Paris als Opfer
der jüngsten Aggression gibt Geschwindigkeit und Intensität vor. Wir
sollten uns keine Illusionen machen, dass der Zug gen Syrien
irgendwann auf halber Strecke zu stoppen wäre. Was Afghanistan für
G
Folgt man dem, was im Internet so kursiert, dann
stürzen die vielen Flüchtlinge Deutschland gerade ins Chaos: Sie
klauen wie die Raben. Sie verbreiten ansteckende Krankheiten. Sie
sind gewalttätig. Es ist ekelhaft, was da alles zu lesen ist. Es ist
– zum Glück – eine Minderheit, die solche Hetze und Lügen postet. Sie
ist aber – leider – so laut, dass man nicht umhin kommt, sich mit ihr
auseinanderzusetzen. Das macht Arbeit, nicht nur der Polizei, die
derzeit viel nu
Die Industrie- und Handelskammer Magdeburg hat hervorragende wissenschaftliche Leistungen, die an der Universität ?Otto-von-Guericke? Magdeburg sowie in den Hochschulen Magdeburg-Stendal und Harz erbracht worden sind, mit jeweils einem Forschungspreis 2015 ausgezeichnet. Die Laudatio auf alle Preisträger hielt Prof. Dr. Armin Willingmann, Präsident der Landesrektorenkonferenz Sachsen-Anhalt und Rektor der Hochschule Harz, im Rahmen der Veranstaltung ?Industriedialog Ost? in der I
Der Vorsitzende der Experten-Kommission zur Zukunft
der Stasi-Unterlagenbehörde, Wolfgang Böhmer (CDU), hat Vorschläge
für Strukturveränderungen angekündigt und betont, dass er eine
befristete Verlängerung des Arbeitsvertrages des Behördenleiters
Roland Jahn für denkbar hält. "Es wird sich einiges ändern; darüber
gibt es Konsens", sagte er der in Halle erscheinenden
"Mitteldeutschen Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe
Wenn in Paris ein brauchbares Klima-Abkommen
zustande kommt, muss der langfristigen Kohle-Ausstieg in der Tat
schnell eingeleitet werden. Das ist nicht nur im Interesse des
Klimas, sondern auch der Unternehmen. Die Branche befindet sich im
Umbruch. Es geht darum, diesen zu gestalten. Durchwursteln oder
weitermachen wie bisher ist keine Option: Die Energiewende ist nicht
aufzuhalten. Wer glaubt, das ignorieren zu können, wird bald von der
Bildfläche verschwunden sein. Und nic