Mitteldeutsche Zeitung: zur Konjunktur

Der Boom der Zeit nach der Krise von 2008 war eine
Ausnahmeerscheinung, kein Dauerzustand. Es geht weiter aufwärts, aber
gemächlich. Wer immer die nächste Regierung stellt, sollte daraus
eines mitnehmen: Die deutsche Wirtschaft ist stark, aber nicht
unverwundbar. Die Euro-Krise lebt. Zudem könnte der Verfall der
öffentlichen Infrastruktur bald für viele Unternehmen zu einem
echten Wettbewerbsnachteil werden. Die Versäumnisse in der
Energiepolitik haben

Mitteldeutsche Zeitung: zu Flüchtlingen und EU

Die EU-Mitgliedsstaaten können, wollen und werden an
der Sachlage nichts ändern. Weil sie allen nützt. Italiens bittere
Klage über mangelnde europäische Solidarität gehen ins Leere. Würde
die umstrittene Dublin-II-Verordnung tatsächlich neu verhandelt,
damit Rom endlich zufrieden ist, gäbe es ein bitteres Erwachen:
Italien müsste nämlich der Verordnung entsprechend nicht nur seine
Flüchtlinge behalten, weil sie zuerst italienischen

Mitteldeutsche Zeitung: zu Amazon

Die Auslagerung von Geschäft ist in der Industrie
etwa bei Automobilzulieferern seit Jahren gang und gäbe. Im Handel
ist dies neu, da lange Lieferwege auch höhere Kosten bedeuten. Die
Erfahrungen aus der Industrie zeigen aber auch, dass Lohnverzicht nur
vorübergehend Arbeitsplätze sichert. Die deutschen Beschäftigten
sollten daher weiter für einen Tarifvertrag kämpfen. Die
Arbeitnehmer-Vertreter sollten sich aber die Kalkulationen zu Polen
genau

Immobilienexperte Thomas Filor: Wie ticken erfolgreiche Investoren?

Magdeburg, 07.10.2013. Eine aktuelle Umfrage von Universal-Investment beschäftigt sich mit dem Anlageverhalten institutioneller Anleger. Demnach setzten diese bei Immobilieninvestments auf regulierte Immobilienspezialfonds wie beispielsweise offene Immobilienfonds. „Bislang waren auch Direktinvestitionen eine beliebte Methode zur Geldvermehrung“, meint der Immobilienexperte Thomas Filor.

An der Umfrage waren Institutionelle Investoren wie Pensionseinrichtungen oder Versicherungen beteili

Mitteldeutsche Zeitung: zur Debatteüber Steuererhöhungen

Wenn rot-grüne Spitzenleute nun erklären,
Steuererhöhungen seien kein Selbstzweck, ist das also der Logik nach
eine rein rhetorische Übung. Man zeigt sich kompromissbereit und
will nicht jemand sein, der keine Regierungsverantwortung
übernehmen will. Es ist der Versuch, der Union die Schuld für ein
mögliches Scheitern von Koalitionsgesprächen zuzuschieben. Soweit die
Logik. Doch ist man vor Seltsamkeiten kaum sicher. Ende Oktober
kommt die n&

Mitteldeutsche Zeitung: zu Afghanistan

Mit der Übergabe des Feldlagers an die Afghanen ist
der Rückzug der Deutschen vom Hindukusch jetzt in die letzte, die
heiße Phase getreten. Nahezu alle Außenposten sind jetzt aufgegeben,
die Bundeswehr unterhält nur mehr den riesigen Stützpunkt am
Flughafen von Masar-i-Sharif und eine kleine Vertretung in Kabul.
Westliche Diplomaten blicken ernüchtert in die afghanische Zukunft,
die in 15 Monaten beginnt. Die internationale Gemeinschaft, so viel
wird

Mitteldeutsche Zeitung: Videoüberwachung in Sachsen-Anhalt

Videoaufzeichnungen machen daher nur an Brennpunkten
Sinn, wo viele Menschen aus ganz unterschiedlichen Motiven
aufeinandertreffen – und zu denen sich auch Kriminelle hingezogen
fühlen. Dort kann eine Kamera in Maßen abschreckend wirken – sie ist
aber kein Allheilmittel. Etwa gegen Nazi-Schmierereien. Da helfen
viel mehr aufmerksame Bürger und fixe Polizisten. Wer dennoch mehr
Videoüberwachung verlangt, lässt den Rechts- in Richtung
Überwachungsstaat marsc