Das Thema Frauenquote in Führungspositionen wird aktuell verstärkt
debattiert. In dieser Woche haben sich im Europaparlament die
zuständigen Ausschüsse für Justiz und Frauenrechte für eine
verbindliche Frauenquote in den Aufsichtsräten börsennotierter
Unternehmen ausgesprochen. Demnach sollen mindestens 40 Prozent der
Aufsichtsratsposten künftig mit Frauen besetzt werden. Die
Wirtschaftsauskunftei Bürgel hat das Thema zum Anlass genommen
Die NRW-Grünen fordern vor der Bundesdelegiertenkonferenz der Partei am Wochenende in Berlin eine Kurskorrektur bei den Plänen zur Abschmelzung des steuerlichen Ehegattensplittings. "Richtig ist leider, dass viele Ehepaare unser Konzept als Angriff auf ihren Lebensentwurf missverstanden und deshalb abgelehnt haben. Wir sollten daher unseren Kurs beim Ehegattensplitting überdenken", sagte Grünen-Landeschefin Monika Düker der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitu
Der Vorsitzende der Linkspartei, Bernd Riexinger, hat der SPD angeboten, den von ihr geforderten Mindestlohn von 8,50 Euro vor der Bildung einer Großen Koalition im Bundestag durchzusetzen: "Die SPD muss nicht bei der Union um 8,50 Euro Mindestlohn betteln, sondern handeln", sagte er der "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe). 8,50 Euro könnten ohnehin maximal ein Anfang sein. Riexinger fügte hinzu: "Der Bundesrat hat einen Gesetzentwurf mit rot-rot-g
Angesichts der vollen Flüchtlingsunterkünfte in vielen Teilen der Bundesrepublik bemühen sich vermehrt Kirchen um Notlösungen. Unter anderem im Bistum Würzburg laufen nun nach Informationen der "Welt" Gespräche mit einer kirchlichen Einrichtung über die Frage, ob man in deren Räumen Flüchtlinge angemessen unterbringen könnte. Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Freisinger Bischofskonferenz, hat zudem bereits im Juli einen Brief ges
Der Limburger Bischof Tebartz van Elst wartet noch
immer auf seine Aufwartung beim Papst – und der Vorsitzende der
Deutschen Bischofskonferenz Robert Zollitsch konnte nach seiner
Audienz im Vatikan auch noch keine Lösung präsentieren. Nur eines
steht bislang fest: Die meisten Deutschen sehen die Katholische
Kirche dauerhaft beschädigt.
In einer N24-Emnid-Umfrage vermuten 67 Prozent der Befragten, dass
die Katholische Kirche durch den Skandal um den Limburger Bischof
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Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck hat es begrüßt, dass der bayrische Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer offenbar Gesprächsbereitschaft bei der Frage der doppelten Staatsbürgerschaft signalisiert hat. "Wenn Seehofers Lockerungsübungen beim Staatsbürgerschaftsrecht ernst gemeint sind, sollte man als erstes die Optionspflicht für junge Deutsche mit einem zweiten Pass parteiübergreifend beseitigen", sagte Beck "H
Der CSU-Innenexperte Hans-Peter Uhl sieht die Haltung seiner Partei zur doppelten Staatsbürgerschaft nicht als Dogma, warnt aber davor, diese vorschnell aufzugeben. "Unsere Haltung zur doppelten Staatsbürgerschaft ist seit Jahren bekannt: Wir lehnen eine gespaltene Loyalität ab. Wer die deutsche Staatsbürgerschaft haben will, muss seine frühere aufgeben. Diesen Grundsatz sollte man nicht schon im Vorgriff auf Koalitionsverhandlungen aufgeben, aber er ist auch kein u
Die Frauen in der SPD knüpfen ihre Zustimmung zu einer Großen Koalition an die Einführung einer gesetzlichen Frauenquote und einem Gesetz zur gleichen Bezahlung von Männern und Frauen. "Wir brauchen baldmöglichst eine gesetzliche Quote für Aufsichtsräte und Vorstände von Unternehmen", sagte Elke Ferner, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF), der "Welt". Den Einstieg in eine solche Quote müsse es &qu
Der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA), der SPD-Bundestagsabgeordnete Klaus Barthel, lehnt den von CSU-Chef Horst Seehofer angebotenen Kompromiss beim Mindestlohn strikt ab. "Die Union versucht, den Preis für den Mindestlohn in die Höhe und die SPD zum Dumpingpreis in die Große Koalition zu treiben. Das wird nicht laufen", sagte Barthel "Handelsblatt-Online". Den Mindestlohn könne es nicht unter 8,50 Euro, flä
Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer hat offenbar ein Umdenken bei der Union in der Flüchtlingspolitik und bei der Frage einer doppelten Staatsbürgerschaft für Ausländer in Aussicht gestellt. Seehofer habe bei den Sondierungsgesprächen mit den Grünen "Gesprächsbereitschaft" bei der Frage der doppelten Staatsbürgerschaft und einer liberaleren Flüchtlingspolitik signalisiert, berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post&qu