Während die E.ON-Mitarbeiter in München und Hannover um eine Schließung ihrer Standorte fürchten, garantiert der Konzern nun die Standorte Düsseldorf und Essen. "Die Leitung des Konzerns bleibt in Düsseldorf", sagte E.ON-Vorstand Bernhard Reutersberg der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). Auch Essen, wo E.ON Ruhrgas sitzt, wird nicht verlassen: "E.ON bleibt im Großraum Düsseldorf, dazu zählt auch Essen", sagte Reuter
Der Energiekonzern Eon hat angekündigt bis zu 6.000 Stellen in Deutschland abzubauen, darunter knapp jede zweite Stelle in der Konzernzentrale. Von den rund 850 Arbeitsplätzen in Düsseldorf sollen etwa 400 übrig bleiben, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Dienstag. Der Konzern wolle mit dem Umbau dem Atomausstieg trotzen und profitabel bleiben. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat daraufhin massive Proteste angekündigt. Ab kommenden Donnerstag soll es eine bunde
Eon hat nach Informationen des "Handelsblatts" (Mittwochsausgabe) ein milliardenschweres Angebot für eine Beteiligung am größten portugiesischen Energiekonzern Energias de Portugal (EDP) abgegeben. Eon habe fristgerecht eine erste Offerte für die 21,5 Prozent abgegeben, die der portugiesische Staat verkaufen will, hieß es in Konzernkreisen. EDP wird an der Börse mit 8,5 Milliarden Euro bewertet. Das Angebot dürfte deshalb inklusive strategischem Auf
Die vier großen deutschen Betreiber von Überland-Stromnetzen können zufrieden sein. Die Regulierungsbehörde wird ihnen für den Bau neuer Leitungen höhere Renditen erlauben als bisher geplant. Das erfuhr die "Süddeutsche Zeitung" (Mittwochausgabe) aus Kreisen der Netzagentur. "Es kann sein, dass sich unsere Vorgaben ändern, alles ist offen", so ein Vertreter der Behörde. Eine Entscheidung über die erlaubten Renditen soll "
Die durch den Atomausstieg gebeutelten Energiekonzerne Eon und RWE dürfen sich über eine Entlastung freuen. Eon hat nach Informationen des "Handelsblatts" (Dienstagsausgabe) vorläufig 96 Millionen Euro zurück bekommen, die der Versorger wegen der neuen Brennelementesteuer bezahlen musste. Beim Konkurrenten RWE seien es 74 Millionen Euro. Vor kurzem hatte zunächst das Finanzgericht Hamburg einem Eilantrag von Eon gegen die Zahlung stattgegeben, wenig später
Rund 700 Entscheider aus Stadtwerken und
kommunalen Energieversorgungsunternehmen treffen sich jedes Jahr im
Frühjahr auf der EUROFORUM-Jahrestagung "Stadtwerke". 2012 erweitert
Deutschlands größter unabhängiger Branchentreff für kommunale und
regionale Versorger sein Angebot um drei weitere Fachkonferenzen. Mit
den parallel stattfindenden EUROFORUM-Jahrestagungen "Wasser- und
Abwasserwirtschaft", "ÖPNV" und "Abfallwirtschaft&
Der russische Branchenriese Gazprom greift nach einem kleinen deutschen Energieversorger, dem Internetanbieter Envacom aus Hessen. "Es ist korrekt, dass Gazprom Interesse am Erwerb der vollständigen Gesellschaftsanteile der Envacom Service GmbH hat", bestätigte ein Envacom-Sprecher auf Anfrage des "Handelsblatts" (Montagsausgabe). "Es werden seit Monaten konkrete Gespräche über eine Übernahme geführt." Zu Details wollte er sich aber nic
Der Streit um den Abbau von bis zu 11.000 Arbeitsplätzen beim Düsseldorfer E.on-Konzern droht zu eskalieren. Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" vorab berichtet, werfen die Gewerkschaften E.on-Chef Johannes Teyssen vor, bislang kein tragfähiges Konzept für den Umbau des Unternehmens entwickelt zu haben. "Im Konzern herrscht Aufregung und Verunsicherung", so Ver.di-Bundesvorstand Erhard Ott gegenüber Nachrichtenmagazin. Mehr als zwei Monate, nachd
Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" könnte der ehemalige Wirtschaftsminister und Energiemanager Werner Müller im nächsten Jahr die Führung der einflussreichen RAG-Stiftung übernehmen. 2007 war Müller am Votum der CDU-Regierung in Nordrhein-Westfalen gescheitert. Nach Informationen der Zeitung gibt es bereits wichtige Vorabsprachen, sodass sich Müller dieses Mal durchsetzen könnte. Die nordrhein-westfälische Ministerpräsid
In Kanada ist die Inflationsrate auf Jahresbasis im Monat September auf 3,3 Prozent gestiegen. Wie die Statistik-Behörde des Landes am Freitag mitteilte, sei der Anstieg insbesondere auf steigende Lebensmittel- und Energiepreise zurückzuführen. Analysten hatten im Vorfeld eine Inflationsrate von drei Prozent erwartet. Im Monat August hatte die Inflationsrate auf Jahresbasis 3,1 Prozent betragen. Die sogenannte Kerninflationsrate, bei der die Preissteigerungen im Lebensmittel- und