Ein zentrales Thema beim Koalitionsgipfel am Donnerstagabend war
die Diskussion um ein zukunftsfestes Rentensystem. Dazu erklärt der
arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Karl Schiewerling:
"Die Ergebnisse des Koalitionsausschusses sind zu begrüßen. Damit
zeigt die Koalition Handlungsfähigkeit. Sie packt gleich mehrere
Punkte an. Das ist gut, denn: Altersabsicher
"Es ist ein erster Schritt in die richtige
Richtung, wenn die Untergrenze von 43 Prozent der Vergangenheit
angehören soll. Aber 46 Prozent sind immer noch zu wenig, wenn
sozialer Abstieg im Alter künftig vermieden werden soll", erklärt
SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich der Vorstellung des
Rentenkonzeptes von Bundesministerin Andrea Nahles. "Wir fordern seit
Langem die Anhebung des Rentenniveaus. Um eine armutsfeste Rente zu
sichern, sollte sie k&
Am vergangenen Wochenende hat Angela Merkel angekündigt, bei der
nächsten Bundestagswahl wieder als Kanzlerkandidatin der Union
anzutreten. Das finden 64 Prozent aller Befragten gut und 33 Prozent
nicht gut. Unter den Anhängern der CDU/CSU unterstützen sie 89
Prozent in ihrer Entscheidung, und 10 Prozent lehnen sie ab (Rest zu
100 Prozent hier und im Folgenden jeweils "weiß nicht").
Wie geht es mit der Rente in den nächsten 30 Jahren
weiter? Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) will am Freitag
das seit langem erwartete Konzept zur Zukunft der Alterssicherung
vorstellen. phoenix überträgt die Pressekonferenz live ab 9.45 Uhr.
Bereits heute kommt die Ministerin mit den Spitzen der großen
Koalition zusammen, um einen Rentenkompromiss zu finden. Zu den
strittigen Punkten gehören die Ost-West-Angleichung, die Solidarrente
sowie die Frage
Die gesetzliche Altersvorsorge kann in Zukunft nicht
mehr halten, was sie einst versprach. Vor zwei Jahren feierte sie
ihren 125. Geburtstag. Bei ihrer Einführung galt sie als Meilenstein
für die soziale Sicherung in Deutschland. Heute ist sie selbst reif
fürs Altenteil. "Die gesetzliche Rentenversicherung kann in Zukunft
nur noch die Basis und Grundversorgung darstellen." ist sich
Finanzexperte Ingo Linn, Vorstand der EFS AG sicher. "Ohne einen
zusätzlic
Jeder dritte Eigenheimbesitzer im Ruhestand hält seine Immobilie
für zu groß. Ein Umzug ist für die Senioren dennoch keine
Alternative. Nur neun Prozent haben sich überhaupt schon mal damit
beschäftigt, die vertraute Umgebung zu verlassen. Das zeigt eine
Studie der Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG in Zusammenarbeit mit
dem Institut für Versicherungswissenschaft der Universität Köln.
Befragt wurden 400 Immobilieneigentümer ab 69 Jahre
"In den Niederlanden nutzen über 90
Prozent der Arbeitnehmer die Chancen betrieblicher
Altersversorgungssysteme. Es muss das Ziel sein, auch hierzulande
ähnlich hohe Prozentsätze zu erreichen", kommentiert Fred
Marchlewski, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Aon Hewitt,
die aktuelle Diskussion um Betriebsrenten. Die jetzt als
Referentenentwurf vorliegende Neuregelung eröffne sowohl
Arbeitnehmern als auch Arbeitgebern erfolgversprechende neue
Die Initiative Pro Riester hat jetzt beim
Wirtschaftsrat der CDU einige Reformoptionen für die Zukunft der
Riester-Rente angeregt. Mit einem Sechs-Punkte-Programm könnte die
Attraktivität der Riester-Rente auch in Zukunft gewährleistet werden,
so die Initiative.
"Die Riester-Rente ist eine Erfolgsgeschichte", sagt Martin
Gräfer, Vorstand der Versicherungsgruppe die Bayerische und
Mitbegründer der Initiative Pro Riester. "Damit das so bleibt,
Der Rentenversicherungsbericht 2016 der Bundesregierung wird zu
dem Ergebnis kommen, dass das Rentenniveau im Jahr 2016 steigt.
Hierzu erklärt der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Weiß:
"Jeden Monat finden weitere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz. Diese überaus
positive Beschäftigungs- und Wirtschaftsentwicklung w
Der neue Gesetzentwurf zur betrieblichen
Altersversorgung (bAV) will flächendeckende Tarifmodelle einführen.
Die diz AG empfiehlt hingegen betriebsindividuelle Lösungen und rät
Arbeitgebern, für die Betriebsrente noch vor einer gesetzlichen
bAV-Reform eine eigene Versorgungsordnung einzurichten.
Nach Meinung von Thorsten Kircheis, Vorstand der diz AG, kommt die
Gesetzesvorlage über einige positive Ansätze nicht hinaus. Dazu
gehörten die Enthaftung