Mitteldeutsche Zeitung: zu Fifa

Nein, der Doppelschlag von Zürich gegen die Fifa
durch staatsanwaltschaftliche Interventionen bedeutet noch keinen
Spielabbruch. Es wird juristische Verlängerungen geben, mit
Überraschungs-Kontern ist zu rechnen. Aber wenn der Eindruck nicht
täuscht, sind die Vorgänge in der Schweiz kurz vor Beginn der
Präsidentschaftswahlen der Fifa herbe Wirkungstreffer gegen den
Zusammenhalt der "Familie des Fußballs" wie Sepp Blatter ihn
organisiert hat. D

Wirtschaftsdelegation reist nach Kuba

Eine Delegation der Industrie- und Handelskammer Magdeburg wird vom 1. bis 6. Juni 2015 nach Kuba reisen. Geleitet wird die Abordnung von IHK-Präsident Klaus Olbricht, Geschäftsführer der Elektromotoren und Gerätebau Barleben GmbH. Unter den zehn Teilnehmern sind unter anderem Unternehmen der Bauwirtschaft und der Elektro- und Messtechnik. Der Besuch soll vor allem den Weg für einen erfolgreichen Auftritt sachsen-anhaltischer Unternehmen auf der internationalen Industri

Mitteldeutsche Zeitung: zu Informationszugangsgesetz in Sachsen-Anhalt

Nicht einmal 400 Anträge wurden seit Inkrafttreten
des Informationszugangsgesetzes im Jahr 2008 in Sachsen-Anhalt
gestellt. Nicht einmal 100 pro Jahr, verteilt auf Hunderte
Kommunalverwaltungen, Landesbehörden und Ministerien. Kritiker, die
einst meinten, das Gesetz würde die Arbeit der Verwaltungen
blockieren, stehen blamiert da. Antragstellern hilft das wenig –
denn Sachsen-Anhalts Informationszugangs- ist vielmehr ein
Informationsverhinderungsgesetz.

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Mitteldeutsche Zeitung: zu Shell-Aktion

Das ist eine clevere Preispolitik, die zu Lasten
der Autofahrer geht. Denn Shell erschwert damit den freien
Tankstellen das Leben, die günstiges Tanken ermöglichen. Die
"Markttransparenzstelle" dient nun dazu, die Konkurrenz
auszuschalten. Zudem sorgt die Masche für noch mehr Durcheinander.
Denn in den Genuss der Preisgarantie sollen nur registrierte Kunden
kommen.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

Mitteldeutsche Zeitung: zu Verbot des Protestcamps der G-7-Gegner

Nun darf man die Gefahr von Krawallen nicht leugnen,
wie es sie jüngst in Frankfurt und 2007 gegen den G-8-Gipfel in
Heiligendamm gab. Doch gerade wer die Sorge ernst nimmt, sollte
besser gemeinsame Strategien mit den Initiatoren der friedlichen
Proteste erarbeiten. Ein Camp, in dem die Demonstranten geordnet
untergebracht sind, zentral angesprochen werden können und in dem die
friedlichen Kräfte – auch mit der Polizei – beraten, wie Provokateure
zu isolieren sind, könnte

Mitteldeutsche Zeitung: zu ESC

Besser abzuschneiden kann doch so schwer nicht sein,
wird nach jeder neuen Niederlage gestöhnt. Und dann wird gerätselt,
ob Stefan Raab es nicht besser gerichtet hätte. Der steht ja nicht
nur im Ruf ein Großmaul zu sein, sondern soll auch ein Händchen für
Erfolg haben. Lena Meyer-Landrut, die vor fünf Jahren gewann, ist
immerhin mit Raabs Schützenhilfe unterwegs gewesen. Danach hat man
allerdings auch nicht mehr so rasend viele Hits von ihr geh&ou

Mitteldeutsche Zeitung: zu Irland/Homo-Ehe

Das vermeintlich so liberale Deutschland ist dagegen
noch nicht so weit. Die Regierungskoalition verzichtet weiter auf
eine vollständige Gleichstellung homo- und heterosexueller
Partnerschaften. Das Kabinett beschließt morgen stattdessen 23
kleinere Änderungen im Zivil- und Verfahrensrecht. Dass Deutschland
den Iren hinterherhinkt, liegt nicht an der Bevölkerungsmehrheit –
sondern an Starrköpfen im Lager der CDU und CSU. Für die meisten ist
dort die Homo-Eh

Mitteldeutsche Zeitung: zu Polen

Nun hat der Präsident zwar nur zeremonielle
Aufgaben. Ein tatsächlicher Machtwechsel könnte erst im Herbst nach
den Parlamentswahlen bevorstehen. Aber Polens Partner tun gut
daran, sich darauf vorzubereiten. Ein Machtwechsel wäre
beispielsweise verbunden mit einer Verhärtung der Positionen
gegenüber Russland. Polen hatte sich anfangs mit Deutschland und
Frankreich für eine politische Lösung im Krieg Russlands gegen die
Ukraine stark gemacht.

Mitteldeutsche Zeitung: Altersbezüge Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff beharrt auf Angleichung der Renten zwischen Ost und West

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff
(CDU) hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) widersprochen,
der die bis 2019 verabredete Rentenangleichung zwischen Ost und West
infrage gestellt hatte. "Der letzte Rentenbericht macht klar, dass
eine Angleichung der Löhne bis 2019 nicht zu erwarten ist, sodass die
Renten weiter auseinander klaffen", sagte er der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Samstag-Ausgabe) "Für den