Der größte Feind des Autos ist das Auto selbst / Auf den deutschen Autobahnen ging es im Jahr 2024 häufig nicht voran. Das ließe sich ändern.

Der größte Feind des Autos ist das Auto selbst / Auf den deutschen Autobahnen ging es im Jahr 2024 häufig nicht voran. Das ließe sich ändern.

Einen entscheidenden Punkt erwähnt der ADAC selbst. Er wirbt dafür, das Deutschlandticket zu erhalten und nicht wesentlich teurer zu machen. Wer mit Bus und Bahn zur Arbeit fährt, ist nicht aufs Auto angewiesen. Dazu muss es den Bus aber erst einmal geben. Nicht in allen Regionen Deutschlands kann man auf das Auto einfach verzichten. Umso wertvoller ist es, dort umzudenken, wo es möglich ist. Die Politik muss dafür sorgen, dass es attraktive Alternativen gibt.Je mehr Aut

„nd.DerTag“: Kein ostdeutsches Rätsel – 35 Jahre deutsche Einheit sowie Einstellungen zu Demokratie und Migration im Osten / Kommentar

„nd.DerTag“: Kein ostdeutsches Rätsel – 35 Jahre deutsche Einheit sowie Einstellungen zu Demokratie und Migration im Osten / Kommentar

Zwischen der Bundestagswahl und dem 35. Jahrestag der deutschen Einheit wird viel Zeit sein, um über die immer gleichen Fragen nachzudenken: Wie ticken die Ostdeutschen? Warum sind sie so unzufrieden? Und weshalb wählen sie so komisch? Wahrscheinlich werden die bekannten Erklärungsmuster bemüht, denen zufolge einstige DDR-Bürger – diktaturgeschädigt, wie sie sind – mit der Demokratie auch Jahrzehnte später noch fremdeln, Ausländer lieber nicht in ihrer N&a

Ein Deutschlandpakt für die Pflege ist nötig

Ein Deutschlandpakt für die Pflege ist nötig

Wo soll das eigentlich noch hinführen? Bei 2 984 Euro liegt der Eigenanteil mittlerweile, den Pflegebedürftige im ersten Jahr im Heim selbst tragen müssen. Zum Vergleich: Die Brutto-Standardrente lag zum Stichtag des 1. Juli 2024 bei 1 769 Euro. Bereits heute ist ein Drittel der Pflegebedürftigen auf Sozialhilfe angewiesen. Zugleich sind die Pflegeleistungen erneut angestiegen.

Doch nicht allein der Bund ist für die sich verschärfende Pflegekrise verantwortlich. Di

Pflege braucht Hilfe

Pflege braucht Hilfe

Die Eigenanteile im Heim haben inzwischen ein inakzeptables Ausmaß erreicht. Immer weniger Menschen können ihre Pflege mit eigenen Einkünften bezahlen. Mehr als ein Drittel aller Pflegebedürftigen in Heimen ist bereits auf Sozialhilfe angewiesen, Tendenz steigend. Das Sozialsystem Pflege verdient die Bezeichnung "Versicherung" nicht mehr, wenn Betroffene am Ende doch wieder auf staatliche Almosen angewiesen sind. Eine neue Regierung muss die Pflege grundsätzli

Scharfe Kritik an Caritas wegen des Umgangs mit Missbrauch in Kinderheimen/Autorin Christiane Florin: Völliges Desinteresse der Institution an Aufarbeitung

Scharfe Kritik an Caritas wegen des Umgangs mit Missbrauch in Kinderheimen/Autorin Christiane Florin: Völliges Desinteresse der Institution an Aufarbeitung

Die Journalistin und Buchautorin Christiane Florin übt scharfe Kritik an der Caritas wegen des Umgangs mit Missbrauchsfällen in Kinderheimen des katholischen Sozialverbands. "Ich mache die Erfahrung, dass es für die Institutionen mit der christlichen Nächstenliebe im Namen immer etwas Wichtigeres gibt, als sich diesem Kapitel ihrer Geschichte und den betroffenen Menschen zu widmen", sagte Florin dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstag-Ausgabe). Bei ih

