Deutschland 2011 erstmals Netto-Stromimporteur

Deutschland hat 2011 zum ersten Mal seit langem mehr Strom importiert als exportiert. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf eine Studie der Deutschen Bank. Demnach führte Deutschland rund vier Terrawattstunden (TWh) mehr Strom ein als aus. 2010 hatte die Handelsbilanz noch mit 14 TWh im Plus gelegen. Für das laufende und die kommenden Jahre rechnet die Deutsche Bank mit einer Netto-Einfuhr von neun TWh Strom.

Solarsubventionen übersteigen 100-Milliarden-Euro-Schwelle

Die Subventionen für die im vergangenen Jahr neuinstallierten Photovoltaikanlagen werden die Stromkunden in den nächsten Jahren mit real etwa 18 Milliarden Euro belasten. Zu diesem Ergebnis kommt das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI). "Der Subventionsbedarf wächst und wächst", so RWI-Experte Manuel Frondel im Nachrichten-Magazin "Der Spiegel". Werden alle bereits eingegangenen Förder-Verpflichtungen zusammengerec

Unions-Fraktionsvize attackiert Röttgen wegen Solarförderung

Der stellvertretende Chef der Unions-Bundestagsfraktion, Michael Fuchs (CDU), macht Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) für steigende Strompreise aufgrund der ausufernden Solarförderung verantwortlich. "Ich verstehe nicht, warum bis jetzt nichts getan wurde, um zu verhindern, dass der Strompreis durch die erneuerbaren Energien für Bürger und Unternehmen kräftig steigt. Norbert Röttgen hätte längst gegensteuern müssen", sagte Fuch

Deutsche Bahn soll Stromversorgung in Deutschland sichern

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) will mit Hilfe der Deutschen Bahn die Stromversorgung in Deutschland sichern. Wie die "Saarbrücker Zeitung" (Samstag) berichtet, soll nach dem Willen des Ministers der Konzern künftig über sein Energienetz den Transport des Stroms im großen Stil übernehmen. Ramsauer will dadurch den Bedarf für neue Trassen und zusätzliche Eingriffe in die Landschaft reduzieren. Der Minister sagte der Zeitung, die Bundesnetz

E.on und RWE wollen weiter gegen Atomsteuer klagen

Die AKW-Betreiber E.on und RWE lassen sich von der jüngsten Entscheidung des Finanzgerichts Baden-Württemberg nicht beirren: Sie wollen erneut Rechtsmittel einlegen, wenn der Bund beim nächsten Brennelemente-Wechsel in einem ihrer Kernkraftwerke die umstrittene Atomsteuer einziehen will. Nach derzeitigem Stand seien weitere Steuertatbestände absehbar, sagte ein E.on-Sprecher der Tageszeitung "Die Welt" (Samstagsausgabe). Dann werde E.on "erneut rechtliche Schri

Kartellamt billigt offenbar Gazproms Einstieg bei VNG

Das Bundeskartellamt erteilt der Minderheitsbeteiligung des russischen Staatskonzerns Gazprom an Verbundnetz Gas (VNG), dem größten ostdeutschen Gaskonzern, offenbar seinen Segen. Das gehe aus einem Verfügungsentwurf des Kartellamtes hervor, erfuhr das "Handelsblatt" (Freitagausgabe) aus dem Umfeld der beteiligten Unternehmen. Gazprom hatte seinen Anteile an VNG zwar schon vor zwei Jahren auf 10,52 Prozent verdoppelt, dabei aber zunächst auf einen Teil seiner Stimm

Landesfinanzgericht: Brennelementesteuer ist verfassungsgemäß

Die Brennelementesteuer ist nach Ansicht des Finanzgerichts Baden-Württemberg rechtens. Wie das Gericht am Donnerstag mitteilte, sei die von den deutschen Atomkraftwerksbetreibern erhobene Abgabe verfassungsgemäß und europarechtskonform. Der Energiekonzern EnBW hatte im Juli 2011 gegen die Steuer Klage erhoben. Die Brennelementesteuer ist eine Verbrauchsteuer in Deutschland, die von Betreibern von Kernkraftwerken seit Anfang Januar 2011 erhoben wird. Das schwarz-gelbe Kabinett un

KfW IPEX-Bank finanziert saudisches GuD-Kraftwerk IPP Qurayyah

– KfW IPEX-Bank beteiligt sich mit knapp 100 Mio. EUR an Neubau
eines der größten GuD-Kraftwerke der Welt (etwa vier Gigawatt
installierte Leistung)

– Deutsche Schlüsseltechnologie sorgt für höchste Effizienz bei
verringertem CO2-Ausstoß

– Das Projekt ist ein wichtiger Impuls für Siemens-Exporte auf den
Wachstumsmarkt Saudi Arabien.

Die KfW IPEX-Bank beteiligt sich an der Finanzierung des
Kraftwerksneubaus IPP Qurayyah

Verkehrsminister Ramsauer warnt vor Import von Atomstrom

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) warnt davor, dass Verzögerungen bei der Energiewende zu verstärktem Import von tschechischem Atomstrom führen könnten. "Es wäre sicher nicht gut, dass wir das Atomkraftwerk in Landshut abstellen und dann die Tschechen ein zweites in Temelin bauen und den Strom zu uns exportieren", sagte er in einem Interview mit der "Zeit". Um das zu verhindern, fordert der Minister den schnellen Bau neuer Stromnetze: "

NRW-Umweltminister Remmel warnt vor „unvertretbaren Risiken“ durch geplantes Atomkraftwerk in Niederlande

Der geplante Bau eines zweiten Atomkraftwerks im 180 Kilometer von der nordrhein-westfälischen Landesgrenze entfernten niederländischen Borssele birgt nach Ansicht von NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) "unvertretbare Risiken". Das schreibt Remmel in einer Stellungnahme für die niederländische Regierung, die der "Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung" (Mittwochausgabe) vorliegt. Die Wahl des Standorts für das geplante Atomkraftwerk in Seeland f&uu