„nd.DerTag“: Rechte Schauermärchen – Kommentar zur OECD-Studie über die Arbeitsmarkt-Integration von Migranten

„nd.DerTag“: Rechte Schauermärchen – Kommentar zur OECD-Studie über die Arbeitsmarkt-Integration von Migranten

Hach, da lacht das Journalistinnen-Herz. Die neue OECD-Studie bestätigt: Die Rechte heizt die Migrationsdebatte zu Unrecht an, und der Tenor, Deutschland sei mit der Integration überfordert, ist fehlgeleitet. Die neuesten Zahlen zeigen: Im Vergleich zu anderen Hauptzielländern wie Australien oder Österreich integriert Deutschland besonders viele Menschen in den Arbeitsmarkt, Tendenz steigend. Die Investitionen der vergangenen zwei Jahrzehnte zeigen Wirkung und zahlen sich nun

Kirchenrechtler Schüller zum Schmerzensgeld bei Missbrauch: Haltung des Landgerichts Köln lässt Opfern zivilrechtlich keine Chance

Kirchenrechtler Schüller zum Schmerzensgeld bei Missbrauch: Haltung des Landgerichts Köln lässt Opfern zivilrechtlich keine Chance

Der in Münster lehrende Kirchenrechtler Thomas Schüller befürchtet weitreichende Konsequenzen aus dem Prozess des Missbrauchsopfers Melanie F. gegen das Erzbistum Köln. "Würde die Auffassung des Richters Schule machen, dann hätten Betroffene in Deutschland keine zivilrechtliche Chance, keine mehr", sagte Schüller der Kölnischen Rundschau (Donnerstagausgabe und online). Die zuständige Zivilkammer des Landgerichts Köln hatte deutlich gema

„nd.DerTag“: Handfeste Unterschiede – Kommentar zum ersten Gleichwertigkeitsbericht der Bundesregierung

„nd.DerTag“: Handfeste Unterschiede – Kommentar zum ersten Gleichwertigkeitsbericht der Bundesregierung

Viel Positives, noch ein paar Probleme, einige davon eher gefühlt – dieses Bild von den Lebensverhältnissen in Deutschland möchte die Bundesregierung vermitteln. Im erstmals vorgelegten Gleichwertigkeitsbericht geht es nicht nur, aber vor allem um Unterschiede zwischen Ost und West. Wer die bestreiten wollte, würde sich lächerlich machen, deshalb versucht man sie lieber kleinzureden.

Natürlich hat sich viel getan in fast 35 Jahren deutscher Einheit, aber zur Randno

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Merih Demirals Wolfsgruß: Wie viel Nationalstolz verträgt der Fußball? / EM 2024

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Merih Demirals Wolfsgruß: Wie viel Nationalstolz verträgt der Fußball? / EM 2024

Zuschauer und Spieler gebührt ein großer Spielraum zum Zeigen ihrer Gefühle. Wenn aber Demiral seine "türkische Identität" als Grund dafür nennt, dass er spontanen Torjubel in ein alles andere als spontanes Bekenntnis zu seinem extremen Nationalismus ummünzt, stellt sich die Frage: Wen will er für blöd verkaufen?

Dass Deutschland Raum lässt für Siegesfeier-Autokorsos mit reichlich Lärm und Verkehrsbehinderung und voll von t&

Ordnungsgeld im Bundestag: Ein richtiger Schritt / Kommentar von Rebekka Wiese

Ordnungsgeld im Bundestag: Ein richtiger Schritt / Kommentar von Rebekka Wiese

Wer pöbelt, soll schneller Strafe zahlen müssen. Außerdem sollen dann 2000 statt 1000 Euro Ordnungsgeld fällig werden, im Wiederholungsfall sogar 4000 Euro. (…) Dass der Ton rauer geworden ist, liegt vor allem an der AfD, die in ihren Reden eine besondere Schärfe ins Parlament getragen hat. Aber auch die anderen Parteien vergreifen sich immer häufiger in der Wortwahl. Natürlich darf es im Parlament auch mal hart zu gehen. Persönliche Beleidigungen oder

