„nd.DerTag“: Karl Lauterbachs Expertokratie – Kommentar zur Corona-Recherche von „Süddeutscher Zeitung“, WDR und NDR

„nd.DerTag“: Karl Lauterbachs Expertokratie – Kommentar zur Corona-Recherche von „Süddeutscher Zeitung“, WDR und NDR

Fast täglich twitterte Gesundheitsminister Karl Lauterbach in der Coronazeit vermeintlich spektakuläre Ergebnisse neuer Studien rund um das Virus. Die gab er bisweilen falsch wieder und verschwieg, dass die Studien meist nicht überprüft waren und dass es andere gab, die ihm nicht in den Kram passten. Das Problem war nicht, dass der SPD-Politiker zum "Team Vorsicht" gehörte, sondern dass er sich mit Doktortitel und jahrelanger Erfahrung im Gesundheitswesen selbs

Politik/Sachsen-Anhalt/Bundestagswahl / Halle und Magdeburg nach der Bundestagswahl womöglich ohne direkt gewählte Abgeordnete

Politik/Sachsen-Anhalt/Bundestagswahl / Halle und Magdeburg nach der Bundestagswahl womöglich ohne direkt gewählte Abgeordnete

Halle – Als Ergebnis der nächsten Bundestagswahl könnten erstmals einzelne Regionen Sachsen-Anhalts keinen direkt gewählten Abgeordneten mehr nach Berlin entsenden. Das Umfrageinstitut Insa-Consulere geht davon aus, dass Halle und Magdeburg betroffen sein werden, wie die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Freitagausgabe) berichtet. Eine Insa-Sprecherin sagte der MZ, es handele sich bei der Einschätzung um "Trends, basierend auf derzeit verfügbaren Daten&q

Bei Putins Schattenflotte muss die EU zum Jagen getragen werden

Bei Putins Schattenflotte muss die EU zum Jagen getragen werden

Wenn es um Russland geht, gibt sich die Europäische Union gern besonders entschlossen. Dass es damit nicht immer weit her ist, kann jeder sehen, der sich mit einem Fernglas an den Strand von Warnemünde stellt. Er wird nicht allzu lange warten müssen, bis er auf der Ostsee einen der Seelenverkäufer aus Wladimir Putins Schattenflotte entdeckt, mit der dieser Öl in die Welt transportieren lässt. Diesen Schiffen hat er es maßgeblich zu verdanken, dass die russisch

Umsichtiges Urteil

Umsichtiges Urteil

Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ist eine gute. Zwar sollte sich der Staat mit unvorhergesehenen Eingriffen in den Markt grundsätzlich zurückhalten, weil die Wirtschaft nichts mehr benötigt als verlässliche Rahmenbedingungen. Und auch die Höhe von Unternehmensgewinnen geht die Politik im Prinzip nichts an. In einer Notsituation aber, und um diese handelte es sich im Sommer 2022 zweifellos, helfen die normalen Regeln nicht weiter. Ohne massive Intervention d

Kanzler Scholz schaltet sich bei Thyssenkrupp ein

Kanzler Scholz schaltet sich bei Thyssenkrupp ein

Die angespannte Situation bei Thyssenkrupp hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auf den Plan gerufen. Der Bundeskanzler habe sich in einem Telefonat mit Konzernbetriebsratschef Tekin Nasikkol über die aktuelle Lage des Unternehmens informiert, erklärte ein Regierungssprecher gegenüber der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Donnerstagausgabe). Über Details des vertraulichen Gesprächs wollte er keine Auskunft geben. Thyssenkrupp plant, in der Stahlsparte 11.000 Arbeits

Black Friday einer der einkaufsstärksten Tage im Jahr

Black Friday einer der einkaufsstärksten Tage im Jahr

Halle. Der Freitag vor dem ersten Advent gehört laut dem Handelsverband Sachsen-Anhalt inzwischen zu den einkaufstärksten Tagen des Jahres. "In den Tagen um den ,Black Friday werden die Sachsen-Anhalter etwa 130 Millionen Euro ausgegeben", sagte Verbandsgeschäftsführer Knut Bernsen der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Donnerstag-Ausgabe). Die Zahl sei auf Basis einer Prognose des Deutschen Handelsverbandes (HDE) errechnet. Bundesweit wird an den Akti

Niedersachsens größter Ladepark wird vorerst nicht erweitert / Betreiber der Anlage in Norddeich: „Erstmal muss die Auslastung der vorhandenen Ladepunkte gewährleistet sein“

Niedersachsens größter Ladepark wird vorerst nicht erweitert / Betreiber der Anlage in Norddeich: „Erstmal muss die Auslastung der vorhandenen Ladepunkte gewährleistet sein“

Niedersachsens größter Ladepark in Norddeich wird nicht wie geplant ausgebaut. Ursprünglich sollte der Parkplatz bis 2028 mit 600 Ladestationen ausgestattet werden. "Zurzeit können wir nicht sagen, wann wir das Ziel erreichen werden", sagte Olaf Weddermann, Geschäftsführer der Reederei Norden-Frisia, im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Das Fährunternehmen hat den Ladepark gebaut und betreibt ihn.

Laut Wedderman

Die neue EU-Kommission: Hoffen auf Schlagkraft / Kommentar von Thomas Fricker

Die neue EU-Kommission: Hoffen auf Schlagkraft / Kommentar von Thomas Fricker

Endlich. Ein halbes Jahr benötigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, um die Riege ihrer Kommissare so zusammenzustellen, (…) – eine aufreizend lange Periode entschleunigter Selbstfindung in einer Zeit, die eigentlich vor allem dies verlangt: Handeln nach einem klaren Plan, Tatkraft und Tempo. (…) Von der Leyens Kabinett ist der Versuch, die politisch wie wirtschaftlich disparate EU halbwegs proporzgerecht abzubilden und trotzdem wenigstens auf den wichtigsten Gebieten

Ein fragiles Konstrukt/Die Waffenruhe im Libanon könnte nach jeder Provokation hinfällig sein/ Ein Leitartikel von Maria Sterkl

Ein fragiles Konstrukt/Die Waffenruhe im Libanon könnte nach jeder Provokation hinfällig sein/ Ein Leitartikel von Maria Sterkl

Es kommt eher selten vor, dass Bilder von Autokolonnen das Herz erwärmen. Dass Hunderttausende Menschen im Libanon am Mittwoch endlich wieder in ihre Häuser im Süden zurückkehren konnten, war einer der raren positiven Momente seit dem 7. Oktober. Verloren wurde in diesem Krieg viel. Was aber wurde gewonnen? Zu Beginn des Krieges hofften viele, dass man am Ende dieser Kampfrunde ein Stück weiter sein würde als zum Ende des letzten Libanonkriegs vor 18 Jahren. Dieses

„nd.DerTag“: Fragile Einigung – Kommentar zur Waffenruhe zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz

„nd.DerTag“: Fragile Einigung – Kommentar zur Waffenruhe zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz

US-Präsident Joe Biden hat zum Ende seiner Amtszeit Visionen, will nun auch eine Waffenruhe im Gazastreifen, schwärmt von umfassendem Frieden in der Region, irgendwie. Warum das ausgerechnet jetzt gelingen sollte, bleibt sein Geheimnis. Mit dem Abkommen für ein Ende der Kämpfe im Libanon hat sich der scheidende US-Präsident selbst ein Abschiedsgeschenk beschert, mit dem man ihn als Friedensbringer in Erinnerung behalten soll. So will er vergessen machen, dass seine Regie