NRW-Verfassungsschutz nach Bauschaum-Attacke: Verstärkte Manipulationsversuche Russlands im Wahlkampf -„Hetze insbesondere gegen die Grünen“

NRW-Verfassungsschutz nach Bauschaum-Attacke: Verstärkte Manipulationsversuche Russlands im Wahlkampf -„Hetze insbesondere gegen die Grünen“

Russland versucht nach Beobachtung des NRW-Verfassungsschutzes offenbar massiv die anstehenden Bundestagswahlen zu manipulieren. Verfassungsschutz-Chef Jürgen Kayser warnte im Gespräch mit dem "Kölner-Stadt-Anzeiger" (Donnerstag-Ausgabe) vor einem alarmierenden Trend durch die Operationen russischer Dienste: "Gezielt bauen die Russen über Twitter fingierte Profile auf, die dann etwa den Slogan kolportieren, dass die Unterstützung der Ukraine Deutschland in

Scholz: Gemeinsame Beschlüsse zur Migrationspolitik vor der Wahl möglich/SPD-Spitzenkandidat zeigt Verständnis für Proteste gegen Oppositionsführer Merz und CDU/CSU Absage an gewaltsamen Protest

Scholz: Gemeinsame Beschlüsse zur Migrationspolitik vor der Wahl möglich/SPD-Spitzenkandidat zeigt Verständnis für Proteste gegen Oppositionsführer Merz und CDU/CSU Absage an gewaltsamen Protest

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hält Beschlüsse zur Migrationspolitik noch vor der Bundestagswahl für möglich. "Meine Hand ist ausgestreckt für gemeinsame Lösungen", sagte Scholz dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstag-Ausgabe). Vorlagen zur Umsetzung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems, zu erweiterten Befugnissen der Sicherheitsbehörden und einer Reform des Bundespolizeigesetzes lägen "beschlussreif im Bundestag&quo

„Ärgernis“ – Ex-ZDK-Präsidentin äußert Verständnis für Kramp-Karrenbauer und kritisiert Nachfolgerin

„Ärgernis“ – Ex-ZDK-Präsidentin äußert Verständnis für Kramp-Karrenbauer und kritisiert Nachfolgerin

Ex-Saar-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) erhält nach ihrem Austritt aus dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) wegen dessen Kritik an der Migrationspolitik der Union Rückendeckung von der früheren Chefin des katholischen Laienverbands. Die Saarländerin Rita Waschbüsch, die dem ZdK elf Jahre, von 1988 bis 1997, vorstand, wirft der jetzigen Chefin Irme Stetter-Karp in der Saarbrücker Zeitung (Donnerstagausgabe) vor, ihre Kritik ohne

Eine dritte Partei könnte im Gaza-Konflikt tatsächlich helfen

Eine dritte Partei könnte im Gaza-Konflikt tatsächlich helfen

Eine dritte Partei könnte tatsächlich eine Lösung sein, zumindest den Versuch wäre es wert. Gaza ist jetzt verwüstet, dennoch wollen die gut zwei Millionen Palästinenser zurück in ihre Heimat, die Nachbarstaaten wollen sie ohnehin nicht haben. Diese Menschen einfach umzusiedeln, ist ein schlechter Witz, den man nur mit Verachtung, Größenwahn und Geschäftsinteresse erklären kann. Aber könnten nicht UNO-Beamte und -Truppen dafür sor

„nd.DerTag“: „Groß-USA“ – „Großisrael“, perfekter Match / Kommentar zu den Plänen von US-Präsident Trump für den Gazastreifen

„nd.DerTag“: „Groß-USA“ – „Großisrael“, perfekter Match / Kommentar zu den Plänen von US-Präsident Trump für den Gazastreifen

"Die USA werden den Gazastreifen übernehmen", ihn "besitzen", verkündete Donald Trump am Dienstag in einer gemeinsamen Presseerklärung mit einem grinsenden israelischen Premier Benjamin Netanjahu. Ohne konkreter das Wie – direkter US-Besitz oder verwaltet von Israel – zu beschreiben, würde das natürlich auf eine völkerrechtswidrige Besatzung hinauslaufen.

Eine "Riviera des Nahen Ostens" könne der Gazastreifen werden, ohne Pal&auml