Doch der Schein trügt. Ja, es stimmt, die gute
Konjunktur und die entspannte Lage am Arbeitsmarkt haben der
Rentenkasse geholfen. Aber ansonsten schlagen sich in der
Momentaufnahme viele Sondereinflüsse nieder: eine ausgesetzte
Beitragssenkung 2014, eine zu niedrige Entlastung der Arbeitnehmer
2015, die Kompensation eines negativen Statistikeffekts. Wer wissen
will, wie die Lage tatsächlich ist, der muss nur das Finanztableau
fürs nächste Jahrzehnt anschauen: Scho
Halle ist wirtschaftlich Schlusslicht im
mitteldeutschen Städtevergleich. Das soll nicht so bleiben. Deswegen
hat Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) im Auftrag des
Stadtrates eine neue Wirtschaftsstrategie erarbeitet. Das berichtet
die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwoch-Ausgabe).
Kernpunkte: gezielte Ansprache von Investoren aus Kernbranchen,
einheitliche Zuständigkeiten im Rathaus und Erfassung aller freien
Gewerbeflächen. "Halle ha
Es ist wahr: Langfristig können die Flüchtlinge für
Deutschland ökonomisch ein großer Gewinn sein, weil sie die
Überalterung der Gesellschaft stoppen und der Rentenkasse neue
Beitragszahler bescheren. Aber kurzfristig werden wir erhebliche
Lasten schultern müssen. Aus der Portokasse geht das nicht. Wenn die
Regierung jedoch weiter auf ihre "Wir-schaffen-das"-Rhetorik setzt,
dürften sich bald viele Bürger verschaukelt fühlen. Sie
Eine fatale Entscheidung. Zunächst für die Struktur
des Internets. Dort zählt ein Konzern künftig mehr als ein privater
Nutzer. Künftig gilt: Ein Netz, zwei Klassen, null Neutralität. Die
netzpolitische Grundentscheidung untergräbt den digitalen Wettbewerb
und stärkt die Großkonzern auf dem Telekommarkt. Sie machen Startups
das Leben schwer. Die USA, auf die in der digitalen Welt alle gerne
blicken, hat sich gerade anders entschieden und die N
Deutsche Polizeibeamte werden in Kürze nach
Slowenien entsandt, um der dortigen Regierung bei der Bewältigung des
Flüchtlingszustroms zu helfen. Das bestätigte ein Sprecher des
Bundesinnenministeriums als Konsequenz der Brüsseler Beschlüsse vom
Sonntag zur Eindämmung der Flüchtlingskrise. "Es ist klar, dass wir
uns beteiligen werden", sagte er der in Halle erscheinenden
"Mitteldeutschen Zeitung" (Dienstag-Ausgabe) angesichts des Pl
Nach der Wahl, die Polen einen extremen Rechtsruck
beschert hat, ist das Erschrecken der Gutgläubigen groß. Nicht ein
einziger linker Abgeordneter wird künftig im Sejm dabei sein!
Kaczynski seinerseits brauchte nach Schließung der Wahllokale keine
zehn Minuten, um in einer Ansprache klarzumachen, dass künftig er
allein die Richtlinien der Politik bestimmen wird. Das Schlimmste an
der Polen-Wahl ist aber, dass die zitierte "Leim-These" von der
Naivit&
Auch wenn jedes Jahr etliche Milliarden Euro an
Fördermitteln von Brüssel nach Prag, Warschau oder Zagreb fließen, so
bleibt doch eine tiefsitzende Skepsis. Dabei wissen alle, dass man
die anstehenden Fragen alleine gar nicht und gemeinsam nur
eingeschränkt lösen kann. Zu anderen Zeiten wäre das Gewicht der
deutschen Kanzlerin groß genug gewesen, um die Ost-EU-Staaten wieder
einzufangen. Aber Angela Merkel ist derzeit nicht mehr die
unumstrittene Mach
Ja, der Mensch kann sich durchaus ohne Fleisch
gesund ernähren. Und dennoch sollte das Kind nicht mit dem Bade
ausgeschüttet werden. Die jüngste Studie enthält zwar
ernstzunehmende Fakten über gesundheitliche Gefahren, aber längst
nicht alle Zusammenhänge von Fleischkonsum und Krebs sind restlos
geklärt. Also bitte: keine Panik. Auf dem richtigen Weg wären
Fleischliebhaber schon, wenn sie sich an die Verzehrempfehlungen
der Deu
Jahrelang hinkte Sachsen-Anhalt bei der Grundlage
für die Digitalisierung hinterher, jetzt soll es aber schnell gehen:
Die Landesregierung will nach einem Bericht der Mitteldeutschen
Zeitung (Montagausgabe) morgen in Magdeburg ein neues,
millionenschweres Förderprogramm zur flächendeckenden
Breitbandversorgung beschließen. Dann soll es bis zum Jahr 2018
überall in Sachsen-Anhalt schnelles Internet mit einer
Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens 50 Mbit
Der Präsident des Zentralrats der Juden in
Deutschland, Josef Schuster, hat angesichts der jüngsten Warnung des
Bundeskriminalamtes (BKA) vor zunehmend rechter Gewalt ein
entschlosseneres Vorgehen des Staates gefordert. "Die NSU-Mordserie
war für uns alle ein erschreckendes Beispiel von Rechtsterrorismus,
der zu lange von den Sicherheitsbehörden nicht erkannt wurde", sagte
er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Samstag-Ausgabe). De