Modekonzern Esprit bremst bei Sanierung

Der Chef des chinesisch-deutschen Modekonzerns Esprit, José Manuel Martínez, drosselt das Tempo bei der Sanierung des Unternehmens. "Die wesentlichen Ziele des Transformations-Plans bleiben. Aber ich passe die Umsetzung kontinuierlich an", sagte Martínez dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). Im Mittelpunkt solle die Produktqualität stehen. Die Investitionen in die Renovierung von Läden und die Werbung will Martínez verlangsamen. Erst wenn

Wirtschaftsforscher: Italien-Ergebnis ist „schallende Ohrfeige“ für Merkels Sparpolitik

Nach Einschätzung des Direktors des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung, Gustav Horn, ist das Wahl-Patt in Italien auch das Produkt einer Sparpolitik á la Angela Merkel und Ex-Premier Mario Monti. "Das Wahlergebnis ist in der Tat eine schallende Ohrfeige für die bislang praktizierte Politik", sagte Horn der Onlineausgabe des "Handelsblatts". "Die Wähler Italiens wollen diese Politik offenkundig nicht, weil sie nicht üb

DAX schließt mit kräftigen Verlusten

Der DAX hat den elektronischen Handel in Frankfurt am Main am Dienstag mit kräftigen Kursverlusten beendet. Zum Ende des Xetra-Handels wurde das Börsenbarometer mit 7.597,11 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 2,27 Prozent im Vergleich zu Montag. Am unteren Ende der Kursliste waren die Anteilsscheine der Deutschen Bank sowie von BASF und Eon zu finden. Am oberen Ende der Liste standen die Papiere von Fresenius, Beiersdorf und Merck.

SPD-Fraktionsgeschäftsführer Oppermann kritisiert de Maizière als „nicht mehr trittsicher“

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Thomas Oppermann, hat Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) wegen dessen Äußerungen über den Wunsch der Soldaten nach Anerkennung scharf kritisiert. "Herr de Maizière ist in seinen öffentlichen Äußerungen nicht mehr trittsicher", sagte Oppermann der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). "Ich kann jeden Soldaten verstehen, dem das

Zeitung: Koalition gibt Google beim Leistungsschutzrecht nach

Im mehrjährigen Ringen um die Verwendung von Presseerzeugnissen durch Suchmaschinenbetreiber stehen die deutschen Zeitungsverlage vor einer schweren Niederlage. Das berichtet die Tageszeitung "Die Welt" unter Berufung auf Koalitionskreise. Demnach soll ein Gesetzentwurf zum Leistungsschutzrecht an entscheidender Stelle umformuliert werden. Demnach könnten Suchmaschinen, wie zum Beispiel Google, nun doch kostenfrei Texte von Presseverlagen bei ihren Suchausgaben anzeigen. &quo

Bayerns Innenminister rechnet mit eigenen NPD-Verbotsantrag des Bundestags

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) rechnet mit einen eigenen Antrag des Bundestags für ein NPD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht. "Ich bin sehr zuversichtlich, dass auch noch der Bundestag einen eigenen Verbotsantrag stellt", sagte Herrmann der "Welt". Es sei schon bedeutsam für ein Verfahren gegen die NPD, dass jetzt außer dem Bundesrat auch die Regierung vor das Verfassungsgericht in Karlsruhe ziehen wolle. "Entscheidend ist, g

Umfrage: SPD verliert leicht

Die SPD hat im INSA-Meinungstrend im Auftrag der "Bild-Zeitung" (Mittwochausgabe) leichte Verluste hinnehmen müssen, während die Ergebnisse von Union, FDP und den Grünen im Vergleich zur Vorwoche stabil bleiben. In der aktuellen Umfrage lägen die Sozialdemokraten bei 28 Prozent, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Das ist ein Minus von einem Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Die Linke gewinnt einen Punkt und verbessert sich auf sieben Prozent, während di

Bosbach sieht Regierung bei NPD-Verbot in Zugzwang

Der Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag, Wolfgang Bosbach (CDU), sieht die Bundesregierung bei der Frage nach einem NPD-Verbotsantrag in Zugzwang: "Wenn die Regierung keinen eigenen Antrag stellt, würde es so interpretiert werden, als lasse man die Länder allein", sagte Bosbach der "Welt". Nur die Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern könnten dabei feststellen, ob ein Erfolg vor Gericht abzusehen sei. Ein gemeinsames Vorgehen von Bundesra

Zeitung: FDP kündigt Widerstand gegen NPD-Verbotsantrag der Regierung an

Die FDP hat für den Fall eines eigenen NPD-Verbotsantrags der Bundesregierung entschiedenen Widerstand angekündigt. Wie die "Leipziger Volkszeitung" (Mittwochausgabe) berichtet, sollen sowohl Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger als auch ihr Kabinetts- und Parteikollege Dirk Niebel (beide FDP) zu den Gegnern eines NPD-Verbotsantrages der Bundesregierung gehören. "Es ist falsch, jetzt in ein NPD-Verbotsverfahren einzusteigen. Die NPD verendet sei

DIW-Konjunkturchef: Euro durch Wahl-Patt in Italien nicht in Gefahr

Der Konjunkturchef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Ferdinand Fichtner, sieht den Euro wegen des Wahl-Patts in Italien nicht in Gefahr. "Nur weil sich die politischen Kräfte in Italien in den nächsten sechs Monaten die Köpfe einschlagen, bricht der Euro nicht auseinander. Länger wird die Regierung ohnehin nicht durchhalten", sagte Fichtner "Handelsblatt-Online". Für die Krise im Euro-Raum sind nach Einschätzung des DIW