Nach der Wahlniederlage der Union in NRW hob der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Union, Peter Altmaier, die maßgebliche rolle der Bundeskanzlerin und CDU/-Vorsitzendem in dem Wahlkampf hervor. "Angela Merkel war unser größtes Zugpferd in diesem Wahlkampf. Sie hat die Menschen erreicht", sagte er der "Leipziger Volkszeitung". Merkel sei erwiesenermaßen die Politikerin, der die Deutschen am ehesten zutrauten, die Probleme dieses Lande
ach Einschätzung des Parteienforschers Gerd Langguth wird das historisch schlechteste Ergebnis der CDU in Nordrhein-Westfalen auch bundespolitische Folgen nach sich ziehen. "Für die Bundespartei ist es das Signal, dass die CDU kaum noch eine Machtperspektive hat, es sei denn, die CDU auf Bundesebene wird so stark, dass eine Regierungsbildung gegen Merkel und die CDU nicht möglich ist, es also entweder zu einer großen Koalition oder einer schwarz-grünen Koalition k&
Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Fuchs, hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen wegen seines Wahlkampfes in Nordrhein-Westfalen kritisiert. "Unser Ergebnis ist eine Katastrophe", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Mit Blick auf Röttgen und sein Wanken zwischen Berlin und Düsseldorf fügte er hinzu: "Das ist der Denkzettel dafür, wenn ich mich nicht entscheiden kann. Dann entscheidet sich der Wä
Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen ist die SPD mit Hannelore Kraft als triumphierender Sieger hervorgegangen, während Norbert Röttgen angesichts des niederschmetternden Ergebnisses der CDU seinen Rücktritt als Landeschef angekündigt hat. "Die große Geschlossenheit der Partei ist die Basis für den Sieg heute", erklärte Kraft nach der Wahl gegenüber "Phoenix". Nach Auszählung von gut 50 Prozent der Stimmen kommt die SPD auf
Der Spitzenkandidat der FDP in NRW, Christian Lindner, sieht seine Partei als bürgerliche Alternative zu Rot-Grün. "Das war offensichtlich für viele wieder attraktiv", erklärte Lindner nach der Wahl dem Nachrichtensender "Phoenix". Er erteilte der Steuersenkungspolitik eine Absage: "Steuersenkungen passen nicht in unsere Zeit." Als Grund für das schlechte Abschneiden der CDU sieht er deren Wahlkampfstrategie: "Die Union hat an vielen St
Der Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Altmaier, hat sich vom schlechten Abschneiden seiner Partei bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen entsetzt gezeigt. "So ein dramatisches Ergebnis hatten wir in unseren schlimmsten Befürchtungen nicht vorhergesehen. Das hat die CDU in NRW nicht verdient", sagte der CDU-Politiker gegenüber dem Nachrichtensender "Phoenix". NRW sei traditionell eine gute Umgebung für die CDU
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sieht in dem überragenden Ergebnis der SPD bei der Landtagswahl ein deutliches Signal an die Regierung in Berlin. "Wir haben die eigenen Wahlziele erreicht und gehalten was wir versprochen haben", erklärte Kraft. SPD-Chef Sigmar Gabriel zeigte sich erfreut über den Sieg. Hannelore Kraft stehe für "Soziale Sicherheit und Zusammenhalt". Mit ihrem überzeugenden Ergebnis komme sie "selbstv
Die SPD wird laut einer Prognose von infratest-dimap im Auftrag der ARD bei der NRW-Landtagswahl mit 39 Prozent die stärkste Kraft im bevölkerungsreichsten Bundesland. Die CDU kommt auf 26 Prozent, die Grünen auf 12 Prozent, die FDP auf 8,5 Prozent, die Piratenpartei auf 7,5 Prozent, die Linkspartei auf 2,5 Prozent. Die Prognose wurde auf Basis von Nachwahlbefragungen erstellt und ist erfahrungsgemäß zuverlässiger, als Umfragen im Vorfeld der Wahl.
Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen zeichnet sich eine geringe Wahlbeteiligung ab. Wie die Landeswahlleiterin Helga Bock am Sonntag mitteilte, hatten bis zum Mittag lediglich knapp 29 Prozent der 13,2 Millionen Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Vor zwei Jahren lag die Quote zur selben Zeit knapp darüber bei 30 Prozent. Insgesamt hatten 2010 rund 59,3 Prozent ihre Stimme abgegeben, ein historischer Tiefstwert in der Geschichte des Landes. Ministerpräsidentin Hannelore Kraf
In Griechenland ringen die Parteien zusammen mit Staatspräsident Karolos Papoulias weiter um die Bildung einer Regierung. Der Chef des radikalen Linksbündnisses Syriza, Alexis Tsipras, lehnte am Sonntag nach einer ersten Gesprächsrunde erneut eine Beteiligung an einer breiten Koalition ab. Die konservative Nea Dimokratia, die Demokratische Linke und die sozialistische Pasok hätte zusammen 168 von 300 Abgeordneten und somit die Mehrheit, erklärte Tsipras. Zuvor waren bere