Verlage lehnen gemeinsame Kampagne für Tageszeitungen ab

Die deutschen Zeitungsverlage wollen nicht
gemeinsam für die Gattung Zeitung werben.

Eine seit Monaten geplante, millionenschwere Werbeaktion hat am
Donnerstag, 16. Mai, die Delegiertenversammlung des Bundesverbandes
Deutscher Zeitungsverleger abgelehnt.

Das hat der BDZV inzwischen gegenüber dem Branchendienst
Newsroom.de bestätigt.

Lesen Sie den gesamten Beitrag auf Newsroom.de, dem Branchendienst
für Journalisten und Medienmacher: http://nsrm.de/-/11k

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Olaf Scholz: Journalismusstiftung kann nicht einzige Lösung sein

Große Sorgen um den Qualitätsjournalismus macht
sich Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz.

Beim 21. Forum Lokaljournalismus warnte er davor, die in
Nordrhein-Westfalen geplante Journalismus-Stiftung als einzige
Möglichkeit zu betrachten, um Qualitätsjournalismus in der Zukunft zu
finanzieren. "Ich wäre sehr unglücklich darüber, wenn das der einzige
Weg wäre, Qualitätsjournalismus zu finanzieren. Dann hätten wir ein
Problem."

Rheinische Post: Neun prominente Experten sollen für Opel-Ersatz in Bochum sorgen

Ein neunköpfiger Beirat soll die
Entwicklungsgesellschaft "Perspektive Bochum 2022", die nach der
Schließung des Bochumer Opel-Werkes für Ersatzarbeitsplätze in der
Ruhrmetropole sorgen soll, führen. Das berichtet die in Düsseldorf
erscheinende "Rheinische Post" (Freitagausgabe) unter Berufung auf
mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen. Danach sollen dem Team
folgende Köpfe angehören: Ex-NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thob

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zur Google-Entwicklerkonferenz: „Google gibt Gas“

Gehirn statt Geräte – auf diese Formel lässt
sich die Google-Entwicklerkonferenz in San Francisco am Ende
reduzieren. Statt der Datenbrille Google Glass oder einem neuen
Wunder-Tablet standen Funktionen im Mittelpunkt – aber davon jede
Menge. Google hat offensichtlich sehr viel Arbeit darauf verwendet,
seine eigenen Stärken auszubauen – und bei den Schwächen im Vergleich
zu den großen Gegnern aufzuholen, im besten Fall gleich zu überholen.
Deshalb ist die Konz

Neue OZ: Kommentar zu Auto/Daimler

Schwierige Aufholjagd

Vor gut 40 Jahren war klar: Wer als Wirtschaftskapitän, Chefarzt
oder Bundeskanzler was auf sich hielt, fuhr einen Mercedes – eine
S-Klasse natürlich, denn mit weniger gab sich diese Klientel nicht
zufrieden. Ernsthafte Alternativen zu diesem Oberklassefahrzeug gab
es kaum. Bis es BMW Ende der 60er-Jahre wagte, einen Fuß in die Tür
zu setzen, und im ureigensten Revier der Stuttgarter wilderte. Audi
zog zwei Jahrzehnte später nach.

Bei

Schwäbische Zeitung: Fernbusse: Der Gewinner ist der Kunde – Kommentar

Die Öffnung des Fernreisemarkts für Busse war
längst überfällig. Für Reisende, die sich über eine immer teurer
werdende Deutsche Bahn oder klimaschädliche Flugzeuge ärgern, gibt es
endlich eine Alternative.

Die Tickets sind günstig, der Service meist gut. Sogar die sonst
so kritischen Prüfer der Stiftung Warentest stellten der jungen
Branche nach den ersten Monaten ein gutes Zeugnis aus.

Der Bus ist auf einem guten Weg, neben dem

WAZ: Hamburger Werbeagentur KNSK zieht es ins Ruhrgebiet

Eine der größten inhabergeführten Werbeagenturen
Deutschlands, das Hamburger Unternehmen KNSK, siedelt sich auf dem
Gelände der Essener Zeche Zollverein an. Es sei eine bewusste
Standort-Entscheidung für das Ruhrgebiet gewesen, sagte Werner Knopf,
Mitgründer und Geschäftsführer der Werbeagentur, den Titeln der
WAZ-Mediengruppe (Freitagausgaben). "Die Kunden im Ruhrgebiet haben
etwas Besseres verdient als diese Schickimicki-Agenturen aus

Weser-Kurier: Der „Weser-Kurier“ (Bremen) kommentiert in seiner Ausgabe vom 17. Mai das Thema Lebensmittelsicherheit

Wer Lebensmittel in Umlauf bringt, muss dafür
geradestehen, dass sie nicht die Gesundheit gefährden. Und was auf
der Verpackung steht, muss auch drin sein. Zwar hat
Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner immer wieder lautstark der
Branche ins Gewissen geredet, doch sie hat erst spät eingesehen, dass
der Staat schärfer kontrollieren muss. Da ist es konsequent, wenn sie
jetzt auch die Wirtschaft an den Kosten amtlicher
Lebensmittelüberprüfungen beteiligen will.

Allgemeine Zeitung Mainz: Leuchttürme / Kommentar zum Textil-Abkommen

Die Unglücke in den Textil-Fabriken in Bangladesch
und Kambodscha unterscheiden sich nicht von anderen Katastrophen,
denn auch sie offenbaren einen traurigen Wesenszug der Menschen:
Eigentlich weiß jeder, dass etwas gehörig schief läuft, aber solange
nichts wirklich Schlimmes passiert, ändert sich nichts. Jetzt ist es
passiert – und erstmals erklären sich große Handelsketten bereit, in
Bangladesch bestimmte Standards einzuhalten. Nun muss jedem klar
se

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Finanzkrise/Banken

In der Öffentlichkeit herrscht der Eindruck vor,
die Geldhäuser gingen nach der Finanzkrise wieder zur Tagesordnung
über. Das ist zumindest in einem Punkt falsch: Tatsächlich ist das
Regelwerk für Banken verschärft worden. Der Bundestag hat in dieser
Wahlperiode 30 entsprechende Gesetze auf den Weg gebracht, die
belegen, dass die Politik durchaus Lehren aus der Krise gezogen hat.
Am wichtigsten ist die gestrige Entscheidung des Parlaments, die
Eigenkapitalvors