Es hat die rot-grüne Landesregierung bislang wenig
Mühe gekostet, Meinungsverschiedenheiten zum neuen Dattelner
Eon-Kohlekraftwerk auszuhalten. Dass Gerichte die Fertigstellung der
Milliardeninvestition 2009 wegen atemberaubender Planungsfehler
stoppten, fiel in die Verantwortung der Vorgängerregierung. Und ein
politisches Bekenntnis zum modernsten Steinkohlekraftwerk ließ sich
so lange als hohles Gerede abtun, wie der Stadtrat in Datteln und die
Regionalversammlung Ru
Angesichts des überraschenden, vom günstigen
Yen-Kurs beflügelten Aufschwungs in Japan warnt die deutsche
Wirtschaft vor einem weltweiten Abwertungswettlauf. "An einem
Währungskrieg kann niemand Interesse haben. Dabei gibt es nur
Verlierer", sagte Anton Börner, Präsident des Außenhandelsverbandes
BGA, dem "Tagesspiegel am Sonntag".
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Qwilt, ein führender
Anbieter von transparenten Caching- und Videobereitstellungslösungen,
gab heute den Abschluss einer Technologiepartnerschaft mit Limelight
Networks, Inc. ("Limelight") bekannt, einem Weltmarktführer bei
Digital Presence Management. Die beiden Unternehmen planen gemeinsam
Lösungen zu entwickeln, die Inhaltsanbietern und Dienstleistern
helfen, die Skalierungskosten der Infrastruktur nennenswert zu
reduzieren und gleichzeitige die Erlebnisqua
Beim achten "Marler Medienpreis Menschenrechte" sind
am 18. Mai 2013 vier WDR-Produktionen ausgezeichnet worden. Der
undotierte Preis prämiert Beiträge, die das Thema Menschenrechte in
außergewöhnlicher Form behandeln.
In der Sparte Magazin/Ausland wurde der MONITOR-Beitrag "Verdammt
hoher Preis – Billigmode und die Selbstmordrate bei indischen
Arbeiterinnen" ausgezeichnet. Mode soll wenig kosten – das wollen die
Verbraucher und das verlangen vie
Den Deutschen hat halb Europa gerade bescheinigt,
dass sie nach drei Jahren Schulden-, Wirtschafts-, Euro-Krise ganz
anders wahrgenommen werden, als sie selbst das zu verdienen meinen.
Als Egoisten nämlich, als arrogant und unsensibel, das belegt eine
Umfrage der Forscher von Pew Research. Die Nöte der anderen
interessieren uns nicht, solange die deutsche Wirtschaft brummt? Ganz
falsch, sagen da die Deutschen: Die Geschmähten, ebenfalls befragt,
halten sich selbst für d
Ob die Nachrichtenagentur AFP, der US-Fernsehsender
CBS, Rupert Murdochs "Fox News", Al Jazeera English oder die BBC –
sie alle gerieten bereits ins Visier von Hackern. Jetzt hat es sogar
die britische "Financial Times" getroffen.
Stets auf ein starkes Passwort achten und vor allem Vorsicht bei
so genannten Phising-Emails walten lassen, so lauten die wichtigsten
Regeln von Twittlist.de, dem Dienst rund um Twitter, Journalisten und
Medienmacher aus dem Medienfachverla
Mietwucher, Wohnungsnot, Preisobergrenze: Bei
diesen Schlagwörtern spitzt die ganze Bundesrepublik die Ohren. Ein
gefundenes Fressen für Parteien aller Couleur, sich im Wahlkampf zu
profilieren. Der Mieterbund ruft eine "dramatische Wohnungsnot" aus
und gibt die Vorlage. Jede Partei will gerne der Retter sein bei
einem Problem, mit dem sich jeder Zweite herumschlagen muss und einem
Thema, das alle Wähler verstehen. Staatliche Mietpreisbremse,
Sozialer Wohnungsbau –
Das Problem ist, dass längst nicht jeder
Werkvertrag ein Übel darstellt – es gibt viele Tätigkeiten, die ohne
weiteres an Drittfirmen vergeben werden können. Auch in den
Entwicklungsbereichen halten viele gut bezahlte Kräfte Werkverträge
für normal. Auf der anderen Seite darf es nicht sein, dass ein
Betrieb seine eigene Wertschöpfungskette mit (Schein-)Werkverträgen
segmentiert, um seine Personalkosten zu drücken. Klare Kriterien und
rote
Mit der Verabschiedung des Trennbankengesetzes
hat die Regierung wieder einmal gezeigt, dass sie gewillt ist,
notfalls auch im Alleingang, den Banken engere Zügel anzulegen. Die
deutschen Sparer und Steuerzahler, so die Botschaft der Koalition,
sollen nicht für Fehler der Banken herhalten müssen. Leider hat das
Gesetzeswerk aber gravierende Mängel. So würde die vorgeschriebene
Trennung in einen Teil, der spekulative Geschäfte machen darf, und
einen, der eher
Die Meinungsumfragen zeigen einen Trend, der sich in
der Finanzkrise beschleunigt hat: Die Bürger verlieren die Lust am
vereinigten Europa und misstrauen seinen politischen Managern. Das
hat viele Gründe, und beileibe nicht alle sind der EU selbst
anzulasten. Ein Missvergnügen verschuldet die EU freilich selbst: Bei
großen Problemen liefert sie nicht, bei kleinen Nicht-Problemen umso
eifriger. Für das Missvergnügen stehen seit langem symbolisch: die
Gurke samt