Ökonomen rechnen mit Ende der Rezession in Euro-Zone

Dem Euro-Raum steht nach Expertenansicht ein Ende der jahrelangen Rezession bevor. Das ist das Ergebnis einer "Welt"-Umfrage unter den Chefökonomen großer deutscher Banken. Ausnahmslos rechnen die befragten Experten damit, dass das Wachstum im zweiten Quartal wieder leicht zugelegt hat – zum ersten Mal seit über anderthalb Jahren. Die Europäische Kommission wird am Mittwoch eine erste Berechnung für die Wirtschaftsentwicklung im Frühjahr vorlegen. Gleichz

Bericht: Bundesbank rechnet mit neuem Rettungsprogramm für Griechenland

Die Bundesbank rechnet damit, dass es bereits kurz nach der Bundestagswahl ein neues Rettungsprogramm für Griechenland geben wird. In einem internen Dokument der Zentralbank heißt es laut einem Bericht des Nachrichten-Magazins "Der Spiegel", die Europäer müssten spätestens Anfang 2014 "wohl in jedem Fall ein neues Kreditprogramm mit Griechenland beschließen". In der Stellungnahme für das Berliner Finanzministerium und den Internationalen W

Döring warnt in Schuldenschnitt-Debatte vor Schwarzmalerei

FDP-Generalsekretär Patrick Döring hat in der Debatte über einen neuerlichen Schuldenschnitt für Griechenland vor Schwarzmalerei gewarnt. In der Debatte werde wie auch schon im Jahr 2012 "viel spekuliert", sagte Döring der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagausgabe). "Ich warne vor Schwarzmalerei. Das hilft weder den Griechen noch uns." Es sei die "Geschäftsgrundlage", dass Athen "willens und in der Lage ist, die Vo

Oettinger will künftige Euro-Rettungsprogramme ohne IWF-Beteiligung

EU-Energiekommissar Günther Oettinger (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, den Internationalen Währungsfonds (IWF) an künftigen Hilfsprogrammen für überschuldete Euro-Länder nicht mehr zu beteiligen. In einem Interview mit der "Bild-Zeitung" (Samstagausgabe) sagte Oettinger, EU und Europäische Zentralbank (EZB) sollten die Programme künftig "alleine stemmen". Die Beteiligung des IWF an den laufenden Hilfsprogrammen "in den n&au

AfD: Deutschland haftet mit 95,3 Milliarden Euro für EFSF-Kredite

Laut der eurokritischen "Alternative für Deutschland" (AfD) haftet die Bundesrepublik allein für die bisher ausgezahlten Hilfskredite aus dem EFSF-Fonds mit 95,3 Milliarden Euro. "Das ist der vorläufige, traurige Höhepunkt einer völlig verfehlten Politik", sagte AfD-Sprecher Bernd Lucke mit Blick auf die Zahlen. Zumal es nicht bei den jetzt genannten Summen bleiben werde: Gemäß den Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) f

EU-Kommissar: Freihandelsabkommen mit den USA hilft Europas Autoindustrie

Die europäische Autoindustrie wird nach Angaben von EU-Handelskommissar Karel De Gucht massiv vom geplanten transatlantischen Freihandelsabkommen mit den USA profitieren. Die europäischen Autokonzerne würden Schätzungen zufolge "ihre Ausfuhren in die USA um 150 Prozent steigern können", wenn das Abkommen zustande kommt, schreibt De Gucht in einem Gastbeitrag für die "Süddeutsche Zeitung" (Samstagsausgabe). Hersteller wie BMW und Mercedes w&u

Wagenknecht: Rösler spielt in Schuldenschnitt-Debatte mit Öffentlichkeit „Blinde Kuh“

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) spielt in der Debatte über einen neuerlichen Schuldenschnitt für Griechenland nach Ansicht von Sahra Wagenknecht, Erste Stellvertretende Vorsitzende der Links-Fraktion im Bundestag, mit der Öffentlichkeit "Blinde Kuh". "Rösler spielt mit der Öffentlichkeit Blinde Kuh, wenn er behauptet, dass er die Notwendigkeit für einen Schuldenschnitt für Griechenland nicht sieht. Einfangen lassen sich bei di

Ökonomen erwarten Ende der Rezession in der Euro-Zone

Die längste Wirtschaftskrise der europäischen Nachkriegsgeschichte neigt sich offenbar ihrem Ende zu. Nach Ansicht von Ökonomen hat sich die Konjunkturlage auch in den Krisenländern der Euro-Zone zumeist so weit stabilisiert, dass für das nächste Jahr Hoffnung auf eine Erholung besteht. "Das Schlimmste scheint überstanden zu sein", sagte Sebastian Dullien von der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft der "Süddeutschen Zeitung&q

AfD-Sprecher Lucke: Wir müssen Austrittsmöglichkeiten für schwache Euro-Länder schaffen

Laut dem Sprecher der eurokritischen Partei "Alternative für Deutschland", Bernd Lucke, müssen die Euro-Mitgliedstaaten "dringend Austrittsmöglichkeiten für die schwachen Länder der Eurozone schaffen". Länder wie Spanien oder Italien müssten, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zurückzuerlangen, um rund 30 Prozent abwerten, sagte Lucke am Donnerstag in Berlin. Solange sie in der Eurozone verbleiben, müssten sie also die Löhne, d

Ifo-Chef Sinn: Wir haben eine Megakrise in Südeuropa

Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, ist der Ansicht, dass sich Südeuropa in einer Megakrise befindet. "Die Massenarbeitslosigkeit ist ja kaum beherrschbar. Die Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland ist 64 Prozent, in Spanien ist sie über 55 Prozent. Die Gesamtarbeitslosigkeit in diesen beiden Ländern ist 27 Prozent", sagte Sinn am Mittwoch im "Deutschlandfunk". "Ich frage mich, wie lange die Länder das noch aushalten