Die deutschen Autohersteller scheinen Zweifel am
Einfallsreichtum ihrer Entwicklungsingenieure zu haben. Wie anders
ist es zu erklären, dass sie immer wieder, wenn in Europa schärfere
Emissionswerte für Autos drohen, den Untergang der Branche an die
Wand malen. So spielt die Autolobby auch jetzt wieder das alte Spiel.
Matthias Wissmann, der Präsident des Branchenverbands VDA, hat
Bundeskanzlerin Angela Merkel um Hilfe gebeten, damit Brüssel den
deutschen Autobauern
Seit Jahresbeginn ist der Goldpreis um knapp ein
Fünftel gefallen, Silber verbilligte sich sogar um 25 Prozent. Die
aktuelle Talfahrt macht deutlich, dass auch Gold eine spekulative
Anlage ist. Als Investment ist Gold auf dem Rückzug, die Nachfrage
von Anlegern hat sich im Vorjahresvergleich halbiert. Dabei steckt
Europa noch immer in der Rezession, die Unsicherheit über die
Entwicklung der weltweiten Konjunktur ist groß. Normalerweise ist das
ein guter Nährboden f
»Liebe Angela« – der Brief, mit dem der
Präsident des Verbandes der Automobilindustrie, Matthias Wissmann,
Bundeskanzlerin Angela Merkel im C02-Streit mit Brüssel für sich
gewinnen will, beginnt verdächtig vertrauensvoll. Wissmann,
Parteifreund von Merkel und Ex-Bundesverkehrsminister, nutzt seine
alten Kontakte. Das ist sein Job. Lobbyisten wie er sind permanent
bemüht, ihre Branche vor missliebigen Gesetzen zu bewahren. Doch im
konkreten Fall üb
Der Umbau der Energieversorgung von Industrieländern
hin zur erneuerbaren Energien ist wohl eine der komplexesten
Operationen der jüngeren Industriegeschichte. Dass dabei allerhand
aus dem Ruder laufen kann, ist im Energiewendeland Bundesrepublik zu
besichtigen. Die Preisexplosion aufgrund der staatlichen
Fehlsteuerung spricht Bände, ist längst bei Verbraucherschützern und
Wirtschaftsverbänden angekommen. Die Initiative der EU-Kommission,
die Energiepreise zum
Risiko des Auseinanderbrechens der Eurozone bei
weniger als 20 Prozent / Euro ist zu stark / Aufwertender Euro
ruiniert die Staatshaushalte
Berlin, 21. Mai 2013 – Der "Vater des Euro", der Star-Ökonom und
Nobelpreisträger Robert Mundell, fordert eine stärkere Führung für
die europäische Währung. In einem Interview mit dem
Wirtschaftsmagazin –Capital– (Ausgabe 06/2013, EVT 23. Mai ) sagte
Mundell: "Europa braucht einen König. Auf
Der genossenschaftliche Großhändler für das Maler-, Bodenleger-,
Stuckateur- und Trockenbauhandwerk hat beim Wettbewerb "Hamburgs
beste Ausbildungsbetriebe" die Kategorie 4-Sterne erreicht.
Das Gütesiegel zeigt potenziellen Bewerbern, wo sie in Hamburg mit
der besten Ausbildung rechnen können. Initiiert wurde der Wettbewerb
von Ökonom Werner Sarges, emeritierter Professor der
Helmut-Schmidt-Universität Hamburg, dem IMWF Institut für Man
Die Unternehmen in Deutschland wollen nicht nur
ihre derzeitigen Produkte und Dienstleistungen weiterentwickeln –
sondern ihr Portfolio auch um neue erweitern. Doch für die
Erweiterung wird in der Praxis zu wenig Geld ausgegeben. Die Folge:
Altes wird zwar besser – aber dafür gibt es wenig Neues. Das sind
Ergebnisse der Studie "Investitionsschwerpunkte und Beratungsbedarfe
in 2013" der Kommunikationsberatung Faktenkontor mit dem DIE
WELT-Entscheiderpanel.
Die Verkürzung der Entwicklungszeiten ist das
Top-Thema in den F&E-Abteilungen des deutschen Maschinen- und
Anlagenbaus. Das Potenzial dazu ist enorm: Projektanalysen der
Staufen AG zeigen, dass sich die Zeit von der Produktidee bis zur
Markteinführung um die Hälfte verringern lässt.
Maschinen- und Anlagenbauer hinterfragen zunehmend Arbeitsweisen
und Prozesse in ihren F&E-Abteilungen. Denn sie sind gezwungen,
flexibler auf Kundenwünsche zu reagieren un
Yahoo übernimmt Tumblr zur richtigen Zeit. Der in die Jahre
gekommene Pionier hat jüngst durch ein strafferes Management, eine
erfolgreiche neue App und durch Käufe innovativer Start-ups gezeigt,
dass er sich ernsthaft verändern und verjüngen will. Dabei könnte der
hippe Blog-Dienstleister den Konzern tatsächlich ein gutes Stück
voranbringen.
Tumblr seinerseits hat eine Größe erreicht, in der sein Gründer,
Topmanager schätzen es wenig, öffentlich
kritisiert zu werden – erst recht nicht, wenn die Geschäfte gut
laufen. Logischerweise sträubt sich Jamie Dimon, Chairman und Chief
Executive Officer (CEO) der US-Universalbank J.P. Morgan, mit Händen
und Füßen gegen Forderungen, eine seiner beiden Funktionen abzugeben.
Dimon stünde es jedoch gut zu Gesicht, diesen Schritt freiwillig in
Betracht zu ziehen, selbst wenn das heutige Aktionärsvotum für i