Neue Presse Hannover: Kriminologe Pfeiffer für Vorratsdatenspeicherung

Nach den Anschlägen von Paris fordert Christian
Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts
Niedersachsen, die Vorratsdatenspeicherung im Kampf gegen den
Terrorismus. Im Interview mit der hannoverschen "Neuen Presse"
(Samstagsausgabe) sagte Pfeiffer: "Man kann mit der
Vorratsdatenspeicherung Kommunikationswege nachvollziehen und daran
anknüpfend ermitteln." Mit Blick auf die Bluttat gegen das
Satiremagazin "Charlie Hebdo" sagte der

Stuttgarter Nachrichten: Terror / Paris

Die Meinungsfreiheit ist nicht tot. Sie lebt!
Der Beweis besteht aus drei französischen Worten: "Je suis Charlie."
Ich bin Charlie. Eine Formel, die all das beinhaltet, wofür die
Freunde der Freiheit stehen und wogegen die Feinde der Freiheit
kämpfen. So schlicht diese Formel ist, sie stellt die erste und
wichtigste Antwort auf die islamistische Terrorideologie dar, jenes
blasenwerfende Gebräu aus totalitären Machtansprüchen und religiösen
Vers

neues deutschland: Reaktionen auf den Anschlag von Paris: Politische Leichenfledderei

Allzu viel Anstand durfte man von führenden Köpfen
aus der ausländerfeindlichen Pegida-Bewegung und der
rechtspopulistischen Alternative für Deutschland ohnehin nicht
erwarten. Die Brüder im Geiste bedienen sich flott in der
Vorratskiste der Vorurteile und kupfern politische Symbolik von
überall her ab. Pegida entwickelt dabei kleptomanische Züge: Sie
nennen ihre Massenaufläufe Montagsdemonstrationen und entfachen den
Ruf »Wir sind das Volk&la

WAZ: Heuchler und Brandstifter – Kommentar von Walter Bau zur Islam-Debatte

Trauer, Schmerz und Wut einen die Franzosen nach dem
Anschlag von Paris. Die Solidarität im Ausland ist riesig. Doch schon
jetzt deutet sich an, dass der Streit um den Umgang mit Zuwanderung,
Islam und Integration demnächst umso schärfer neu ausbrechen dürfte.
Die Populisten und Islamfeinde versuchen bereits auf perfide Weise,
die Bluttat für ihre Interessen zu instrumentalisieren.

Die französische Rechtsauslegerin Marine Le Pen ruft den "Krieg
gegen de

Neue Presse Hannover: Haitzinger würde Mohammed wieder karikieren

Der Karikaturist Horst Haitzinger zeigt sich
"entsetzt" nach dem mörderischen Anschlag auf seine französischen
Kollegen in Paris. Haitzinger sagte der "Neuen Presse" in Hannover,
er würde das Attentat selbst nicht karikieren: Dazu könne man beim
besten Willen mit Mitteln der Satire nichts machen. "Zu dem
grauenhaften Ereignis an sich kann man nur etwas machen, was dann als
plattes Pathos rüberkommt. Es wäre ein Einrennen offener Tü

Weser-Kurier: Kommentar von Peter Bauer zum Terroranschlag in Paris

Der Schock, ausgelöst durch das Attentat in Paris,
sitzt tief. Nicht nur bei den Franzosen, nicht nur bei den vielen
Journalisten, die für ihre Arbeit allen Mut brauchen. Nein, dieser
Angriff auf die Pressefreiheit rüttelt an den Grundfesten aller
demokratisch verfassten Gesellschaften. Umso mehr gilt es, ihre
Überlegenheit und ihre Standhaftigkeit in die Waagschale einer
Auseinandersetzung zu werfen – einer Auseinandersetzung, die an
Intensität offenbar nicht ver

Stuttgarter Nachrichten: Anschlag in Paris

Und die Mohammed-Karikaturen, die weltweit
Muslime empörten? Dreimal in 20 Jahren habe es so etwas gegeben, hat
der Redaktionsleiter des französischen Satiremagazins "Charlie Hebdo"
geantwortet. Gestern ist "Charb", so sein Kürzel, ermordet worden.
Mit elf anderen. Gut und selbstverständlich, dass der Rat der Muslime
in Frankreich "im Namen aller Muslime" den Anschlag als barbarisch
verurteilt. Richtig ist aber auch, dass es wieder die schmut

WAZ: Ein Anschlag auf die Demokratie – Kommentar von Chefredakteur Andreas Tyrock

Mit dem Massaker von Paris hat der Terror gegen die
freie Welt eine neue Dimension erreicht. Die Täter gingen derart
erbarmungslos gegen die Journalisten und Polizisten vor, dass einem
der Atem stockt. Das Morden bewegt und schockiert. Zugleich hat die
Brutalität, getrieben von blindwütigem Hass und ungeahnter
Feindseligkeit, den Menschen in den westlichen Demokratien und damit
uns allen endgültig die Augen geöffnet. Die Bedrohung ist
gegenwärtig.

Mord un

neues deutschland: Bluttat gegen»Charlie Hebdo«: Ein Anschlag auf uns alle¶

»Wir veröffentlichen Karikaturen über jeden und
alles jede Woche«, so hat Chefredakteur Stéphane Charbonnier einmal
das Programm von »Charlie Hebdo« beschrieben. Er hatte dies vor ein
paar Jahren in Erinnerung rufen müssen, weil der Satirezeitung
irgendwann das Etikett »islamkritisch« aufgeklebt worden war. Nie
wäre es jemandem in den Sinn gekommen, von einem »christuskritischen«
Magazin zu sprechen – trotz all der J