Mitteldeutsche Zeitung: Medikamententests Ehemaliger Ministerpräsident Böhmer warnt vor übertriebener Kritik

Der ehemalige Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt,
Wolfgang Böhmer (CDU), hat im Zusammenhang mit Berichten über
Arzneimitteltests westlicher Pharma-Firmen in der DDR vor
übertriebener Kritik gewarnt. Der Mediziner warnte besonders vor
Behauptungen, einzelne Tests hätten zu Schäden oder gar zum Tod
geführt. "Dass Leute sterben, das kommt jeden Tag vor", sagte er der
in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Donnerstag-Ausgabe

Mitteldeutsche Zeitung: Bundeswehr-Reform im Bundestag Verbandschef Kirsch beklagt Defizite

Der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes,
Ulrich Kirsch, hat angesichts der heutigen Bundestags-Debatte über
den Stand der Bundeswehr-Reform Defizite beklagt. "Das ist eine
Riesengroßbaustelle", sagte er der in Halle erscheinenden
"Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe). "Wir haben seit 1990
sechs Reformen hinter uns, von denen die eine die andere überlappt.
Wenn jetzt nicht schleunigst nachgesteuert wird, dann sieht–s nicht
gut aus um

Mitteldeutsche Zeitung: Ermittlungen gegen Polizisten Behördensprecher: Beamter soll Kriminalitätsstatistik gefälscht haben

Ein Polizist aus dem Harzkreis steht im Verdacht,
die Kriminalitätsstatistik manipuliert zu haben. Das berichtet die in
Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstag-Ausgabe). "Ich
kann bestätigen, dass Ermittlungen gegen einen Mitarbeiter des
Polizeireviers Harz laufen", sagt Frank Küssner, Sprecher der
Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord, dem Blatt. "Es wird geprüft,
inwieweit er sich bei der Registrierung und Erfassung von Straftaten
strafbar

Mitteldeutsche Zeitung: zur Kriminalstatistik

Die Bundesrepublik wird immer gefährlicher: Die Zahl
der Straftaten hat im Jahr mit 5 997 040 nur knapp unter der
psychologisch wichtigen Sechs-Millionen-Marke gelegen. Zugleich ist
die Zahl der Wohnungseinbrüche rapide gestiegen. Auch die
Kriminalität im Internet verbuchte mit knapp acht Prozent rapide
Zuwächse. Deutschland wird immer sicherer: Die Zahl der Morde,
schweren Gewalttaten, insbesondere durch Jugendliche, sowie
Vergewaltigungen und Auto-Diebstähle ist

Mitteldeutsche Zeitung: zu Tarifabschluss/Metallindustrie

Bei der Lohnentwicklung in Deutschland gibt es
Fortschritte zu vermelden. Über viele Jahre sind die Einkommen
gemessen am wirtschaftlichen Fortschritt und der Inflation viel zu
gering gestiegen. Inzwischen sind die Zuwächse etwas größer. So
bringt der Tarifabschluss für die Metallindustrie für dieses Jahr ein
Gehaltsplus von rund drei Prozent. In den Jahren vor der
Wirtschaftskrise lagen die Metall-Tarifzuwächse im Schnitt nur bei
rund 2,5 Prozent. In an

Mitteldeutsche Zeitung: zu Sparkurs/Proteste in Halle

Regierungschef Reiner Haseloff (CDU) und
Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD) haben sich innerhalb weniger
Wochen selbst in einem Ausmaß geschwächt, das vorher undenkbar
schien: Weil sie eine beliebte Wissenschaftsministerin zu Unrecht
und zudem völlig stillos den Stuhl vor die Tür setzten. Und weil sie
den Eindruck erweckten, als wollten sie ihren Sparkurs im Kabinett
ohne Rücksicht auf Verluste und gewichtige Argumente durchdrücken.
Gleichzeitig wuchs

Mitteldeutsche Zeitung: Streit um Sparkurs in Sachsen-Anhalt Ex-Ministerin Wolff: Flurschaden hätte vermieden werden können

Sachsen-Anhalts ehemalige Wissenschafts- und
Wirtschaftsministerin Birgitta Wolff (CDU) hat begrüßt, dass die
Regierungskoalition von CDU und SPD bei Hochschulen, Forschung und
Unikliniken bereit sei, den Sparkurs der Landesregierung zu
korrigieren. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche
Zeitung (Donnerstag-Ausgabe). Sicher müssten auch Hochschulen und
Wissenschaft Einsparungen erbringen, "aber nicht so kurzfristig in
der von der Staatskanzlei und Fin

Sachsen-Anhalt: Ex-Ministerin Wolff kritisiert Haseloffs Führungsstil

Die ehemalige sachsen-anhaltinische Wissenschaftsministerin Birgitta Wolff hat den Führungsstil von Ministerpräsident Reiner Haseloff (beide CDU) kritisiert. "Meine Wahrnehmung war, dass er `durchregieren` wollte", sagte sie der Wochenzeitung "Die Zeit". "Ich sollte `Leute einfangen`, seien es Kammerpräsidenten oder Hochschulrektoren. Was ist denn das für eine Wortwahl? So etwas ist nicht gut für die politische Kultur", kritisiert die Ex-Min

Mitteldeutsche Zeitung: Demografie Uhl: Zuwanderung ist Frage der Qualität

Der innenpolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Uhl, hält gesetzliche
Korrekturen für mehr Zuwanderung für unnötig. "Die Zuwanderung von
Fachkräften ist bekanntermaßen eine Frage der Qualität", sagte er der
in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe).
"Es geht nicht um die statistische Größe, sondern darum, welche Art
von Fachkräften die Lücke schließen k&oum