Aus, das war es! Der Mitschnitt aus dem Jahr 2005
dürfte als Höhe- und Wendepunkt der bizarren Wahlschlacht zwischen
dem Reality-TV-Star und Hillary Clinton in die Geschichtsbücher
eingehen. Der vulgäre Austausch zwischen Donald Trump und
Hollywood-Produzent Billy Bush über eine verheiratete Frau, die der
Milliardär nach eigenem Zeugnis in seiner Villa sexuell belästigte,
offenbart eine zutiefst gestörte Persönlichkeit. Dieser Mann gehört
Als die Bundesregierung im April die Mainzer
Behörde zum Verfahren "ermächtigte" – nur dann kann wegen
"Beleidigung eines ausländischen Staatsoberhaupts" ermittelt werden
-, erntete sie Entrüstung. Kritiker sahen darin einen weiteren
Kotau der Bundeskanzlerin vor ihrem Flüchtlingspolitik-Verbündeten
Erdogan. Doch der Schritt war nötig: Unabhängige Juristen sind für
Klagen zuständig, nicht die Regierung. Erdogan wird g
Für Sigmar Gabriel hätte es am dritten Tag seiner
Iranreise nicht besser laufen können: Der iranische
Parlamentspräsident Ali Laridschani sagte seinen Termin mit dem
deutschen Wirtschaftsminister und SPD-Chef kurzfristig ab. Gabriels
kalkuliert kritische Äußerungen zu Menschenrechten sowie zuvor schon
zu Israel und Syrien hatten dem Hardliner offenbar nicht gefallen.
Diese vorhersehbare Reaktion kommt Gabriel so gelegen, dass er
Laridschani eigentlich eine S
In Frankreich gibt es eine Redensart, die ganz
besonders für die Politik gilt: "Wer solche Freunde hat, braucht
keine Feinde." Damit kann sich Nicolas Sarkozy heute aber auch nicht
trösten. Ehemalige Mitarbeiter beginnen, in den Ermittlungen der
Justiz gegen den Expräsidenten auszupacken, weil sie nicht an seiner
Stelle büßen wollen. Andere gehen aus Rivalität von sich aus an die
Medienöffentlichkeit oder bringen gar ein Buch heraus wie sein
e
Das erste TV-Duell zwischen Hillary Clinton und
Donald Trump ist das erste direkte Aufeinandertreffen der beiden
Präsidentschaftsbewerber. Es begegnen sich nicht nur eine Demokratin
und ein Republikaner, zwei sehr unterschiedliche Charaktere,
politische Haltungen und Politikstile. Hillary Clinton ist zudem die
erste Frau mit realistischen Aussichten auf die Präsidentschaft. Der
Druck auf die beiden ist enorm.
Wie äußert sich dieser Druck? Was verraten Mimik und Ges
Ein halbes Jahr vor den Präsidentschafts- und
Parlamentswahlen in Ecuador fordert Guillermo Churuchumbi alle
künftigen Regenten des Landes auf, die Bevölkerung in die Politik
miteinzubeziehen. Der Bürgermeister des Kantons Cayambe von der
Indigenen-Partei Pachakutik sagte der in Berlin erscheinenden
Tageszeitung "neues deutschland" (Montagausgabe): "Präsident Correa
hat den Staat modernisiert und gestärkt, auf der Strecke blieb die
Partizipatio
Auch die neue Partei der kolumbianischen Guerilla
FARC werde antikapitalistisch und Gegner des neoliberalen
Wirtschaftsmodells sein, erklärt der Jurist und Schriftsteller
Gabriel Angel im Interview für die in Berlin erscheinende
Tageszeitung »neues deutschland« (Montagausgabe). Der Berater des
bisherigen FARC-Oberkommandierenden Rodrigo Londoño (Timochenko) geht
davon aus, dass die Partei "Teil einer breiten Allianz verschiedener
politischer Kräfte se
Am 8. November wählen die US-Bürger ihren neuen
Präsidenten – und damit auch die politische Leitfigur des Westens und
den Befehlshaber der stärksten Militärmacht der Welt. In einer Zeit
zahlreicher ungelöster Regionalkonflikte und wachsender Terrorgefahr
kommt dem Amt eine global herausragende Bedeutung zu. Allerdings:
Hilary Clinton und Donald Trump spalten die Wählerschaft. Selten
waren bei einer US-Wahl bei Spitzenkandidaten so gleichermaßen
unbe
Nach den Nominierungsparteitagen der Demokraten und
Republikaner geht der US-Wahlkampf in die heiße Phase. Wer wird nach
Barack Obama ins Weiße Haus einziehen? Donald Trump, polarisierend
wie kaum ein Spitzenkandidat vor ihm, überzeugt unter weißen
Amerikanern eine solide Stammwählerschaft. Ihm fehlt aber der
Rückhalt bei Schwarzen, Latinos und Frauen. Hillary Clinton, die
erste Frau mit realistischen Aussichten auf die Präsidentschaft, kann
hingegen a
Eine Lungenentzündung hat Hillary Clinton zu einer
Auszeit im US-Wahlkampf gezwungen – das könnte ihrem Kontrahenten
Donald Trump Aufwind geben.
Donald Trump als US-Präsident? Diese Vorstellung macht 64 Prozent
der Deutschen Angst, so das Ergebnis einer repräsentativen
N24-Emnid-Umfrage. 30 Prozent der Deutschen schreckt das Szenario
Trump als US-Präsident nicht.
Allerdings ist der Glaube an einen Wahlsieg Donald Trumps auch
nicht besonders ausgeprägt: