Im Sport ist die Sache klar: der zweite Sieger hat
keinen Anspruch auf die Goldmedaille – auch wenn er noch so engagiert
gekämpft hat. Im Poker um die Macht in Brüssel hätte die SPD diese
sportliche Selbstverständlichkeit gerne außer Kraft gesetzt – und
ihren Spitzenkandidaten Martin Schulz zum mächtigen deutschen
Vertreter in der EU-Kommission gemacht. Kein Zweifel: Martin Schulz
könnte den Job in der EU-Exekutive. Und er hat maßgeblich Anteil
dar
Gibt es inzwischen eigentlich einen Posten
innerhalb der Europäischen Union, für den Martin Schulz in den
vergangenen Wochen noch nicht gehandelt worden ist? Ketzerisch könnte
man sagen: Vermutlich für den des Hausmeisters in Brüssel. Er werde
alles daran setzen, Kommissionspräsident zu werden, hat der SPD-Mann
am Abend der Europawahl getönt. Obwohl das Ergebnis seiner Partei
trotz Zugewinn für so viel Selbstbewusstsein keinen Anlass bot.
Späte
Vor dem Hintergrund der Informationen des
WDR-Magazins Monitor zur Modernisierung der US-Atomwaffen in
Deutschland kritisiert die Grünen-Sicherheitsexpertin Agnieszka
Brugger das Verhalten der Bundesregierung als "skandalös".
"Schwarz-Rot hat sowohl Parlament als auch Öffentlichkeit über die
Stationierung und Modernisierung der in Deutschland gelagerten
US-Atomwaffen offensichtlich mit Absicht in die Irre geführt", sagte
die Bundestagsabgeordne
Götz Schartner dringt in fremde Netze ein, um
Sicherheitslücken aufzudecken. Über seinen Beruf als sogenannter
Penetrationstester spricht der Hacker im Interview mit der in Berlin
erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland" (Wochenendausgabe):
»Wir haben bereits siebenstellige Beträge auf andere Konten gebucht.«
Wie einfach Computersysteme zu manipulieren sind und welche
Gefahren durch das Internet drohen, erläutert Schartner am Beispiel
So eine Nachricht lädt eigentlich dazu ein, die
Sektkorken knallen zu lassen: Der Reichtum ist im letzten Jahr
weltweit auf gigantische 52,62 Billionen US-Dollar gestiegen. Dies
vermelden die Beratungsfirma Capgemini und die Vermögensberater von
RBC. Zu dumm, dass die Herausgeber dieser Studie nur auf das reichste
eine Prozent der Bevölkerung des Planeten schauen, nämlich auf
Vermögen ab einer Summe von einer Million US-Dollar. Was unter dieser
Grenze kreucht und fl
Nun dürfte es auch zu David Cameron durchgedrungen
sein: In der Auseinandersetzung um die Besetzung des
EU-Kommissionsvorsitzes hat sich der britische Premier verzockt. Mit
seiner frühen und unwiderruflich formulierten Ablehnung des
Luxemburgers Jean-Claude Juncker als Nachfolger von José Manuel
Barroso verspielte der Konservative die für ihn gar nicht so gering
zu schätzende Verhandlungsmasse. Die Trümpfe ziehen nun andere aus
den Ärmeln. Italiens Pre
"Da hat die deutsche Justiz ja gerade noch die
Kurve gekriegt. Zu Recht hat das Bundesverfassungsgericht
entschieden: Eine Radfahrerin, die durch die Fahrlässigkeit einer
Autofahrerin Dauerschäden erlitten hat, trifft keine Mitschuld – auch
wenn sie keinen Helm getragen hat. Damit ist klar: Dem Unfallopfer
steht voller Schadenersatz zu. Außerdem schwingen sich die
Verfassungsrichter nicht zu Gesetzgebern auf, indem sie die
Helmpflicht einführen. Und die skandal&ou
Friedensorganisationen wollen stärker über
Kriegslügen und Kriegspropaganda aufklären. "Wo immer eine Seite
dämonisiert wird, ist Vorsicht geboten", warnt Clemens Ronnefeldt,
Friedensreferent beim deutschen Zweig des Versöhnungsbundes, im
Gespräch mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung neues
deutschland (Mittwochausgabe). In den seltensten Fällen trage bei
Kriegen eine Seite allein die Verantwortung für die Eskalation. Daher
h&au
Nach der verlorenen Stichwahl um den Posten des
Oberbürgermeisters in Düsseldorf regiert die CDU nur noch in dreien
der 20 größten Städte Deutschlands: Wuppertal, Münster und Dresden.
"Um gesellschaftspolitisch mehrheitsfähig zu bleiben, müssen wir uns
stärker um die Städte kümmern", sagt der Berliner
Bundestagsabgeordnete Kai Wegner in der am Mittwoch erscheinenden
Ausgabe des stern. "Auf Bundesebene haben wir uns zu e
SPD-Generalsekretärin Fahimi hat mit Unverständnis
auf die Kritik an Bundesfeldwebel Gauck reagiert. Man könnte das für
eine Schelte an der Linkspartei halten. Es ließe sich aber auch als
Abmahnung der SPD-Linken verstehen. Deren Wortführer Stegner hatte
kurz zuvor mit einem Papier für Schlagzeilen gesorgt, wonach darin
eine Aufforderung zum »Kurswechsel in der Außenpolitik«
niedergeschrieben sei. Ein Angriff auf Steinmeier? So einfach