95 Prozent der deutschen Top-Manager halten die Agenda 2010 des früheren SPD-Bundeskanzlers Gerhard Schröder für richtig. Dies zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa unter 654 Führungskräften für den "Handelsblatt"-Business-Monitor. Gleichzeitig mahnen 88 Prozent der Manager die schwarz-gelbe Bundesregierung, mit der Entschlackung der deutschen Wirtschaft fortzufahren. 40 Prozent der Befragten sehen den größten Reformbedarf in
Die Führungskräfte in Deutschland warnen angesichts der laufenden Tarifrunde davor, die erfolgreiche Entwicklung der hiesigen Wirtschaft durch überzogene Abschlüsse aufs Spiel zu setzen. Dies zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa unter 654 Spitzenmanagern für den "Handelsblatt"-Business-Monitor. Demnach sind die Befragten mehrheitlich der Ansicht, dass die Löhne und Gehälter maximal um drei Prozent erhöht werden dürfen. 54
Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hat mit massiver Kritik auf die aktuellen Warnstreiks der IG Metall reagiert. "Was die Gewerkschaft jetzt inszeniert, ist schlicht kontraproduktiv", sagte VDMA-Hauptgeschäftsführer Hannes Hesse dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). "Ich hoffe sehr, dass die IG Metall bald zur Besinnung kommt und den Schaden begrenzt." Nach dem bisherigen Verlauf der Tarifverhandlungen für die 3,6 Millionen Besch&aum
Gesamtmetallpräsident Martin Kannegiesser hat die Warnstreiks in der Metallindustrie scharf kritisiert. "Die IG Metall hat schon mit Warnstreiks und einem möglichen Arbeitskampf gedroht, noch bevor sie ihre Forderung beschlossen hat", sagte der Präsident des Metallarbeitgeberverbandes der Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe). "Das zeigt, wie wenig die Warnstreiks mit der Sache zu tun haben." Die Gewerkschaft müsse sich inhaltlich bewegen, stat
Im Arbeitskampf in der Metall- und Elektroindustrie haben erste Warnstreiks begonnen. Unmittelbar nach Ablauf der Friedenspflicht um Mitternacht legten Beschäftigte in Berlin, Hildesheim und Salzgitter vorübergehend die Arbeit nieder. Betroffen waren Unternehmen wie Osram, Continental oder Bosch. Ab Mittwoch kündigte die Gewerkschaft dann eine Ausweitung der Streiks auf andere Tarifbezirke an. "Ohne eine akzeptable Regelung zur fairen Bezahlung der Leiharbeitnehmer gibt es ke
Der ehemalige Vorstandsvorsitzende von Daimler-Benz, Edzard Reuter, fordert ein Einschreiten des Gesetzgebers gegen überhöhte Vorstandsvergütungen. Alle Versuche, durch Selbstregelung Grenzen einzuführen, seien bislang gescheitert. "Jetzt ist der Punkt erreicht, an dem der Gesetzgeber handeln muss", sagt Reuter in einem Interview mit dem Hamburger Nachrichten-Magazin "Der Spiegel". Reuter fordert "einen Deckel für Vorstandsgehälter". Na
Der Betriebsratsvorsitzende des Stuttgarter Autobauers Porsche, Uwe Hück, glaubt nicht mehr an eine friedliche Lösung des aktuellen Tarifkonflikts in der Metall- und Elektroindustrie. "Ich glaube, wir werden einen der härtesten Arbeitskämpfe bekommen, den wir je hatten", sagte Hück in einem Interview mit dem Hamburger Nachrichten-Magazin "Der Spiegel". "Ich bin davon nicht begeistert, aber wir dürfen die Jugend nicht im Stich lassen", s
Deutschland bekommt für seine Beschäftigungspolitik gute Noten von der Internationalen Arbeitsorganisation ILO, gleichzeitig warnt die Organisation vor einem Abschwung am deutschen Arbeitsmarkt. "Das Beschäftigungswachstum bleibt stark", heißt es im neuen "Welt der Arbeit"-Report der Uno-Organisation, der diesen Montag veröffentlicht wird und dem "Spiegel" vorab vorliegt. Ursache dafür seien vor allem Exporte in Länder, die nicht
Die EU-Kommission hält die Kritik aus Deutschland an der geplanten Reform der Betriebsrenten für übertrieben. "Ich warne davor, voreilig irgendwelche Zahlen in den Raum zu stellen", sagte EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier dem "Tagesspiegel" (Sonntagausgabe). Die Pläne der EU-Kommission sehen vor, die Eigenkapitalregeln für die Einrichtungen der betrieblichen Altersvorsorge erheblich zu verschärfen, um Europa vor künftigen Pleiten gro&sz
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Unternehmen aufgerufen, familienfreundlicher zu werden. "Vieles, was mit der Flexibilität der Arbeitszeit zusammenhängt, das liegt noch im Argen", sagte Merkel in ihrem neuen Video-Podcast. "Je mehr Unternehmen Vielfalt, Flexibilität zulassen, je interessantere Modelle sie haben, umso mehr kann man Familie und Beruf vereinbaren." Von der Ethnologie-Studentin Vanessa Vu gefragt, welche Bedeutung Familien heute eigentlich noc