Zahl des Monats September 2016: 52 Prozent

52 Prozent der in den ersten acht Monaten 2016
ausgeschriebenen Rabattvertragslose zielen auf einen exklusiven
Rabattvertrag mit nur einem einzigen Hersteller ab.

– Für den Großteil des Generikamarktes bestehen Rabattverträge.

– Die Krankenkassen entscheiden eigenverantwortlich, ob sie für
einen Wirkstoff Rabattverträge exklusiv mit einem einzigen
Hersteller oder mit mehreren Unternehmen schließen.

– In den ersten acht Monaten setzen die

Arzneimittelausgaben – Arzneiverordnungsreport (AVR): Einführung in die GKV-Zahlenakrobatik

Die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung
(GKV) für patentgeschützte Arzneimittel sind in 2015 um 1,3 auf 14,9
Milliarden Euro gestiegen. Was für die Krankenkassen ein "neues
Rekordniveau" ist, stellt aber bei genauem Hinsehen den langjährigen
Durchschnittswert für dieses Segment dar.

Der Arzneiverordnungsreport (AVR) ist eine Institution. Auf über
800 Seiten haben das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) und
die Arzneimittelkommiss

Arzneiverordnungs-Report 2016: Arzneimittel-Experten fordern konkrete Schritte gegen Hochpreispolitik

Die Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen
Krankenversicherung (GKV) haben 2015 das neue Rekordniveau von 36,9
Milliarden Euro erreicht. Damit sind die Kosten in nur zwei Jahren um
4,8 Milliarden Euro gestiegen. Wie der heute veröffentlichte
Arzneiverordnungs-Report 2016 zeigt, ist diese Entwicklung zum
größten Teil durch den Patentmarkt begründet. Der patentgeschützte
Fertigarzneimittelmarkt verursachte im Vergleich zum Jahr 2014
Mehrkosten von 1,3 Milliarden Euro

Jahresrechnung 2015 / BKK-VBU: Ausgaben für beste Versorgung überschreiten erstmals Milliardengrenze

Erstmals in der fast 25-jährigen Geschichte der
Betriebskrankenkasse Verkehrsbau Union (BKK-VBU) haben die
Leistungsausgaben die Milliardengrenze überschritten: Das geht aus
der Jahresrechnung 2015 hervor. Der Verwaltungsrat der BKK-VBU nahm
die Jahresrechnung auf seiner heutigen Sitzung einstimmig ab und
entlastete Vorständin Andrea Galle.

Finanzergebnis

Im vergangenen Geschäftsjahr stiegen die Einnahmen – unter anderem
durch die Fusion mit der BKK Medicus zum

Debeka hat unverändert die zufriedensten Kunden – Kundenmonitor Deutschland veröffentlicht jährliche Studie – Private Krankenversicherung im Aufwärtstrend

Die Debeka Krankenversicherung und die Debeka
Bausparkasse haben erneut die zufriedensten Kunden der Branche. Zu
diesem Ergebnis kam der Kundenmonitor Deutschland, herausgegeben von
der ServiceBarometer AG, der in dieser Woche veröffentlicht wurde.
Mit der "Note" 1,88 befindet sich der größte Private
Krankenversicherer Deutschlands auf dem Vorjahresniveau ("Note"
1,87). Das Unternehmen belegt bei der jährlich durchgeführten Umfrage
bereits seit

Präventionsstudie 2016: Sieben von zehn jungen Bundesbürgern klagen über Alltagsstress / Stressquote hat seit 2014 um mehr als zehn Prozentpunkte zugenommen

Das Leben wird für junge
Bundesbürger offenbar immer beschwerlicher: 74 Prozent der 14- bis
34-Jährigen geben an, ihr Leben sei im vergangenen Jahr anstrengender
geworden. 68 Prozent fühlen sich regelmäßig gestresst – Tendenz seit
Jahren steigend. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Studie
"Zukunft Gesundheit 2016" der Schwenninger Krankenkasse und der
Stiftung "Die Gesundarbeiter". Mehr als 1.000 Jugendliche und junge
Erwachsene

Fehlzeiten-Report 2016: Mitarbeitergesundheit leidet unter schlechter Unternehmenskultur

Eine schlechte Unternehmenskultur geht mit einem
deutlich höheren gesundheitlichen Risiko für Mitarbeiter einher,
lautet das Ergebnis einer Befragung unter rund 2.000 Beschäftigten im
aktuellen Fehlzeiten-Report 2016 des Wissenschaftlichen Instituts der
AOK (WIdO). So ist jeder Vierte, der seine Unternehmenskultur als
schlecht bewertet, auch mit der eigenen Gesundheit unzufrieden. Bei
den Befragten, die ihr Unternehmen positiv sehen, war es nur jeder
Zehnte. Helmut Schrö

AOK: Zytostatika-Ausschreibungen erhalten

Zur Kampagne der ABDA und DKG gegen die
Zytostatika-Ausschreibungen der AOKs erklärte der
Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch:

"Mit falschen Behauptungen und geschickter Desinformation
versuchen einzelne Apotheker und Onkologen sowie ihre Verbände
derzeit, die vom Gesetzgeber gewünschten Ausschreibungen im Bereich
der Zytostatika-Versorgung zu Fall zu bringen. Wie schon zur
Einführung der Arzneimittelrabattverträge werden auf dem R&

Ärzte und Apotheker fordern Ende der Ausschreibungen für Krebsmedikamente (FOTO)

Ärzte und Apotheker fordern Ende der Ausschreibungen für Krebsmedikamente (FOTO)

Ärzte und Apotheker in Deutschland wollen gemeinsam die
bestehende, effiziente Versorgung der Patienten mit lebenswichtigen
Krebsmedikamenten erhalten. Die Heilberufler fordern deshalb den
Gesetzgeber auf, ab sofort keine Exklusivausschreibungen von
Krankenkassen unter Apothekern für Zytostatika-Zubereitungen zu
Lasten der gesetzlich krankenversicherten Patienten mehr zuzulassen.
Solche Exklusivverträge gefährden die Versorgungsqualität, schränken
den Pat