Großhandelspreise deutlich gestiegen

Die Großhandelspreise in Deutschland sind im Juli 2011 um 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Dies teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag mit. Im Juni 2011 waren die Preise um 8,5 Prozent gestiegen, im Mai um 8,9 Prozent. Der Großhandelsverkaufspreisindex im Juli 2011 sank gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent. Verglichen mit Juli 2010 waren auf Großhandelsebene im Juli 2011 insbesondere Getreide, Saatgut und Futtermittel deutlich teurer, dere

Statistik: 3,0 Prozent weniger Unternehmensinsolvenzen im Mai 2011

Im Mai 2011 haben die deutschen Amtsgerichte 3,0 Prozent weniger Unternehmensinsolvenzen gemeldet als im Vorjahresmonat. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2.611 Unternehmensinsolvenzen. Damit lag zum neunten Mal in Folge die Zahl der Unternehmensinsolvenzen niedriger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen war im Mai 2011 mit 9.383 Fällen um 9,7 Prozent höher als im Mai 2010. Einen Anstieg der Verbraucherinsolvenzen gab es zuletzt im

Deutsche Ausfuhren im Juni 2011 um 3,1 Prozent gegenüber Vorjahr gestiegen

Die deutschen Ausfuhren sind im Juni 2011 um 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, wurden demnach Waren im Wert von 88,3 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 75,6 Milliarden Euro eingeführt. Damit liegen die Einfuhren 6,0 Prozent höher als im Juni 2010. Im Vormonatsvergleich war die Entwicklung von Aus- und Einfuhren kalender- und saisonbereinigt gegenläufig: W

DIHK-Umfrage: Unternehmen vergeben schlechte Noten an den Standort Deutschland

Mit der Entwicklung der Strompreise nach der Energiewende sind deutsche Unternehmen hochgradig unzufrieden. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) zu den Standortqualitäten Deutschlands, wie der "Spiegel" meldet. 1.400 Firmen nahmen daran teil. Die Energiekosten bewerteten sie mit der Schulnote 4,2. Wegen mangelnder öffentlicher Akzeptanz gegenüber Großprojekten vergaben die Manager nur die Note 4,1. Mit mangelhaft

Deutschland hat zu viele Maschinisten und Internetausdrucker: Der Mächtige hat die bessere Software

Düsseldorf – Michael J. Saylor, Vorstandschef von Microstrategy, hat bei einer Konferenz in Monte Carlo sein Portmonee ausgepackt und bekundet, wie er es hassen würde, den ganzen Bargeld-Kram mit sich herumschleppen zu müssen. „Gibt es nicht eine Möglichkeit, daraus eine Software-Lösung zu machen“, fragte Saylor das Publikum. Das sei ein wichtiger Punkt, so der Unternehmensberater Bernhard Steimel im Interview mit Service Insiders: „Grundsätzlich werden Dinge anders

Deutsche Autofahrer lehnen E10 weiterhin mehrheitlich ab

Die deutschen Autofahrer lehnen auch fünf Monate nach der Einführung die neue Kraftstoffsorte E10 mit großer Mehrheit ab. Nach Zahlen des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV), die der "Frankfurter Rundschau" (Montag-Ausgabe) vorliegen, griff im Juni nur jeder siebte Tankstellenkunde mit Benzinmotor nach der Sorte mit dem erhöhtem Bioethanol-Anteil von zehn Prozent. Laut den MWV-Zahlen entfielen im Einführungsmonat Februar gerade einmal acht Prozent des Ben

Gesamtmetallchef Kannegiesser erwartet bis zu 80.000 zusätzliche Arbeitsplätze

Die deutsche Metallindustrie hat die Einbußen der Wirtschaftskrise fast aufgeholt. "Seit April 2010, dem Wendepunkt nach der Krise, sind 120.000 Stammarbeitsplätze in unserer Industrie entstanden. Und bis Jahresende sollten nochmals 60.000 bis 80.000 hinzukommen", sagte Martin Kannegiesser, Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, dem "Tagesspiegel" (Montagausgabe). Den Erfolg der deutschen Firmen erklärte er mit "unserem Produktportfolio, da

ThyssenKrupp-Chef Hiesinger prangert Energiepolitik der Bundesregierung an

Der neue ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger hat die Energiepolitik der Bundesregierung in seinem ersten großen Interview nach dem Amtsantritt Anfang des Jahres scharf kritisiert. Die von der Bundesregierung avisierten Ziele, so Hiesinger im Gespräch mit dem Nachrichten-Magazin "Der Spiegel", seien von der Aufgabe vergleichbar mit den Anstrengungen bei der Wiedervereinigung. Um so unverständlicher sei es, dass die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie nicht

Statistik: Großhandelsumsatz im zweiten Quartal 2011 real um 1,2 Prozent gestiegen

Die deutschen Großhandelsunternehmen setzten im zweiten Quartal 2011 nominal 8,2 Prozent und real 1,2 Prozent mehr um als im zweiten Quartal 2010. Dies teilte das Statistische Bundesamt mit. Der Großhandel mit Rohstoffen, Halbwaren und Maschinen, der ein Indikator für die Industrieproduktion und den Export ist, steigerte den Umsatz im zweiten Quartal 2011 nominal um 10,7 Prozent und real um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Auch im Großhandel mit Konsumg&uuml