Patientenbeauftragter Zöller kritisiert Informationspolitik der Krankenkassen

Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (CSU), wirft den Krankenkassen mangelnde Informationspolitik vor. "Grundsätzlich habe ich aber auch nicht den Eindruck, dass die Krankenkassen ihre Versicherten über die neuen Instrumente des Patientenrechtegesetzes ausreichend informieren", sagte Zöller der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Dienstagausgabe). Damit reagierte der Patientenbeauftragte auf Meldungen, wonach die Krankenkassen 201

Qualm oder Liebe? – Umfrage: Die Toleranz gegenüber Rauchern ist erstaunlich groß, hat aber klare Grenzen

Zum Passivrauchen gezwungen, stinkende Kleider
und Haare – wer selbst nicht raucht, ist vom Zigarettenkonsum anderer
oft besonders genervt. Denkt man! Doch laut einer repräsentativen
Umfrage des Gesundheitsportals "www.apotheken-umschau.de" stört es
sechs von zehn (59,3 Prozent) Bundesbürgern "überhaupt nicht", wenn
jemand in ihrer unmittelbaren Umgebung qualmt. Die Aufgeschlossenheit
hat jedoch auch ihre Grenzen: In der eigenen Wohnung oder im eigenen

Plötzlich sind die Kontakte weg / Männer sind auf den Ruhestand schlechter vorbereitet als Frauen

Für viele Männer endet mit dem Eintritt ins
Rentnerdasein jegliches außerfamiliäres Sozialleben. "Männer denken,
sie haben Freunde. Dabei waren es Kollegen, die allerdings nach dem
Berufsaustritt zurückbleiben", mahnt Professor Eckart Hammer,
Sozialgerontologe aus Ludwigsburg, im Apothekenmagazin "Senioren
Ratgeber". Während 38 Prozent der Frauen im Rentenalter ihre sozialen
Netzwerke nutzen, sind es unter den Männern mit 19 Proze

Studien: Gesundheitliche Vorbeugeprogramme in Betrieben sehr wirksam

Bietet eine Firma spezielle Wellness-, Fitness- und Informationsangebote zur Vorbeugung gegen Rückschmerzen an, kann sie mit positiven Effekten rechnen. In einer kanadischen Studie, die über vier Jahre lief, sank der Anteil der Mitarbeiter mit Rückenbeschwerden von 83 auf 46 Prozent, berichtet das Magazin "Apotheken Umschau". Auch in einer mehrjährigen Studie der Heidelberger Universität fruchteten vergleichbare Fitnessprogramme: Die durchschnittliche Dauer von

Krankenkassen kritisieren Höhe und Verteilung der Ärztehonorare

Die Krankenkassen halten die zuletzt vom Statistischen Bundesamt ermittelte Einkommenssteigerung von niedergelassenen Ärzten für unangemessen hoch. Der Vorstand des AOK-Bundesverbands, Uwe Deh, sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus": "Offen bleibt, welchen Gegenwert die Versicherten für ein Einkommensplus von 17 Prozent erhalten haben." Dass einzelne Arztgruppen ihr Einkommen um bis zu 35 Prozent steigern konnten und einige gar nicht, sei nicht hinnehmbar: Die Ho

Bundesregierung will Frühwarnsystem gegen Lebensmittelbetrug

Die Bundesregierung plant ein Frühwarnsystem gegen Lebensmittelbetrug. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet, bereitet das Verbraucherschutzministerium als Konsequenz aus dem Skandal um Pferdefleisch in Fertig-Lasagne eine entsprechende Initiative vor. Eine Gruppe aus Statistikern, Kriminologen, Lebensmittelwissenschaftlern und Agrarökonomen soll gemeinsam potentielle Betrüger aufspüren. Bundesministerin Ilse Aigner (CSU) sagte "Focus": "Ziel m

Künast fordert Verstaatlichung des Organspendesystems

Ein Jahr nach Bekanntwerden des Transplantationsskandals haben Politiker von Grünen und Linkspartei eine Reform des Organspendesystems in Deutschland gefordert. Renate Künast, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, sprach sich gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" für eine öffentlich-rechtliche Institution aus, die die Koordination der Organspenden übernehmen solle. Bisher liegt diese Aufgabe bei Privaten: bei der Deutschen St

Neu: Subkutane Infusionen Bestandteil der häuslichen Krankenpflege / Änderung der Richtlinie zur häuslichen Krankenpflege beschlossen

Subkutane Infusionen sind neu als verordnungsfähige
Leistungen in die Richtlinie zur häuslichen Krankenpflege aufgenommen
und können damit künftig vom Arzt verordnet und von den
Pflegefachkräften durchgeführt werden. Dies hat der Gemeinsame
Bundesausschuss (G-BA) nach vorgenommener Korrektur beschlossen und
das Gesundheitsministerium aktuell bestätigt.

Der bpa begrüßt die Änderung. "Diese Überarbeitung der Richtlinie
war schon

Studie: Pflegebedürftige müssen immer mehr selbst zahlen

Pflegebedürftige müssen eine immer größere Summe für ihre Versorgung selbst erbringen: Ein Schwerstpflegebedürftiger in Stufe 3 muss pro Monat rund 757 Euro zuzahlen – Unterkunft und Verpflegung sind dabei noch nicht eingerechnet. Dies geht aus einer Berechnung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK "Wido" hervor, wie die "Rheinische Post" berichtet. Im Jahr 1999 lag der Eigenanteil noch bei nur 545 Euro pro Monat. In der Pflegestufe 1 hat sic