Mitteldeutsche Zeitung: zu Milchpreisen

Die Zeiten stabiler Milchpreise durch
Regulierungen in der EU sind vorbei, größere Schwankungen gehören
zur Tagesordnung. Stellt sich die Frage: Wem nützt dies? Sicher den
Molkerei- und Handelskonzernen, die rund um den Globus agieren. Sie
erschließen sich immer neue Absatzmärkte. Unter Druck geraten die
hiesigen Bauern. Trotz Preisanhebungen reicht das gezahlte
"Milchgeld" vielfach nicht aus, um die Kosten zu decken. Durch hohe
Tierschutz- u

Sachsen-Anhalt: SPD-Fraktion will Hochschul-Einsparungen vermeiden

Die SPD-Landtagsfraktion macht nach ihrer Ankündigung Ernst und mischt sich in den Sparkurs der CDU/SPD-Landesregierung ein: Um die drastischen Einsparungen an den Hochschulen zu vermeiden, gerät jetzt ein Lieblingsprojekt von Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD) ins Visier der Fraktion. "Ich werde vorschlagen, auf Stark IV zu verzichten. Das ist ein schönes Programm – wenn wir zu viel Geld haben", sagte SPD-Fraktionsvize Rüdiger Erben der "Mitteldeutschen Zeit

Mitteldeutsche Zeitung: Euro Linken-Angeordneter Bockhahn kritisiert Lafontaine für antieuropäische Ressentiments

Der linke Bundestagsabgeordnete Steffen Bockhahn hat
den Schwenk des früheren Parteivorsitzenden Oskar Lafontaine zu einer
Abkehr vom Euro kritisiert. "Die Linke ist pro-europäisch, wenngleich
wir die EU anders als Merkel auch als soziale und solidarische
Einheit wollen", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen
Zeitung" (Freitag-Ausgabe). "Antieuropäische Ressentiments zu
schüren, passt nicht dazu." Bockhahn gehört dem
Bundes

Mitteldeutsche Zeitung: Spardebatte SPD-Fraktionsvize Erben stellt Lieblingsprojekt von Finanzminister Bullerjahn in Frage

Die SPD-Landtagsfraktion macht nach ihrer
Ankündigung Ernst und mischt sich in den Sparkurs der
CDU/SPD-Landesregierung ein. Um die drastischen Einsparungen an den
Hochschulen zu vermeiden, gerät jetzt ein Lieblingsprojekt des
Finanzministers Jens Bullerjahn (SPD) ins Visier der Fraktion: Das
Entschuldungsprogramm Stark IV für Kommunen. "Ich werde vorschlagen,
auf Stark IV zu verzichten. Das ist ein schönes Programm – wenn wir
zu viel Geld haben", sagte SPD-F

Mitteldeutsche Zeitung: zu Lafontaine und Euro

Natürlich inszeniert sich der Saarländer als
Weltökonom. Doch in Wahrheit kann er nicht ertragen, dass sie ihn
2012 nicht zum Parteivorsitzenden ausriefen und ihm auch jetzt nicht
den roten Teppich ausrollten, als es um eine erneute
Bundestags-Kandidatur ging. Das Hauptproblem besteht aber in der
Tatsache, dass die rechts-konservative Alternative für Deutschland
zu derselben Schlussfolgerung kommt: Weg mit der
Gemeinschaftswährung! Dass sie von einer nationalen

Mitteldeutsche Zeitung: zu EZB und Zins

Die EZB gibt schon seit langem den Geldhäusern alle
Mittel, die diese von ihr haben wollen. Nun hat sie diese Maßnahme
verlängert und damit ihre Garantie, dass keine Bank wegen
Liquiditätsmangel eingehen muss. Nur: Die Banken verleihen das Geld
nicht. Gerade kleine und mittlere Unternehmen in Südeuropa kommen
entweder nicht an Kredite oder müssen dafür hohe Zinsen zahlen.
Grund: Die Banken fürchten hohe Ausfallrisiken. Und diese sind
direktes Erg

Mitteldeutsche Zeitung: DDR-Geschichte Zahl der Anträge auf Einsicht in Stasi-Akten geht zurück

Die Zahl der Anträge auf Akteneinsicht bei der
Stasi-Unterlagen-Behörde ist im ersten Quartal zurückgegangen. Das
berichtet die in Halle erscheinende "Mitteldeutsche Zeitung"
(online-Ausgabe) unter Berufung auf aktuelle Angaben der Behörde. Von
Januar bis März habe es 19421 Anträge auf Akteneinsicht gegeben,
teilte Behörden-Sprecherin Annette Zehnter dem Blatt mit. Im vorigen
Jahr waren es pro Quartal durchschnittlich 22000 und damit mehr als
im

Mitteldeutsche Zeitung: Arbeit Linken-Chef Riexinger will Mindestlöhne im Grundgesetz festschreiben

Der Vorsitzende der Linkspartei, Bernd Riexinger,
hat gefordert, gesetzliche Mindestlöhne im Grundgesetz zu fixieren.
"Wenn 90 Prozent der Bevölkerung seit Jahren für den Mindestlohn
sind, dann ist das Grund genug, Lohnuntergrenzen in der Verfassung zu
verankern", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen
Zeitung" (Online-Ausgabe). "Das würde Arbeitnehmer auch in Zukunft
vor den verheerenden Auswirkungen einer erneuten Regierungsü

Mitteldeutsche Zeitung: zu Hochschulprotesten in Sachsen-Anhalt

Der zunehmende Unmut an Hochschulen und
Universitäten speist sich aus drei Quellen. Zum einen ist die
Enttäuschung groß, dass die Regierung nicht mehr dazu steht,
Wissenschaft und Bildung eine Priorität einzuräumen. Hinzu kommt der
Ärger über die Höhe der erwarteten Einsparungen. Und nicht zuletzt
sind die Menschen entsetzt über den Stil, wie die anerkannte
Wissenschaftsministerin Wolff abgesetzt wurde. Dieser Protest lässt
sich nic