Bonn/Berlin, 3. September 2013 –
Grünen-Fraktionschefin Renate Künast lehnt eine von
Linken-Spitzenkandidat Gregor Gysi neuerlich ins Spiel gebrachte
rot-rot-grüne Koalition nach der Bundestagswahl ab. "Ich halte das
bei Gysi für Klamauk. Er versucht irgendwie ins Fernsehen zu kommen
und dann erzählt er ein paar Dönekes, wie man im Ruhgebiet sagen
würde", betonte sie im phoenix-Interview. "Es geht darum, eine
handlungsfähige Regierung
Mit rund 1 Million Zuschauer und 8,7 Prozent
Marktanteil stieß die Sendung, in der BR-Chefredakteur Sigmund
Gottlieb und WDR-Chefredakteur Jörg Schönenborn die Fragen stellten,
auch beim jüngeren Publikum (14-49 Jahre) auf großes Interesse.
Frank Plasberg analysierte den Wahlkampf direkt im Anschluss in
"hart aber fair". Die Gesprächsrunde, in der unter anderem der
Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas
Op
SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles sieht die Karten nach dem TV-Duell zwischen SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) neu gemischt: "Wir werden noch einen spannenden Wahlkampf mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen der Kandidaten erleben", sagte Nahles der "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). Peer Steinbrücks Sieg beim Duell gebe erheblichen Rückenwind. "Und die vielen guten Rückmeldungen aus den Wahlkreisen zeigen u
Die CDU setzt im Wahlkampf auf Superlative: Vor dem Berliner Hauptbahnhof wurde eine riesengroße Poster-Fläche angebracht, welche die berühmteste Geste von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sogenannte "Merkel-Raute", zeigt. Laut CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe habe es ein derart großes CDU-Plakat, die Größe beträgt 2.378 Quadratmeter, noch nie gegeben. Neben der Darstellung von Merkels Geste, die aus 2.150 einzelnen Hand-Motiven zusamm
Der Linken-Fraktionsvize Dietmar Bartsch lässt
eine mögliche Regierungsbeteiligung nach der Bundestagswahl offen.
"Wir schließen gar nichts aus. Wir machen diese Fragen an Inhalten
fest. Ich finde diese Ausschließeritis, die es in Deutschland gibt,
absurd", sagte er in der phoenix-Sendung UNTER DEN LINDEN
(Ausstrahlung Montag, 2. September, 22.15 Uhr ) In der Praxis habe es
bereits Gegenteiliges gegeben, so Bartsch. Die Haltung der SPD zu
Rot-Rot-Grün kr
Die Zusicherung von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück beim TV-Duell am Sonntagabend, wonach er bei einem Wahlsieg nicht die Steuern für alle erhöhen wolle, überzeugt die Bundesvorsitzende des Verbands "Die Jungen Unternehmer", Lencke Wischhusen, nicht. "Auch wenn Steinbrück immer wieder betont, dass er nur `einige Steuern für einige` erhöhen will: Mit dem SPD-Steuerprogramm wird er die Wirtschaft in eine Abwärtsspirale treiben und letztlic
Die Deutsche Polizeigewerkschaft hat den Vorschlag von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, den Anstieg der Beamtenpensionen durch eine Koppelung an die Rentenentwicklung zu begrenzen, heftig kritisiert. "Herr Steinbrück könnte ja gleich den Anstieg der Beamtenpensionen an den Milchpreis koppeln", sagte der Gewerkschaftschef Rainer Wendt dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Der Vorschlag sei völlig sachfremd, er sei regelrechter Unfug. Den Vorwurf, dass d
Den Fraktionschef der Linken im Bundestag, Gregor Gysi, haben im TV-Duell weder Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) noch ihr SPD-Herausforderer Peer Steinbrück überzeugt. Steinbrück habe zwar "besser argumentiert, allerdings gegen sich selbst", sagte Gysi in einem Interview mit der Zeitschrift "Superillu". Steinbrück übernehme die Argumente der Linken, könne aber nicht erklären, warum er regelmäßig das Gegenteil entschieden habe.
Der Deutsche Beamtenbund hat den Ankündigungen von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück zur Begrenzung der Beamtenversorgung widersprochen. "Bei dem Thema Pensionen hat sich der SPD-Kanzlerkandidat vergaloppiert", sagte Beamtenbund-Chef Klaus Dauderstädt der "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). "Wenn er die Beamtenversorgung an die gesetzliche Rentenversicherung koppeln will, verkennt er die eindeutige Rechtslage", so Dauderstädt. Es handele sich
Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat der Alternative für Deutschland (AfD) vorgeworfen, keine klare Strategie zur Lösung der Staatsschuldenkrise zu haben. "Das merken ja auch die Menschen, weshalb diese Partei keinen größeren Zulauf bis dato hat", sagte Lindner am Montag im "Deutschlandfunk". Es sei schlicht unrealistisch zu glauben, man könne andere Länder aus der Eurozone raus werfen "und das würde dann gün