Energiewende: Wirtschaftsminister Rösler fordert Kraftakt der Konzerne

Angesichts des massiven Stellabbaus bei Eon nimmt Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) die großen Konzerne in die Pflicht. "Die Umsetzung des Energiepakets verlangt in den nächsten Jahren von uns allen große Kraftanstrengungen. Das gilt nicht nur für Industrie und Verbraucher, sondern vor allem natürlich auch für die Energiebranche selbst", sagte der FDP-Chef dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Umgekehrt ergäben sich aber a

E.on-Chef gibt Politik indirekt Mitschuld am Personalabbau

Der Vorstandsvorsitzende der E.on AG, Johannes Teyssen, hat den schnellen Atomausstieg indirekt in Zusammenhang mit dem drastischen Personalabbauprogramm beim Energieversorger gebracht. Teyssen sagte der "Bild-Zeitung" (Donnerstagausgabe) zur Frage, ob die Beschäftigten nun den Preis für die Energiewende zahlen würden: "E.on zahlt tatsächlich einen hohen Preis für den teilweise überstürzten Atomausstieg. 1,9 Milliarden Euro haben uns die politisc

E.ON-Chef Teyssen sichert Verbleib der Konzernzentrale in Deutschland zu

E.ON-Chef Johannes Teyssen hat Sorgen zerstreut, dass der Konzern sich aus Deutschland zurückziehen könnte. "Wir bleiben mit der Konzernzentrale in Deutschland und werden von hier aus den Umbau des Energiesystems in unserem Heimatmarkt mit gestalten", sagte Teyssen der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). Er betonte, dass beim Abbau der bis zu 11.000 Stellen betriebsbedingte Kündigungen möglich sind. "Wir gehen davon aus, dass sozialverträglic

DIW rät Eon zu mehr Druck auf Gaslieferanten

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) rät dem Energiekonzerns Eon zu mehr Druck auf die Gaslieferanten wie Gazprom. Bestehende Probleme seien nicht nur durch den Atomausstieg Deutschlands, sondern auch durch ungünstige Lieferverträge mit russischen Gasanbietern begründet, sagte Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt beim DIW gegenüber der Onlineausgabe des "Handelsblattes". Dies führe zu unnötig hohen G

Solon-Chef warnt vor Insolvenz

Der Berliner Solarkonzern Solon hat vor einer Insolvenz gewarnt, sollte er sich nicht mit den Banken über die Verlängerung eines Kredites von 275 Millionen Euro einigen, der Ende des Jahres ausläuft. "Die Gespräche verlaufen gut und konstruktiv", sagte Solon-Chef Stefan Säuberlich dem "Tagesspiegel" (Donnerstagausgabe). Er habe den Gläubigern zuletzt den Zeitplan einer Restrukturierung vorgestellt. Er sei zuversichtlich, dass man sich im vierten

Atomausstieg kostet Verbraucher voraussichtlich 32 Milliarden Euro

Der geplante schnellere Atomausstieg in Deutschland kostet die Verbraucher bis 2030 voraussichtlich 32 Milliarden Euro. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie des Energiewirtschaftlichen Instituts der Universität Köln, des Prognos-Instituts und der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums, die dem "Handelsblatt" vorliegt. Der beschleunigte Ausstieg führe zu steigenden Strompreisen, zur Verlagerung von Str

E.ON prüft Abbau von 11.000 Stellen

Das Energieunternehmen E.ON prüft nach massiven Verlusten im ersten Halbjahr 2011 einen weltweiten Abbau von bis zu 11.000 Stellen. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, liege zwar der Konzernumsatz mit rund 53 Milliarden Euro etwa 20 Prozent über dem Vorjahresniveau, aber das Adjusted EBITDA ging um 45 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro zurück. Die wesentlichen Gründe seien die vorzeitigen, ungeplanten Stilllegungen von Kernkraftwerken sowie die Brennelementesteuer. Mit ei

Western Wind Energy Corp. – dritte und letzte Phase der Marktbewertung abgeschlossen

Toronto Stock Exchange (Venture) Symbol: "WND"

Begebene und umlaufende Aktien: 59.856.524

Die Western Wind Energy Corp. ("Western Wind") freut sich
bekannt geben zu können, dass die dritte Phase des
Bewertungsprozesses gemäss dem Angebot zum Rückkauf eigener Aktien
("Substantial Issuer Bid") abgeschlossen ist. Auf Empfehlung eines
Darlehensgebers wandte sich Western Wind an die Firma DAI Management
Consultants, Inc. ("DAI"),

Bundesregierung verordnet Stresstest für Uranfabrik Gronau

Nach dem Stresstest für die deutschen Atomkraftwerke hat die Bundesregierung für weitere Atomanlagen in Deutschland eine Sicherheitsüberprüfung angeordnet, darunter auch für die umstrittene Uranfabrik im münsterländischen Gronau. Das geht aus einer Antwort des Bundesumweltministeriums an den Grünen-Bundestagsabgeordneten Oliver Krischer hervor, die der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" vorliegt. Der Test wird von Experten der Entsorgungs- und R

SMARTEXT gibt Unternehmen Orientierung in der Finanzkrise

Jetzt wird es richtig spannend! Die Weltwirtschaft steckt im Würgegriff der Schuldenkrise in Europa, in den USA sowie in Japan und löst Panik an den internationalen Finanzmärkten aus. Deutschland ist das europäische Bollwerk in der Krise und als Hauptprofiteur des EURO setzt die dt. Regierung alles daran, die schwächelnden Staaten innerhalb Europas mit Milliarden zu unterstützen. Ein äußerst riskantes Spiel.