Ökonom Hüther zweifelt an Sinnhaftigkeit der scharfen Reaktionen auf Kursstürze

Der Ökonom Michael Hüther zweifelt an der Sinnhaftigkeit der scharfen Reaktionen auf die momentanen Kursstürze. "Der Kursrutsch an den internationalen Börsen ist nicht durch ein besonderes Vorkommnis oder neue Informationen zu erklären, sondern einzig dadurch, dass sich an den Finanzmärkten neue Bewertungen bekannter Fakten durchsetzen", erklärte Hüther der Online-Ausgabe des "Handelsblattes". Es sei ja geradezu aberwitzig, dass in dem

Neue OZ: Kommentar zu Konjunktur / Börsen

Keine Panik

Der weltweite Börsenabsturz beruht nicht allein auf Panik und dem
Gesetz des Herdentriebs. Der Albtraum eines jeden Anlegers besteht
zwar darin, rasante Aufwärts- oder Abwärtsbewegungen zu verschlafen.
Deshalb neigen die Märkte zur Übertreibung, nach unten wie nach oben,
denn wer nicht oder zu lange dabei ist, hat verloren. Doch die
Gefahr, die vielen Anlegern jetzt Sorgen bereitet, ist real: Der
Weltwirtschaft droht eine erneute Rezession.

Diese

Imcopa meldet richterliche Bestätigung seines Reorganisierungsplans

Imcopa International Cayman Ltd. (der "Emittent") und Imcopa
Importacao, Exportacao Industria e Oleos S.A. (der "Garant" bzw.
"Imcopa") veröffentlichen diese Pressemeldung, um die Eigentümer (die
"Anteilseigner") der 10,375-prozentigen Anleihen im Gesamtwert von
100.000.000 USD mit Fälligkeit im Jahr 2009 (ISIN: XS0275709094) (die
"Anleihen") des Emittenten über den aktuellen Stand des
aussergerichtlichen Reorganisierungsp

Rheinische Post: Sicherheitsrisiko Barroso

Kommentar von Antje Höning

Der Ausverkauf an den Börsen ging gestern weiter. Der Dax erlebte
die schwärzeste Woche seit der Pleite der Lehman-Bank. Auch wenn
Börsianer gerne übertreiben und längst nicht jeder Bürger Aktien
hält: Der Kurssturz der jüngsten Tage muss alle alarmieren. Dass die
Aktien – trotz der guten Konjunktur in Deutschland, China und anderen
Ländern – einbrechen, zeigt, wie krank das Währungssystem ist. Dass
Italie

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Börsencrash

Diesmal kam der Crash auf leisen Sohlen. Da sich
der Kursverfall über fast eine Woche hinzog, dauerte es eine Weile,
bis er in seiner ganzen Dramatik sichtbar wurde. Dabei konnten die
Anleger eigentlich damit rechnen, dass der seit Jahresbeginn
andauernde Höhenflug in diesem Sommer zu Ende gehen würde. Außerhalb
Deutschlands häufen sich die Hiobsbotschaften. Bei der
Exportabhängigkeit der deutschen Wirtschaft kann das auch hier nicht
lange ohne Folgen bleiben

Stuttgarter Nachrichten: (Samstag) zur Euro-Krise:

"Anstatt innezuhalten und sich zu fragen, ob sie
auf dem richtigen Weg sind, fällt den europäischen Regierungen nur
ein, immer wieder Milliarden und Abermilliarden auf Kosten unserer
Kinder und Enkelkinder auszugeben. Geht es so weiter, ist es nur eine
Frage der Zeit, bis auch die stärksten Staaten überschuldet sind und
schlappmachen. Wer rettet dann die Retter?"

Pressekontakt:
Stuttgarter Nachrichten
Chef vom Dienst
Joachim Volk
Telefon: 0711 / 7205 – 7110
cv

WAZ: Wachsende Gefahr. Kommentar von Wolfgang Mulke

Aktionäre und Politiker haben derzeit eines
gemeinsam. Sie werden angesichts der unsicheren Entwicklung rund um
überbordende Staatsschulden und konjunktureller Eintrübung hektisch.
Nervöse Hände sind aber für beide Geschäfte ungut. Nicht mal zwei
Wochen haben die Beschlüsse von Brüssel zur Ausweitung des
Euro-Rettungsschirms für Ruhe gesorgt. Das zeigt, wie wenig die
Vereinbarung wert ist, entweder, weil sie niemand an den
Finanzmärkt

Börsen-Zeitung: Angst vor einem neuen 2008, Börsenkommentar „Marktplatz“, von Christopher Kalbhenn.

Um die Stimmung nachvollziehen zu können, die
derzeit an den Finanzmärkten herrscht, empfiehlt sich ein Blick auf
die jüngste Ausgabe des "Economist". Auf dem Titelblatt, das mit der
Überschrift "Time for a Double Dip?" geziert wird, sieht man eine
Dame mit Badekostüm in den amerikanischen Landesfarben, die von einer
kleinen Yacht ins kühle Nass steigt. Was sie nicht sieht: Unter der
Wasseroberfläche schwimmt ein weißer Hai, der n

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Die Börse bricht zusammen Führungsfrage THOMAS SEIM

Panik ist ein schlechter Ratgeber. Insbesondere
an den Börsen. Der einzige Effekt, den Panik dort erzielt, ist die
Vernichtung von Werten und Kapital. Oder besser: Panik führt dazu,
dass viele Menschen viel verlieren und wenige gewinnen. Geld und
Werte gehen durch Panik bei einem Crash wie gestern nicht verloren,
sie wechseln nur den Besitzer. Die Weltwirtschaft und insbesondere
die europäische Wirtschaft sind krank. Das wissen wir schon länger.
Die Verantwortung f&uum