Die Arbeitgeber beklagen sich auf der Grundlage
einer robusten Metall- und Elektroindustrie, deren Betriebe auch 2013
stattliche Gewinne machen werden – im Prinzip zumindest. Denn während
die Exportriesen von guten Geschäften in Nordamerika und eventuell in
China profitieren, leiden international weniger gut aufgestellte
Betriebe unter der Flaute in Europa. Allein bei den
Fahrzeugherstellern ist die Spanne enorm. Die Tarifpolitik muss
darauf reagieren, so dass der nächste Absc
Die Tristesse des Niedergangs der Baubranche im
vorigen Jahrzehnt, die sich insbesondere in einem massiven
Personalabbau ausdrückte, scheint abgehakt. Das Bauhauptgewerbe hat
sich stabilisiert und schaut wieder normalen Zeiten entgegen. Dies
muss freilich auch für die Einkommen der Beschäftigten gelten. 3,2
Prozent höhere Löhne im Westen und vier Prozent mehr im Osten bringen
einen ordentlichen Einkommenszuwachs. Weniger hätte es aber nicht
sein dürfen. Z
Bei Amazon stehen alle Zeichen auf Streik. Die
Dienstleistungsgewerkschaft ver.di gab am Freitag bekannt, dass sich
97 Prozent der abstimmungsberechtigten Beschäftigten am Standort
Leipzig in einer Urabstimmung für einen Arbeitskampf ausgesprochen
haben. Vielleicht ist das das Ende eines Geschäftsmodells. Ob Bücher,
CDs, Jeans oder TV-Geräte – billiger, billiger, billiger ist das
Motto von Amazon und anderen Internethändlern. Denn der niedrige
Preis ist der wi
Mit einer breit angelegten Kampagne will der Bundesverband
privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) zusammen mit seinen mehr als
7.500 Mitgliedern junge Menschen für eine Ausbildung in der
Altenpflege gewinnen. Im Mittelpunkt der Initiative stehen der neue
bpa-Internetauftritt www.youngpropflege.de und eine Werbekampagne,
die die Verbandsmitglieder gezielt bei der Gewinnung von Azubis
unterstützt sowie ein Film über junge Menschen in der Ausbildung.
Ziel is
Der stellvertretende Vorsitzende der IG BAU,
Dietmar Schäfers, fordert für die Tarifrunde 2013 im Bauhauptgewerbe
die Angleichung der Ost-West-Löhne als Ergebnis. "Wir wollen einen
Stufenplan der überschaubar ist, damit wir endlich Verbindlichkeit
bekommen und nicht alle zwei Jahre neu verhandeln", sagte Schäfers
gegenüber der Tageszeitung "neues deutschland" (Donnerstagausgabe).
2019 als Jahr, in dem der Solidarpakt endet, gehöre nich
"Ohne die IGBCE würde es die RAG und das
Stiftungsmodell nicht geben". Das sagte Ludwig Ladzinski, scheidender
Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der RAG Deutsche Steinkohle, bei
einer von RAG und RAG-Stiftung für ihn veranstalteten Abschiedsfeier.
Man habe "gemeinsam vieles erlebt und für das Unternehmen
existenzbedrohende Hindernisse ausräumen müssen", so Ladzinski.
Ladzinski, der auch Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der
Betriebsr&aum
Die IG-Metall-Mitglieder unter den Opelanern in
Bochum sollen am Donnerstag über den vorliegenden Entwurf eines
Sanierungstarifvertrags abstimmen. Das bestätigte der Bochumer
Betriebsratsvorsitzender Rainer Einenkel den Zeitungen der WAZ
Mediengruppe (Mittwochausgaben). Einenkel will gegen die Annahme
stimmen. Die IG Metall in Nordrhein-Westfalen gibt keine
Abstimmungsempfehlung ab. In Bochum sind knapp 90 Prozent der
Belegschaft in der IG Metall. Für die Annahme würde
Die Vielfalt lokaler Medienangebote in Deutschland
schrumpft. Aktuelle Studien belegen diesen Trend überzeugend. Die
Ergebnisse der Untersuchungen unter anderem vom Formatt Institut in
Dortmund werden in der aktuellen "M Menschen Machen Medien 2/2013"
beschrieben und eingeordnet. Kennzeichnend auf den lokalen
Medienmärkten ist eine fortschreitende multimediale Konzentration
zugunsten einiger Unternehmen. Ein Beispiel dafür ist die
Mediengruppe um die Augsburger A
Die rund 800 Beschäftigten der
MEDIAN Kliniken Bad Salzuflen werden rückwirkend ab dem 1. Januar
2013 einen Zuschlag auf ihren derzeitigen Lohn bzw. Gehalt bekommen.
Wie Andreas Finkel, Verwaltungsdirektor der Kliniken, bekanntgab,
reagiert das Unternehmen damit auf den bisher ergebnislosen Ausgang
der Tarifgespräche mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. In den
bisherigen Verhandlungsrunden hatte ver.di keinerlei Bereitschaft zu
einem Kompromiss erkennen lassen. Damit
Als "völlig überzogen" hat der Verhandlungsführer
des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Georg Wallraf,
heute in Berlin die Forderungen der Gewerkschaft ver.di nach 5,5
Prozent mehr Gehalt für Redakteure an Tageszeitungen bezeichnet. Im
Vorfeld der Verhandlungen über einen neuen Gehalts- und
Manteltarifvertrag machte Wallraf deutlich, dass nur dann Aussicht
auf Erfolg bestehe, wenn in dem neuen Tarifwerk sowohl die
schwierigen wirtschaftl