Bundesnetzagentur fordert flexiblere Stromtarife

Der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, hat die Stromanbieter aufgefordert, flexiblere Tarife für den Verbraucher zu schaffen. "Die Energieversorger sollten neue, flexiblere Tarife anbieten, und zwar bald", sagte Kurth im Interview mit der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). "Der Kunde braucht Anreize, damit er den Strom nicht zu Spitzenlastzeiten bezieht." Ein Elektroauto etwa könne man auch nachts laden, wenn Energ

DIW-Expertin: Schließung der Straße von Hormus würde nicht sofort zu Öl-Engpässen führen

Eine mögliche Blockade der strategisch bedeutenden Straße von Hormus durch Iran wäre beherrschbar, ist die Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Claudia Kemfert, überzeugt. Sollte es wirklich zu einer kompletten Schließung dieser wichtigen Handelsroute kommen, falle zwar ein wichtiger Transportweg weg, sagte Kemfert der Onlineausgabe des "Handelsblatts". Doch: "Dies würde nicht

ADAC: Kraftstoffpreise wieder deutlich gestiegen

Im Gegensatz zur Vorwoche sind an Deutschlands Tankstellen die Kraftstoffpreise wieder kräftig gestiegen. Das zeigt die wöchentliche Auswertung der ADAC-Kraftstoffpreisdatenbank. Der Liter Super E10 kostet derzeit in Deutschland im Schnitt 1,507 Euro und damit 4,4 Cent mehr als vor Wochenfrist. Auch beim Diesel ist ein kräftiger Anstieg zu verzeichnen: Der Preis kletterte um 4,6 Cent auf 1,423 Euro je Liter. Laut ADAC ist der teurere Sprit an den Zapfsäulen auch eine Folge de

Energiepreise steigen zum Jahreswechsel vielerorts an

Preiserhöhungen bei mindestens 139 Stromversorgern im Januar und Februar um durchschnittlich 3,8 ProzentGaspreise legen zum Jahresbeginn bei mindestens 83 Unternehmen um durchschnittlich 8,4 Prozent zu

Mehr als 8 Millionen Haushalte von Energiepreiserhöhungen betroffen

Iran droht mit Stopp des Öltransports

Der Iran hat mit einer Blockade des Öltransports über den Persischen Golf gedroht, falls die Sanktionen gegen das Land ausgeweitet werden sollten. Staatlichen Medienberichten zufolge hat Vizepräsident Mohammed Reza Rahimi damit gedroht, dass "kein Tropfen Öl mehr durch die Straße von Hormus" gelassen werde. Die Straße von Hormus ist eine Meerenge, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman, dem Arabischen Meer und dem Indischen Ozean verbindet und als

Umfrage: Erneuerbare Energien bei Sachsen-Anhaltern beliebt

Die Sachsen-Anhalter unterstützen mit großer Mehrheit die Energiewende: 94 Prozent sprechen sich für die Nutzung und den Ausbau von erneuerbaren Energien aus – auch vor der eigenen Haustür. Dies ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Infratest im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien, die der "Mitteldeutschen Zeitung" (Samstagausgabe) vorliegt. Danach würden auch 72 Prozent Stromerzeugung in ihrer Nachbarschaft durch Solarparks zust

KfW-Nachhaltigkeitsindikator: Im Jahr 2010 leichte Fortschritte im Bereich der nachhaltigen Entwicklung in Deutschland zu verzeichnen

– Deutsche Wirtschaft auf Nachhaltigkeitskurs
– Nachhaltigkeit im Bereich Umwelt verschlechtert sich durch
Anstieg des Energieverbrauchs und Erhöhung der
Treibhausgasemissionen
– Nachhaltigkeit bei Gesellschaftlichem Zusammenhalt verbessert

Im Jahr 2010 sind in der Gesamtschau leichte Fortschritte im
Bereich der nachhaltigen Entwicklung in Deutschland erzielt worden.
Dies zeigen die Ergebnisse des KfW-Nachhaltigkeitsindikators 2011.
Das Gesamtergebnis des KfW-N

SPD-Obfrau Vogt plädiert für neue Endlagersuche ohne Gorleben

Die Obfrau der SPD im Gorleben-Untersuchungsausschuss, Ute Vogt, hat gefordert, Gorleben bei der geplanten neuen Standortsuche für ein atomares Endlager komplett auszunehmen. "Der Standort Gorleben muss raus aus dem Verfahren", sagte Vogt der "Saarbrücker Zeitung" (Donnerstagausgabe). "Denn solange Gorleben dabei bleibt, wird es immer den Verdacht geben, dass alles andere nur eine Alibisuche ist." Das sei auch das Ergebnis der bisherigen Untersuchungsarbei

Nach Atomausstieg: Stadtwerke wittern ihre Chance

Nach dem beschleunigten Atomausstieg wittern die 900 Stadtwerke in Deutschland ihre Chance. Mit einem beispiellosen Milliardenprogramm planen die kommunalen Versorger den Angriff auf die Energieriesen Eon, RWE, EnBW und Vattenfall. "Die kommunalen Unternehmen haben heute einen Anteil von zehn Prozent an der Stromerzeugung. In den nächsten zehn bis 15 Jahren wollen wir den Anteil in Deutschland auf 25 Prozent mehr als verdoppeln", kündigt Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäfts