Lange in Planung, wird es 2013 so weit sein und die elektronische Steuerkarte kommt. Damit hat die bewährte auf dem Papier ausgedient. Die Neuerung bedeutet für die Arbeitgeber allerdings nicht, dass sie pünktlich zum 1. Januar 2013 mit dem Abruf der elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM) starten müssen. Sie können, müssen aber nicht. Sie erhalten eine Übergangsfrist bis zum 31.12.2013. Während dieser kann jeder Arbeitgeber beliebig entscheiden,
Sebastian Uckermann und Andreas Jakob nehmen in Heft
48/2012 des "Deutschen Steuerrechts" (DStR 2012, 2452) kritisch
Stellung zur Vorteilhaftigkeit des Einsatzes von pauschaldotierten
Unterstützungskassen:
Die pauschaldotierte bzw. polsterfinanzierte Unterstützungskasse
wird durch zahlreiche Anbieter als eine Art "Königsweg" der
betrieblichen Altersversorgung beschrieben. Übersehen wird hierbei
aber sehr oft, dass diese Konzeption wohl zu den ko
Die SPD-Bundesländer werden im Vermittlungsausschuss ihr Nein zum deutsch-schweizerischen Steuerpakt bekräftigen. Der nordrhein-westfälische Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus": "Das Abkommen ist tot, dabei wird es bleiben." Schweizer Banken seien erfinderisch, wenn es darum gehe, die Besteuerung zu unterlaufen. "Etwa durch anonymisierte Stiftungen, die die Identität deutscher Steuersünder verschleiert
Die CSU droht den Kommunen mit empfindlichen Kürzungen der Verkehrsinvestitionen, wenn die SPD am Mittwoch im Bundesrat das Steuerabkommen mit der Schweiz scheitern lässt. Der parlamentarische Geschäftsführer der CSU, Stefan Müller, schreibt in einem Gastbeitrag in "Bild am Sonntag": "Bleiben die SPD-Länder weiter bei ihrem kategorischen Nein, entgehen uns Einnahmen von bis zu zehn Milliarden Euro. Geld, das vor allem die klammen Kommunen dringend bra
Im Steuerstreit zwischen der Schweiz und Frankreich haben sich beide Länder einen "strukturierten Dialog" geeinigt. Das erklärte die Schweizer Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf am Freitag nach einem Treffen mit dem französischen Präsidenten François Hollande in Paris. Beide Politiker zeigten sich zuversichtlich, dass auf diesem Weg offene Fragen "einer ausgewogenen Lösung zugeführt werden können". Widmer-Schlumpf und Holl
Die Regierung der Schweiz will die Rechte von ausländischen Steuersündern laut einem Bericht des "Tages-Anzeigers" beschneiden. Diese würden zukünftig nicht mehr automatisch darüber informiert werden, dass die Eidgenossenschaft die persönlichen Daten der Steuersünder an Ermittler im jeweiligen Heimatland übermittelt, hieß es in dem Zeitungsbericht vom Samstag. Bislang hatten die Steuersünder durch die frühzeitige Information Geleg
Einen Tag vor dem Parteitag der SPD hat NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft den designierten Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück (beide SPD) als einfühlsamen Politiker gelobt, der zuhören könne. Zugleich bekräftigte Kraft die Forderung der SPD nach einer Vermögensteuer. "Wir wollen und wir werden eine Vermögensteuer einführen, ohne dass der berühmten Oma ihr klein Häuschen oder die Substanz von kleinen und mittleren Unternehmen besteu
Der finanzpolitische Sprecher der FDP im Bundestag, Volker Wissing, hat die Forderung des nordrhein-westfälischen Finanzministers Norbert Walter-Borjans (SPD), der eine Abschaffung der Verjährungsfrist auf Steuerhinterziehung gefordert hatte, kritisiert. "Der Vorschlag des nordrhein-westfälischen Finanzministers, die Verjährungsfristen für Steuerhinterziehung abzuschaffen, ist grotesk", sagte Wissing am Donnerstag in Berlin. "Während die Grünen b
Steuergesetze stellen eine wesentliche Ursache
für Steuerhinterziehung und Korruption in Deutschland dar. Zu diesem
Ergebnis kommt eine heute im Buchhandel erscheinende 294 Seiten
umfassende Forschungsstudie der ABAVUS in Hannover.
In dieser gehen 77 Prozent der bundesweit befragten Steuerberater
und Wirtschaftsprüfer davon aus, dass Bewirtungsquittungen gefälscht
sind – 23 Prozent halten es immerhin für möglich. Mitarbeiter aus
Unternehmen und Unternehmer stil
Ein Großteil der Arbeitslosen in Deutschland beurteilt seine
Verdienstmöglichkeiten zu optimistisch. Gut die Hälfte von ihnen
möchte mit einem neuen Job ein Einkommen erzielen, das den
geschätzten Marktlohn um mehr als 20 Prozent übersteigt. Das geht aus
einer Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) auf
der Grundlage des "Sozio-oekonomischen Panels" hervor. Dafür wurden
1.000 Arbeitslose, Schüler, Studenten und Nic