75 Prozent der EU-Beamten mindestens einmal pro Jahr krank

Von den knapp 30.000 Beamten der EU-Kommission waren im vergangenen Jahr 22.329 mindestens einmal krank. Das berichtet die "Bild-Zeitung" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf eine interne Statistik von EU-Personal-Kommissar Maros Sefcovic. Danach fielen 2012 insgesamt 433.808 Krankentage bei der EU-Kommisison an. Jeder kranke Eurokrat fiel im Schnitt 14,6 Tage aus, 0,3 Tage mehr als im Vorjahr.

Slowenische Ministerpräsidentin: Debatte um Hilfsprogramme beendet

Die slowenische Regierungschefin erklärt die Diskussion um ein EU-Hilfsprogramm für das Land für beendet. "In den acht Monaten, in denen ich die Regierung führe, haben wir in einer Art Feuerwehreinsatz die ärgsten Probleme schnell gelöst. Offenbar haben wir das Feuer tatsächlich gelöscht", sagte Premierministerin Alenka Bratusek der "Welt" im Interview. Die Bemühungen, ein Hilfsprogramm zu vermeiden, sieht die 43-Jährige als g

Ägyptens Tourismusminister ist optimistisch für 2014

Der ägyptische Tourismusminister Hischam Zazou ist optimistisch, dass sich der Tourismus in dem Land im kommenden Jahr erholen wird. "Seit Mitte August sind die Zahlen um 95 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum 2012 gesunken, und schon das war ein schlechtes Jahr", sagte Zazou der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagausgabe). "Nun aber, wo die Reisewarnungen vieler EU-Staaten gelockert wurden, kommen die Geschäfte langsam wieder in Gang." Au

EU will Kommunikation über Freihandelsabkommens mit USA verbessern

Die anhaltende Kritik von Verbraucherschützern und Umweltverbänden am geplanten Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA alarmiert die EU-Kommission und die Mitgliedsstaaten. "Viele Ängste sind der Wahrnehmung geschuldet, dass die EU nicht wirklich stark genug ist, um sich mit den USA einzulassen. Wir müssen klarmachen, dass das nicht so ist", heißt es in einem nicht öffentlichen Strategiepapier, das Vertreter der Mitgliedstaaten und der Kommission

Lambsdorff will FDP-Spitzenkandidat für Wahl zum EU-Parlament werden

Alexander Graf Lambsdorff will die Liberalen als Spitzenkandidat in die Europa-Wahlen im Mai 2014 führen. "Ich stehe als Spitzenkandidat zur Verfügung", sagte der EU-Parlamentarier dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Parteiinterne Zweifel, ob er in Deutschland bekannt genug sei, wies er zurück: "Ich werde unsere marktwirtschaftlichen Positionen im Wahlkampf klar formulieren, dadurch wird auch mein eigener Bekanntheitsgrad steigen", sagte Lambsdorff.

Studie: Unternehmen investieren verstärkt in IT-Sicherheit

Investitionen zur Verbesserung der IT-Sicherheit haben für europäische Unternehmen derzeit laut einer Studie die höchste Priorität. Mehr als zwei Drittel (70 Prozent) der Unternehmen aller Branchen geben an, dass das Thema von hoher oder sehr hoher Bedeutung für sie ist. Nur für zwei Prozent haben Investitionen in IT-Sicherheit aktuell überhaupt keine Bedeutung, wie der Hightech-Verband Bitkom auf Grundlage einer neuen Studie des European Information Technology

Kubicki: Alexander Graf Lambsdorff wird FDP-Spitzenkandidat bei Europawahl

Die Entscheidung über die FDP-Spitzenkandidatur bei der Europawahl im kommenden Jahr ist gefallen: "Ich gehe davon aus, dass Alexander Graf Lambsdorff unser Spitzenkandidat wird", sagte Präsidiumsmitglied Wolfgang Kubicki dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Eigene Ambitionen auf das Amt wies der künftige Parteivize zurück: "Ich stehe definitiv nicht zur Verfügung. Ich kandidiere auf dem Parteitag als stellvertretender Bundesvorsitzender, weder me

Europaabgeordnete: Eurosur wird Flüchtlinge auf noch gefährlichere Routen drängen

Die Grünen-Europaabgeordnete Ska Keller fürchtet, das neue EU-Grenzüberwachungssystem Eurosur werde nicht dazu beitragen, weitere Flüchtlingstragödien wie im Oktober vor Lampedusa zu verhindern, sondern es werde "Flüchtlinge auf nur noch gefährlichere Routen drängen". "Bei Eurosur geht es nicht in erster Linie und Rettung von Flüchtlingen, sondern um deren Abwehr", sagte Keller dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montagsaus

„Spiegel“: Deutschland bremst beim Thema Datenschutz

Deutschland tritt beim Thema Datenschutz auf die Bremse. Wie Sitzungsprotokolle aus Brüssel zeigen, versuchen Spitzenbeamte des Bundesinnenministeriums seit Monaten, die geplante EU-Datenschutzreform aufzuweichen und zu verzögern, berichtet das Magazin "Der Spiegel". So soll der öffentliche Sektor nach ihrem Willen weit gehend vor strengeren Regeln im Umgang mit Bürgerdaten verschont bleiben. Damit könnten Europas Behörden künftig weiterhin umfangreic

Arbeitslosenquote in der Eurozone bei 12,1 Prozent

Die Arbeitslosenquote in der Eurozone ist im Oktober 2013 um 0,1 Prozent im Vergleich zum September auf 12,1 Prozent gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist sie allerdings 0,4 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Amt der Europäischen Union (Eurostat) am Freitag in Luxemburg mit. Österreich hat mit 4,8 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote, gefolgt von Deutschland (5,2 Prozent) und Luxemburg (5,9 Prozent). Die höchsten Quoten hatten Spanien mit 26,7 Prozent und Griec