Mitteldeutsche Zeitung: zu Flüchtlingen und Weise

Weise hat mit der BA bereits einmal erfolgreich ein
überfordertes bürokratisches Monster gezähmt und wieder fit gemacht,
und für die Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt ist die
BA ohnehin zuständig. Vom Gelingen dieser Integration aber wird in
hohem Maße abhängen, ob die Flüchtlinge ihr Schicksal in Deutschland
schnell in die eigenen Hände nehmen und zu einem aktiven Teil der
Gesellschaft werden können. Hoffen wir also, da

Mitteldeutsche Zeitung: zu Kuba

Freilich steht der Führung der armen Inselrepublik
wirtschaftlich das Wasser bis zum Hals, sie braucht den Westen also –
aber die Landeskinder brauchen auch mehr an demokratischen Rechten.
Die werden durch eine politische Öffnung Kubas leichter durchgesetzt
werden können. Welche auch schmerzlichen Umbrüche den Erben des
Revolutionärs Fidel Castro ins Haus stehen werden, ist eine
andere Frage. Wer die Nachwendezeit im Osten Deutschlands erlebt hat,
wird eine Vor

Mitteldeutsche Zeitung: zu Banken-Stresstest

Der Stresstest der Finanzaufsicht zeigt nun in
Umrissen, wie verwundbar die Häuser sind. Die niedrigen Zinsen setzen
ihnen besonders zu, da sie stark im lokalen Kreditgeschäft
verwurzelt sind. Die Verwaltungskosten der kleinen Institute sind
auch vergleichsweise hoch. Diese Herausforderung zu lösen, erfordert
schon viel Geschick. Hinzu kommt noch die Digitalisierung des
Geschäfts. Der Bankkunde von morgen wird eher alle zwei Jahre als
alle zwei Monate in die Filial

Mitteldeutsche Zeitung: zu Fluggastrechten

Es geht aber nicht allein um Rechtsgrundsätze,
sondern auch um die wirtschaftlichen Interessen der europäischen
Fluglinien. Sie ziehen alle Register, um die Regierungen zu einer
Airline-freundlichen Fluggastrechte-Verordnung zu bewegen, die
faktisch fast allen Entschädigungszahlungen die Grundlage entzöge.
Nur noch Verspätungen von mindestens fünf Stunden, die nicht auf
sicherheitsrelevante Defekte zurück zu führen sind, sollen Ansprüche
begr&u

Mitteldeutsche Zeitung: zur IAA

Das Auto wird zum rollenden Computer. Klassische
mechanische Fähigkeiten werden in den Hintergrund treten. Die
Digitalisierung ergreift das Automobil. Internetzugang wird Alltag,
immer mehr Daten lassen sich speichern und auch aus der Ferne
abrufen. Auto und Smartphone verschmelzen geradezu, man parkt per
Fernbedienung ein. Manche IAA-Premierenautos lassen sich schon
heute mit zwanzig und mehr verschiedenen elektronischen Helfern
aller Art aufrüsten. Gebaut wird, was t

Mitteldeutsche Zeitung: zu Bundeswehr und Syrien-Einsatz

In der derzeitigen Lage hilft es nur, an den
Symptomen herum zu kurieren, so gut es geht. Dazu ist der jüngste
Beschluss der Bundesregierung ein wichtiger Beitrag. Bald sollen
nicht mehr nur in Not geratene Flüchtlinge aus dem Mittelmeer
gefischt werden. Die EU will auch die Schlepper bekämpfen. Wer die
Schlepperbanden bekämpfen will, muss ihr Risiko spürbar erhöhen. Sie
wollen verdienen, nicht sterben. Der Beschluss, dem der Bundestag
noch zustimmen mu

Mitteldeutsche Zeitung: zu Gesundheitskosten durch falsche Ernährung

Der Ansatz der Biotechnologie ist zu begrüßen, nach
Naturstoffen zu suchen, die Zucker, Salz und Fett ersetzen, ohne dass
der Geschmack der Produkte leidet. Es klingt vielversprechend,
einen Stoff zur Verfügung zu haben, der zwar wie Salz schmeckt,
aber keinen Bluthochdruck verursacht. Rezepturen für Lebensmittel
auf dieser Basis könnten so zur Volksgesundheit und damit zu
einer erheblichen Senkung der Krankheitskosten beitragen. Dabei
geht es um Mil

Mitteldeutsche Zeitung: zum Minus der Bundesgartenschau

Das Wetter kann allein aber nicht erklären, warum
ein Drittel weniger Besucher gekommen sind als erwartet. Die
Botschaft, die die Organisatoren verkaufen wollen, ist so schlicht
wie dreist: Wir waren es nicht, es waren die Verhältnisse. Dass es
auch am Konzept der dezentralen Ausrichtung gelegen haben könnte,
wollen sie nicht gelten lassen. Man bräuchte mehrere Tage, um alle
fünf Buga-Standorte zu besuchen. Für viele ist das offenbar nicht
attraktiv. Das Ex

Mitteldeutsche Zeitung: Wirtschaft/Banken Ostdeutscher Sparkassen-Präsident Ermrich gegen europäische Einlagensicherung

Der Ostdeutsche Sparkassenverband (OSV) lehnt
EU-Pläne zu einer länderübergreifenden Einlagensicherung ab. "Es kann
nicht sein, dass der deutsche Bankkunde für Risiken in anderen
europäischen Ländern einsteht", sagte OSV-Präsident Michael Ermrich
der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Mittwochausgabe).
Dies könnte am Ende teuer werden und auch das hiesige System
überfordern.

Seit Juli 2015 gilt in allen EU-Staaten im Fa

Mitteldeutsche Zeitung: zu Bahn

Allerdings muss auch die Qualität stimmen, wenn der
Konzern dauerhaft bestehen will. Geplant sind Sparpreisangebote bis
unmittelbar vor Zugabfahrt und kostenlose Wlan-Verbindungen für
Kunden in der zweiten Klasse. Auch in Sachen Pünktlichkeit gelobt der
Konzernvorstand Besserung. Mehr Masse plus mehr Klasse macht mehr
Kasse – so lässt sich die wettbewerbsgetriebene Strategie auf den
Punkt bringen. Die Kunden dürfen sich freuen.

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