„Berliner Morgenpost“: Peinlich und ungeschickt – Kommentar von Theresa Martus zu Baerbocks Nachtflug mit Ausnahmegenehmigung

„Berliner Morgenpost“: Peinlich und ungeschickt – Kommentar von Theresa Martus zu Baerbocks Nachtflug mit Ausnahmegenehmigung

Bei der Abwägung, wann man eine Reise mit dem Flugzeug antreten sollte und wann man lieber am Boden bleibt, gibt es verschiedene Metriken, die relevant sind. Zeit, Euro, CO2-Ausstoß. Für Politikerinnen und Politiker, zumal für die Grünen, außerdem: die öffentliche Wahrnehmung.

Mindestens aus dieser Perspektive heraus hat der relativ kurze Flug, den Annalena Baerbock kürzlich nach dem Länderspiel der DFB-Elf von Frankfurt nach Luxemburg nahm, gar ke

„nd.DerTag“: Tut einfach das Naheliegende! – Kommentar zu den Vorschlägen von Nichtregierungsorganisationen, wieder eine Vermögensteuer einzuführen

„nd.DerTag“: Tut einfach das Naheliegende! – Kommentar zu den Vorschlägen von Nichtregierungsorganisationen, wieder eine Vermögensteuer einzuführen

Alle paar Monate wieder bei der Debatte um den nächsten Staatshaushalt bietet sich das gleiche Bild: Da zu wenige Einnahmen erwartet werden und die Schuldenbremse nicht ernsthaft zur Debatte steht, gibt es Streit darüber, wer wo wie viel einsparen soll. So ist es auch aktuell beim Streit in der Ampel-Koalition. Dabei gäbe es noch einen dritten Weg: dort Geld einzutreiben, wo sich der Staat bislang sehr zurückhält – bei den Vermögen insbesondere der Superreichen.

Se

Schlimmer als jede Attacke der Opposition

Schlimmer als jede Attacke der Opposition

Wenn eine führende Wirtschaftspolitikerin ihren Mitgliedsausweis abgibt, weil sie mit der Wirtschaftspolitik des zuständigen Ressortchefs aus ihrer Partei, Robert Habeck, unzufrieden ist, wiegt das schwerer als jede Attacke der Opposition. Sekmen ist offensichtlich nicht der Ansicht, dass die Grünen Ökologie und Ökonomie in Einklang bringen, wie sie selbst beteuern. Indem sie dann noch erklärt, wie sie sich eine Debattenkultur vorstellt, bescheinigt Sekmen ihrer Ex-

CDU-Urgestein Wolfgang Bosbach macht Christian Lindner für schlechte Umfragewerte der Ampel verantwortlich

CDU-Urgestein Wolfgang Bosbach macht Christian Lindner für schlechte Umfragewerte der Ampel verantwortlich

Der frühere Bundestagsabgeordnete der CDU, Wolfgang Bosbach, gibt Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) die Schuld an den schlechten Umfragewerten der Ampel-Regierung in Berlin. Die Grünen in NRW seien geschickt, weil sie der Versuchung widerständen, die "Opposition in der Koalition zu sein", sagte der Innenexperte dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstagausgabe). "Das macht Lindner im Bund und stürzt damit Rot-Grün von einer Verzweiflun

CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach erwartet „hammerharten“ Bundestagswahlkampf – 72-Jähriger strikt gegen Koalition mit den Grünen

CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach erwartet „hammerharten“ Bundestagswahlkampf – 72-Jähriger strikt gegen Koalition mit den Grünen

Der frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach geht davon aus, dass die CDU im nächsten Jahr vor einem schweren Bundestagswahlkampf steht. "Der Wahlkampf wird hammerhart, weil er nicht nur gegen die Union geführt werden wird, sondern gegen die Person des Kanzlerkandidaten", sagte der Innenexperte der Union dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstagausgabe). Friedrich Merz wisse, wie "hoch die Erwartungshaltung" an ihn sei. "Er ist in den